Besser spät als nie

Zuerst ging es heute eine neue Sim Card besorgen. Das lief sehr zügig und unaufgeregt in einem Shop neben dem Hostel ab. Dann wollte ich zum Central Market wo es einen Foodcourt gibt. Auf dem Weg dahin kam ich am Sri Mahamariamman-Tempel vorbei, einem hindu-Tempel in Chinatown.
Was ihn von den europäischen Tempeln untetscheidet ist, dass es zwar einen Gott gibt der im zentrum des Tempels steht, aber zusätzlich noch weitere die ihn flankieren. Außerdem ist der Tempel sehr prächtig mit Figuren und Farben geschmückt. Der Innenraum ist zu allen Seiten hin offen.

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Blick auf den Eingang des Tempels


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Details des Turms

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Weiter gings zum Central Market, in dem es viele Souvenier, Antiquitäten und Kunsthandwerk-Shops zu besichtigen gibt. Da ich aber zum essen hier bin gehts erstmal in das 1OG wo die Restaurants sind. Direkt der zweite Stand verkauft Dim Sum, gedämpfte gefüllte Hefeklöse wie man sie auch in besseren China Restaurants bei uns bekommt. Was mir auffiehl ist die Portionsgröße. Die Dinger sind bei uns viel kleiner und teurer. Hier kostet 1 Stück 50cent. (Update: Ich habe mich belehren lassen, dass die Dinger Bao heißen. Dim Sum sind kleiner und nur eine dünne Teighülle um die Füllung, während Bao mehr ein gefülltes Brötchen ist.)
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Gegen 19Uhr bin ich dann Richtung Sentral Station aufgebrochen. Dort wollte ich mich mit Hanan (der Chemiker vom Herflug) treffen. Da ich noch genügend Zeit hatte und Hanan mir gestern sagte, dass Little India nicht weit entfernt sei, fasste ich den kühnen Entschluss da einfach mal hin zu laufen um vielleicht was zu essen. Am Bussteig war Little India ausgeschildert, doch schon bald wurde die Straße etwas düsterer. Ich fragte dann eine Familie (Australier wie sich herausstellte) wohin es nach little India geht, und die nahmen mich einfach mit weil sie da was essen wollten. Der Weg war dann auch nicht schwer zu finden.
Little India ist anders als China Town: Lauter, Bunter und irgendwie auch netter. Hier mal ein paar Eindrücke:

Leider konnte ich dann doch nichts mehr essen, weil die Zeit schneller rum war als geplant.

Ich traf Hanan dann am Bahnhof und wir fuhren zusammen mit seiner Freundin mit dem Auto nach Putrajaya, einer Planstadt die erst vor einigen Jahren fertig gestellt wurde und als Verwaltungszentrum dient. Hier träumt man den Traum vom Westen. Tolle Infrastruktur, schöne saubere Gebäude, gepflegte Grünanlagen und schön beleuchtete Blickpunkte, wie die farbig angeleuchtete Brücke. Am beeindruckendsten für mich war der Platz vor dem Regierungssitz. Dieser war ordentlich beleuchtet und wird Abends (weil kühler) von Familien quasi wie ein Vorgarten benutzt. Es waren wirklich viele Leute mit Kindern da.

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Vor dem Regierungssitz

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Die Brücke nach Putrajaya

Hanan wollte mir auch noch lokales Malaiisches Essen zeigen und es gab leckere Satay Sticks (auf Holzspießen geröstetes Fleisch mit süßer Erdnusssoße. Wir hatten Hünchen, Rind und Hase) und eine Art Sandwitch welche Lecker aber schwierig zu essen war.

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Das sandwitch


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Die Satay Spieße

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One thought on “Besser spät als nie

  1. Cool. Bei dem Hindu-Tempel waren wir auch. Ist schon komisch die ganzen Bilder zu sehen. So lang ist es bei uns ja eigentlich noch nicht her aber irgendwie dennoch so weit weg vom Gefühl her.
    Du musst unbedingt noch die malaiische Laksa probieren…..ist z.B. auch eine Spezialität in Georgetown. Gute Fahrt dir morgen und genieß die Zeit auf Penang. So schlecht isses dort auch nicht und die Altstadt ist auf alle Fälle sehenswert. Nur der Rest der Insel hat uns nicht so sehr überzeugt.

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