Mit dem Bus durch Malaysia

Heute morgen verstaute ich mein Gepäck für den Trip nach Penang (so heißt die Insel auf der George Town liegt). Ein Ticket hatte ich noch nicht, nur die Info das jeden Tag mehrere Busse nach Penang fahren.
Also lief ich zur Busstation und dort ins Terminal. Der Fußweg war kurz und gestern auf dem Weg zur Shopping Mal bereits erkundet.
Was ich vermeiden wollte, waren irgendwelche Verkäufer die einem die Tickets für ein paar Ringgit (Lokale Währung; 1 MYR ~ 0,23EUR) extra beschaffen.
Ich weiß nicht, ob sich die Szene mittlerweile geändert hat, aber ich traf auf einen jungen Kerl mit Walki Talki der mir den Weg zum Richtigen Counter zeigte und der Preis (39MYR) den ich bezahlte war absolut in Ordnung (eventuell habe ich 1 MYR mehr bezahlt als auf dem Ticket stand, aber das war ok).
Für den Preis erhielt ich eine Fahrt in einem klimatisierten Reisebus modernster Bauart mit super Luxussitzen (Pro Reihe mit 1+2 Bestuhlung), extrem viel Beinfreiheit und sogar WLAN an Bord. Die Fahrt war mit 5h nur wenig langsamer als ein Flug mit allem Drum und Dran gedauert hätte. Also von mir gibts eine klare Empfehlung für Busreisen hier.

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Schnappschuss im Bus

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Landschaft im Westen Malaysias

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In Georgetown musste dann noch der Transit vom Fernreiseterminal zur Altstadt organisiert werden. Aber das ist wie immer recht günstig (2MYR) zu haben. Den letzten Weg hab ich dann zu Fuß zurück gelegt. Da habe ich dann gemerkt, dass ich es definitiv nicht gewohnt bin mit 15+3KG Gepäck am Körper zu reisen. Ich wollte erst in die Ecke die Markus mir empfohlen hat, aber das Hostel dort wird renoviert. Das Star Lodge konnte auch nicht überzeugen. Ich bin dann nochmal ne Runde gelaufen. Ein deutsches Pärchen hat mich dann wieder erkannt (weil ich zweimal an ihnen vorbei gelaufen bin). Die haben mir dann ein Hostel auf der Love Lane empfohlen. Das “The 80s Guesthouse” ist recht neu und hat einen sehr ordentlichen Bad/Toiletten Bereich. Es gibt freies WLAN und eine Wäschereiservice. Für 35MYR pro Nacht habe ich das letzte Bett im Schlafsaal bekommen.

Anschließend  bin ich noch durch George Town gelaufen um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Geschäfte schlossen allerdings bereits (wie hier üblich) gegen 17Uhr. Auch die Tempel sind dann meistens zu und kurz darauf wird es recht schnell dunkel. Dann haben die Restaurants ihre Zeit.
Hier ein paar Eindrücke von George Town:

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Singvögel - Als Deko bei Chinesen sehr beliebt.

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Auf dem Weg zurück bin ich dann falsch abgebogen und hatte das Gefühl meinem Hostel nicht wirklich näher zu kommen. Google Maps bestätigte meinen Eindruck. Ich beschloss, wenn ich schon mal in der Gegend bin kann ich hier auch essen. Ich war wohl in sowas wie ChinaTown, denn es gab mehrere FoodCourts die gut besucht waren. Man kann sich das ungefähr wie eine Lagerhalle vorstellen wobei das Tor zur Straße hin zeigt und komplett offen ist. Innen gibt es viele Runde Tische an die 4-6 Mann passen. Im Eingangsbereich und entlang einer Seite der Halle hab es kleine Imbissstände. Ich wusste nicht wie das mit dem Bestellen funktionieren würde aber ich hab mich einfach mal an den einzigen freien Platz (unter dem Fernsehr) in die mitte der Halle gesetzt.
Nach einiger Zeit kam eine Bedienung etwas zögerlich und fragte ob ich etwas essen wöllte. Ich sagte “ja die Entenfleisch Suppe”. Das war wohl aber nicht klar genug, denn er nahm mich nochmal mit zu einem Stand und fragte ob ich die Nudeln mit rein haben wollte, was ich bejahte. Als Getränk gab es kalten, süßen Chrysanthemen-Tee. Es wird immer direkt bezahlt sobald das Essen an den Tisch gebracht wird. Auf die Art kann man an verschiedenen Ständen Essen bestellen und es kommt nichts durcheinander.
Das Essen war interessant, denn als Duck-Meat (Entenfleisch) versteht der Chinese all das was wohl nicht Haut und Knochen ist. Es gab Fleischstücken, Leberscheibchen, und was sonst noch von der Ente weg musste. Die Chinesen in meiner Umgebung wollten wohl auch sehen wie ich mit den Stäbchen kämpfte (kann aber auch sein, dass ich mir das nur einbilde) aber zum Glück gabs einen Löffel mit dazu. Geschmeckt hat es und ich würde es auch freiwillig wieder essen. Mein Fokus liegt aber auf dem Ausprobieren neuer Sachen, also wirds erstmal nicht dazu kommen.

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Abendessen: 5,80MYR, Mit Stäbchen Essen können: Unbezahlbar

Schließlich und endlich habe ich dann doch noch den Weg zu meinem Hostel gefunden und auch einen Backpacker wieder getroffen den ich an der Busstation bereits gesehen hatte. Wir haben dann noch was getrunken bevor ich mich abgesetzt habe um diesen “Tagebucheintrag” zu verfassen.
George Town ist, nebenbei, wohl sowas wie eine Backpacker-Hauptstadt und mein Hostel liegt wohl mehr oder weniger an einer der Backpacker-Hauptstraßen (Love Lane). Man hat teilweise das Gefühl irgendwo im Westen zu sein, soviele Weiße sieht man hier. Ich werde wohl 2 Nächte bleiben und dann nochmal nach Batu Ferengi fahren. Das ist der Badeort hier auf der Insel. Das das Wetter mir über all einen Strich durch den “Traumstrand-Aufenthalt” machen wird, kann ich ja auch hier mal schauen wie es mit dem Baden ist.

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