Es geht bergauf! – Cameron Highlands

Heute stand der Transfer in die Cameron Highlands an. Eine Gegend die klimatisch den Briten gut gefallen hat – was wenig verwundert. Wenn man damals um 1900 stielecht mit Anzug in den Tropen unterwegs war, schätzte man sicherlich die 10°C geringere Temperatur. Außerdem kam der Tee direkt von den Plantagen um die Ecke.

Transfer war diesmal mit dem Minibus. Deutlich weniger komfortabel als der tolle Reisebus den ich auf dem Weg nach Penang hatte. Dafür gab es nette Gesprächspartner. Der Bus war voll mit Leuten die vor haben nach Neu Seeland zu reisen. So konnte ich z.B. von einer Französin ihre “Must See” Liste fotografieren. Im Bus traf ich dann auch 2 fussballverrückte Briten. Sebastian aus Leeds und Duncan aus London. Mit den beiden verstehe ich mich recht gut und wir haben uns zusammen geschlossen für den nächsten Tag (dann müssen sie leider schon zurück nach KL). Interessante Begebenheit: Ich erzählte von meinem gestrigen Ausflug zur Schmetterlingsfarm und dem teuren Abendessen und von Yohan und sie kannten die Geschichte schon, weil sie mit Yohan im selben Hostel übernachtet hatten. Das passiert einem übrigends andauernd: man trifft die selben Leute an verschiedenen Orten immer wieder. Auf die Art erhält man nützliche Tips z.B. welche Hostels man ruhigen Gewissens buchen kann und welche nicht, oder welche Touren lohnend sind.

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Fotostop auf dem Weg in die Highlands

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Unter den zahllosen Planen werden u.A. Erdbeeren gezüchtet.

Mit den beiden Briten bin ich dann direkt am Abend noch aufgebrochen auf einen Dschungel Trail. (Einem Trampelpfad/Wanderweg durch den Dschungel am Ortsrand) Der Zugang war schwer zu finden (Ein Schild am Eingang fehlt leider) und durch den Regen der letzten Tage war es durchaus anspruchsvoll sauber durch zu kommen. Wir kletterten dann auch über umgestürzte Bäume und durch enge Felsrinnen bis wir an einen Punkt kamen wo jemand freundlicher weise mit einem Stift drauf geschrieben hatte, dass der kurze Pfad (auf dem wir unterwegs waren) durch einen Erdrutsch verschwunden ist und der andere Pfad 1h weiter ist. Es wurde bereits dunkel, also kehrten wir um. Jeder der schon mal nah am Äquator war weiß, dass es ziemlich schnell dunkel wird. Wir kamen aber noch guten zurück und haben etwas gegessen.

Nun der etwas getrübte Teil des Tages:
Schon die letzten beiden Tage war mir etwas flau im Magen. Heute weiß ich, dass ich mir irgendwo ne leichte Magenverstimmung eingefangen habe die sich in “Faule Eier Blähungen” äußert. Dadurch ist dann auch gleich der Appetit weg. Sebastian empfahl mir die lokale Heilmethode: Scharfes Essen.
Heute Abend beim Inder haben wir extra scharf bestellt was die Inder nicht glauben wollten. Als wir dann aber grüne Chillies nachbestellt haben und die roh gegessen haben waren sie direkt so erfreut, dass sie noch kostenlos ein paar Donuts und extras auf den Tisch stellten. Blöd für mich, da ich heute absolut appetitlos war.
Wenn ihr Ideen habt, wie ich diese Verstimmung los werde, dann schreibt gerne einen Kommentar.

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