Happy New Year!

Heute vormittag war ich nochmal in Taupo am See spazieren und habe mir etwas die Uferpromenade angeschaut. Wie in NZ üblich gab es dort diverse “Aktivitäten” die man gegen Geld ausüben kann. Es wurden aufblasbare Surfbretter für 20$ pro Stunde vermietet, Parasailing wurde angeboten und man konnte versuchen vom Ufer aus einen Golfball auf einem schwimmenden Ponton ein zu lochen. Der Witz an der Sache: Es kostete Geld, aber selbst wenn man es geschafft hätte (was bei dem Wind reiner Zufall wäre) hätte es keinen Gewinn gegeben.

Ich bin nicht ganz ziellos am Ufer entlang gelaufen, sondern suchte die Stelle an der heiße Quellen waren. Auf dem Weg zurück (die Quellen waren wenig spektakulär) kam ich mit einer Kiwi-Oma ins Gespräch die mit ihren Enkeln am Ufer spielte. Ihr Sohn hatte doch tatsächlich eine Deutsche geheiratet und sie kannte sich dadurch in Deutschland auch etwas aus.

Mein Bus ging dann gegen 14Uhr nach Rotorua. Rotorua ist eine vulkanisch sehr aktive Gegend. Man riecht es auch in der Stadt sofort. Ein (leichter) Schwefelgeruch ist durchaus vernehmbar. Nachdem ich im Hotel eingecheckt hatte erfuhr ich, dass es heute Abend erlaubt sei privaten Alkohol im Hostel zu trinken (was normalerweise mit dem Rauswurf aus dem Hostel bestraft wird). Also ging ich noch schnell einkaufen. Nachdem alle Besorgungen erledigt waren wollte ich noch etwas von Rotorua sehen. Ich machte mich auf dem Weg zum “Sulfur Point”. Dies ist eine Stelle im See, welche so stark mir Schwefel gesättigt ist, dass das Wasser weislich erscheint. In diesem Bereich des Sees riecht es wirklich sehr stark nach Schwefel. Der Geruch ist dabei leicht anders als verfaulte Eier, aber trotzdem nicht unbedingt als Raumerfrischer geeignet.
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Am See gibt es mehrere Vogelschutzgebiete welche verschiedenen Möwenarten zuflucht bieten. Scheinbar war ich in so ein Gebiet geraten, denn einige Möwen waren doch sehr daran interessiert mich zu vertreiben und flogen recht nach an mir vorbei. Ich nutzte das um die Vögel abzulichten.
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Durch Zufall fand ich einige Baumsamen die auf den ersten Blick wie Eicheln aussahen. Als ich mir den dazugehörigen Baum ansah, spekulierte ich eher auf Eukalyptus. Und tatsächlich, wenn man in die Eicheln etwas hinein beißt oder mit dem Fingernagel kratzt riecht man deutlich das Eukalyptus Aroma.
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Eukalyptusbaum

Nach ca. 3h und ohne die geplante Runde komplett abzuschließen (den Kuirau Park habe ich mir für Morgen aufgespart) kam ich wieder im Hostel an. Hier fand dann auch eine Neujahrsparty statt. Um Mitternacht bin ich jedoch, mit einer gerade erst eingetroffenen UK-Chinesin, zum Strand gelaufen wo das große Feuerwerk statt fand. Dank 1GB Datenflat und Skype konnten meine Eltern das life miterleben.

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Schnappschuss vom Feuerwerk

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