Das Schicksal lässt sich nicht vermeiden

Der heutige Tag sagte ursprünglich ja voraus, dass ich 8Uhr in den Bus nach Auckland steige um dann 8h später im eigentlich nur 1,5h entfernten Tauranga anzukommen. Das wollte ich nicht akzeptieren und hatte deshalb einen anderen Bus von einer anderen Firma (Naked Bus) gefunden und gebucht, der 12:30Uhr abfahren sollte und direkt nach Tauranga fährt.

Am morgen hatte ich dadurch ein paar Stunden Zeit und entschlossen in einen Vergnügungspark zu fahren (Agroventures). Dort hatte ich mir 2 Attraktionen ausgesucht die zusammen 75NZD, also 45EUR kosten: Den Swoop und die Agrojet-Rennboote.

Der Swoop ist ein 45m hohes Pendel, welches einem nach einem kurzen freien Fall die Möglichkeit gibt, wie Superman durch die Luft zu fliegen. Das sieht dann so aus:

Die Rennboote sind mit dicken Chevy Motoren ausgestattet (über 300PS) und katapultieren einen in wenigen Sekunden (4,5 um genau zu sein) von 0 auf 100 km/h. Das hört sich ziemlich nett an und sieht so aus:

Wenn ihr genau hin schaut seht ihr, dass das nicht ich bin. Ich habe die Bilder und Videos meiner Fahrten zwar gekauft (für den unerheblichen Preis von nochmals 35NZD … Neuseeland halt), aber halt nur auf CD gebrannt erhalten, die ich wiederum natürlich nicht lesen kann. Schade, denn mein Gesicht beim Swoop hätte euch bestimmt gefallen.

Nachdem ich im Park fertig war ging es zurück zum Hostel und dann zum Bus. Ich hatte jedoch schon eine SMS erhalten, dass sich der Bus wohl um bis zu 1h verspäten würde. Das kam mir recht, da ich dadurch etwas mehr Zeit zum Mittagessen hatte.

Beim Essen kam die Nachricht, dass sich der Bus um ca. 2h verspäten würde. Das wiederum war schon nicht mehr witzig. Als der Bus dann nach ca. 3h(!) endlich ankam konnten wir immer noch nicht fahren, da der Fahrer nun seine gesetzliche Pause machen musste. Also sind wir erst 3,5h später als geplant los gekommen. Das dann vom Tage nicht mehr viel übrig bleibt, ist wenig verwunderlich. Da kommt dann das Eingangs erwähnte Schicksal ins Spiel. Mit dem anderen Bus wäre ich sogar noch 1h früher angekommen (hätte dann aber natürlich nicht den Park absolviert).

Am Abend war ich dann nochmal etwas in der Gegend laufen und habe an einem Strand die Schale einer Jakobsmuschel gefunden und mich mit einem jungen Franzosen etwas über die Welt und das Reisen unterhalten (er sprach zum Glück gutes Englisch).

image

Jakobsmuschel die ich am Strand fand.

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2 thoughts on “Das Schicksal lässt sich nicht vermeiden

  1. Hey Kev,

    coole Videos. Macht direkt Lust auf Oktoberfest…bei den tollen Fahrgeschäften. 😉 Ich wünsch dir natürlich noch ein frohes und gesundes neues Jahr 2014 mit vielen tollen Reiseerlebnissen. Ich wünsch mir das gerade selber auch. 😦 So langsam dürfte sich eure Zeit in Neuseeland ja auch dem Ende entgegen neigen. Auf jeden Fall schon mal guten Flug wieder zurück nach SOA und noch eine schöne Zeit. Wenn du wieder zurück bist musst du dann unbedingt mal zum Reiseerlebnisse-Austauschen vorbeikommen bzw. sehen wir uns ja wahrscheinlich dann am 17.1. in München.

    Viele Grüße aus DD

    • Euch auch ein gesundes Neues.
      Dein Fernweh sehe ich bei vielen Travelern. Ich glaube aber nicht, dass dies allein zielführend ist. Aber da können wir dann in München mal quatschen.

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