Tag am Meer 2

Heute war Strandtag. Gegen 11:30 bin ich aufgebrochen und mit dem Bus zum Mount Maunganui gefahren. Der Berg bzw. die Aussicht von selben ist auch der Hauptattraktion von Tauranga. Bay of Plenty heißt die Gegend aufgrund eines Kommentars von Kapitän Cook. Cook nannte sie Bay of Plenty („Bucht des Überflusses“), nachdem er reiche Nahrungsmittelvorräte in mehreren Dörfern von Māori entdeckt hatte. Hat also nichts mit dem Aussehen der Bucht zu tun.
Am Mount Maunganui gibt es aber auch einen schönen Sandstrand. Einzig was fehlt ist Schatten….

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Der Mount Maunganui vom Hafen aus gesehen.

Ich bin zuerst um den Berg herum gelaufen. Es gab da einen Rundweg um den Fuß des Berges. Da sind diese Bilder entstanden:

Dabei fand ich auch ein Stück felsige Küste und versuchte dort ins Wasser zu kommen um zu schnorcheln. Es gelang mir nicht wirklich. Ich fand eine Taucherbrille mit Schnorchel in einem kleinen “Becken” zwischen den Felsen.

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Der Felsenstrand an dem ich nicht ins Wasser gekommen bin.

Nach dem vergeblichen Versuch ein Stück Küste für mich allein zu haben, bin ich dann aufgebrochen um zum Gipfel zu laufen. Unterwegs überholten mich in der prallen Sonne immer wieder Leute die da hoch joggen wollten. Auch jetzt noch, wenn ich diese Zeile schreibe beherrscht mich dabei eine Mischung aus Mitleid und Unverständnis.
Am meisten Spass hatte indes ein Gleitschirmflieger der hervorragende Thermik am Berg hatte und mit Leichtigkeit an Höhe gewinnen konnte um sich dann ein ums andere Mal in kreisendem Sturzflug Richtung Meer zu stürzen.
Hier nun ein paar Bilder vom Gipfel.
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Vom Gipfel zurück bin ich dann an den Strand. Dort stand ein Mann mit grau meliertem Haar mit einem Rugby-Ball in der Hand herum. Ich fragte ihn wie man das Ding richtig wirft. Daraus wurde dann eine 30 minütige “Trainingseinheit” mit Garry und seinem Sohn Mat. Garry kommt mit seiner Familie schon seit 37 Jahren immer zu Weihnachten hier her. Er gab mir dann noch den Tip, zum Schnorcheln links vom Strand hinter die Steine zu gehen.
An der besagten Stelle war eine Maori Familie(?) beim Muscheln sammeln. Hauptsächlich sammelten sie Seeigel ein. Ich habe versucht auch was zu finden aber mir war da das Glück nicht hold. Außerdem war der Wellengang sehr stark und dadurch viel Sand im Wasser.
Ich bin dann über einige Muschelberge zurück zum Hauptstrand gelaufen und habe mich dort in die recht hohen Wellen gestürzt.

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Kein Sand sondern abertausende Muscheln.

Nach 4h am Strand und insgesamt 6h in der Sonne bin ich dann zurück zum Hostel.

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