Sentosa Beach und ArtScience Museum

Nach einem kostenlosen Frühstück im Hostel (es gab Mutton-Curry mit Brot, das freut den Lamm-Liebhaber) ging es nach kurzen Umwegen zum Art und Science Museum an der Bayfront. Das ist das Gebäude, was aussieht wie eine Blüte. Das Gebäude ist ziemlich groß, jedoch auf Grund seiner hübschen aber völlig unzweckmäßigen Form, recht schlecht nutzbar. Nicht gerade ein Meisterwerk für ein Design-Museum, wo es doch sonst immer heißt “Form follows Function”… (Kleiner Tipp: Arabischer Architekt)

Die Ausstellung im inneren wittmete sich dem amerikanischen Designerpaar Eames, welche hauptsächlich in den 60er und 70er Jahren entwürfe für einen Möbelbauer gemacht hatten aber auch für IBM oder die USA bei der Weltausstellung in Moskau tätig waren. Ich fand es schade, dass die meisten Möbelentwürfe nicht ausprobiert werden durften. Auch war die Ausstellung an einigen Stellen schlecht gemacht bzw. für Asiaten unter 1,80m ausgelegt.

Nach dem Mittagessen ging es dann nach Sentosa. Die Insel vor der Insel ist ein Naherholungsgebiet, Freizeitpark und Resort in einem. Leider kostenpflichtig, jedoch mit 4S$ kein Problem. Mein Hostel verkauft die Eintrittskarten für diverse Sehenswürdigkeiten mit Rabatt an seine Gäste, deshalb kam ich schon mit dem Ticket für das S.E.A. Aquarium an. Bevor man das eigentliche Aquarium betritt, läuft man durch eine Ausstellung die dem Handel in vorkolonialen Zeiten gewittmet ist. Das ganze wir mit passenden Geräuschen untermahlt. Ähnliche Ausstellungen habe ich auch in Malakka und in Welington gesehen, aber die hier war deutlich besser gemacht.

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Riesendschunke bzw. Schatzschiff wie sie die Chinesen wohl um 1430 einsetzten.

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Das Aquarium ist recht groß und erinnerte mich teils stark an das in La Rochelle, welches ich bei meiner Frankreich-Rundfahrt gesehen hatte. Allerdings wird in Singapur nicht gekleckert sondern geklotzt und das Guinnesbuch der Rekorde verbrieft, dass Singapur das größte Acryl-Sichtfenster der Welt hat (siehe Bilder).
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Gegen 18Uhr bin ich dann noch an den Strand, der jedoch nicht soooo toll war (Langkawi hat die Latte halt hoch gelegt…), aber im Wasser war ich trotzdem. Die Duschanlagen waren, singapur-untypisch, in einem mittelmäßig bis schlechten Zustand. Ist halt aber auch Privatgrundstück des Resorts.

Ich aß in der Mall (ja, es gibt hier überall Einkaufszentren. Überall!!) und spielte mit dem Gedanken noch den Skypark zu besichtigen. Am Counter angekommen sah ich, dass der Eintritt von 23$ nur für das Observation-Deck gilt und man den Park selbst gar nicht sieht. Ich habe dann verzichtet. Viel mehr sehen als vom Flyer kann man sowieso nicht.

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