Einfach mal so…

Als ich heute früh auf stand, hatte ich das Gefühl genug von Bangkok gesehen zu haben und nicht noch eine Übernachtung zu benötigen. Deshalb machte ich mich am Vormittag auf zum Bahnhof und kaufte eine Karte für den Nachtzug nach Chiang Mai im Norden. Der Zug fuhr 19:35Uhr ab, so dass ich vorher noch beim Schneider das erste Fitting machen konnte. Nachdem ich am Bahnhof noch etwas essen war, fuhr ich zurück zur Unterkunft um mein Zimmer zu räumen.

Da ich keine speziellen Ziele hatte, schlug mir der Kerl an der Rezeption die Ecke um die Siam-Station vor. Ich schaute im Loose-Reiseführer nach und fand dort das “Jim Thompson House”.  Mr. Thompson war ein amerikanischer Architekt der sich nach dem zweiten Weltkrieg in die Thaikultur verliebte und mehrere Holz/Teakhäuser auf dem Land kaufte, diese demontieren ließ und zu einem großen villenartigen Landhaus in Bangkok zusammen setzen ließ. Er sammelte weiterhin Thai-Kunst, welche im Haus und den kleinen Nebengelassen ausgestellt wird. Mr. Thompson verscholl bei einem Spaziergang in den Cameron Highlands in Malaysia.



Das Haus zu erreichen war aber nicht so einfach, denn als ich aus der Bahn ausstieg ging ein sensationeller Wolkenbruch über Bangkok nieder, der ca. 30Minuten anhielt. Ich habe versucht dies auf Video zu bannen.

Etwas durchnässt konnte ich dann die Führung durch das Thompson Haus machen. Auf dem Weg zurück ging ich in eines der großen Einkaufszentren um nach Elektronik und Lederwaren Ausschau zu halten. Die Shopping Mal hatte wieder unzählige Shops mit echter und kopierter Ware zu bieten sowie gefühlte 30 Läden die alle nur Handyhüllen für Samsung und iPhone Modelle anboten.


Straßenimpression in Bangkok Siam Station. Fußgangerbrücken, S-Bahn-Brücken, Straßen.

Gegen 18:00Uhr ging es zurück zur Unterkunft und zu meinem Schneider. Die Anprobe war nötig, denn es zeigte sich, dass an der ein oder anderen Stelle der Anzug zu eng ausfallen würde. Das Material jedoch sieht toll aus.

Der Weg zum Nachtzug verlief unspektakulär und ich fand schnell zu meinem Zug und Abteil, welches ich mit einem Niederländischen Backpacker-Pärchen und einem Mädchen Teile, welches nie im Abteil ist und es vorzieht kein Wort zu sagen.

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