Inselerkundung

Heute beschloss ich, wieder ein Motorrad zu mieten um die Insel zu erkunden. Mein erster Weg führte mich zum Ngamkoh Resort, einem kleines Resort mit Strandbungalows und einem Restaurant mit guter Internet Verbindung. Ich nutzte die Gelegenheit zum Upload meiner Bilder und Videos.
Das Ngamkoh Resort liegt direkt am Wasser und bietet für ca. 750Baht pro Nacht eine tolle Urlaubsatmosphäre. 

Danach fuhr ich zum großen Wasserfall “Klong Chao”. Die Fahrt dauerte deutlich länger als ich dachte, die Insel ist doch größer als sie scheint (Sie ist die 4. größte Insel Thailands… ). Unterwegs musste ich noch Tanken, da die Motorräder hier scheinbar immer ohne Treibstoff verliehen werden.

Ich kam am Ende einer Straße an und sah dort einige PickUps mit ihren Fahrern warten. Von dort aus ging es zu fuß ca. 500m bergauf um zu Wasserfall zu kommen. Man erreicht ein Felsenplatteu über das Wasser ströhmt und das dadurch sehr glitschig ist.  Man muss sich von dort aus, aufwändig und vorsichtig weiter berg/stromaufwärts bewegen um zum eigentlichen Wasserfall zu gelangen. Dieser stürzt ca. 12m tief in ein großes Becken in dem man super schwimmen kann. Wenn man sich am Rand ins Wasser setzt gibt es noch ein kostenloses Fisch-Spa dazu (kleine Putzerfische die an einem herum knabbern).



Und hier noch ein kleines Video vom Wasserfall:

Auf dem Rückweg vom Wasserfall hielt ich an einem kleinen Imbiss und machte Mittagspause. Am Nachbartisch saßen als einzige weitere Gäste 3 Traveler mit denen ich ins Gespräch kam. Sie erzählten mir von der Sunset-Bar in der Abends immer gut was los sein soll und wo man leicht andere Leute trifft.

Mein nächstes Ziel waren die Makka-Bäume, die irgendwo im östlichen Teil der Insel wachsen sollten und groß und eindrucksvoll waren. Ich orientierte mich an Schildern die ähnlich lautende Namen trugen, in der Hoffnung dort an zu kommen. Wie ich später herausfand, nennen die Einheimischen die Bäume Makajuk. Ich mußte relativ weit in den Dschungel hinein fahren. Diesmal waren die Straßen zwar eben, aber voller Rollsplitt. Ich kam trotzdem sicher an:

Am Fuß der Bäume hatten Einheimische Essen und Getränke als “Opfergaben” dar gebracht.

Da dort im Dschungel zu viele Mücken unterwegs waren, fuhr ich weiter. Ich wollte sehen, wo die Straße noch hinführt auf der ich zu den Bäumen gelangt war. Ich kam nach einiger Zeit in einem einsamen Ressort an, dass gepflegt aber menschenleer im Urwald lag. Ein Schild am Eingang deutete auf eine Badestelle hin. Also stellte ich mein Motorrad ab und lief den Dschungelpfad hinab zum Fluß. Da der Pfad recht steil war, gab es ein Seil an dem man sich festhalten und orientieren konnte. Was ich fand war ein weiterer Wasserfall. Leider deutlich schwieriger zum Baden geeignet. Beim letzten Abstieg (siehe das Seil im Video) rutschte ich ab und schlug mit den Fuß unglücklich gegen die Felswand so dass mein Zehennagel blutete. Ich sah von weiteren Kletterexperimenten ab. Glücklicherweise schmerzte der Zeh nicht stark und ich konnte recht ungehindert zurück zum Motorrad klettern. Auf dem Pfad lebten viele Eidechsen die mich interessiert beobachteten.

Zweiter Wasserfall:

Ich fuhr mit meiner blutigen Zehe zurück ins Hostel wo ich ein Heftpflaster bekam. Danach beschloss ich wieder ins Ngamkho Ressort zu fahren um zu Abend zu essen. Dort traf ich die Finnen wieder die im Ressort wohnen. Wir aßen gemeinsam uns sie luden mich auf ein gutes Glas Wein ein. Die Flasche hatten sie aus Bangkok mit gebracht. Ich erzählte ihnen von der Sunset Bar und die drei entschlossen mit zu kommen.

Wir fuhren zur Bar und fanden außer 2 Hunde auf dem Steg niemanden. Der DJ Pult stand verlassen da. Deshalb entschieden wir zur nächsten Bar zu fahren, der Cast Away Bar. Dort spielten wir Snooker und Tischfußball. Bei ersteren war meine Performance unterirdisch, bei letzterem war ich der Spielverderber weil ich einen guten Tag hatte. 😉

Danach fuhren wir wieder zu Sunset Bar wo immer noch niemand war. (Wie wir am nächsten morgen erfuhren gab es eine Geburtstagsfeier im Süden der Insel wo alle Insulaner waren) Wir fuhren zu einer Bar die mit “warm beer and bad service” warb. Es handelte sich um eine Reggae Bar. Der Inhaber schaute uns groß an als wir vorbei kamen und sagte er habe geschlossen und wir sollten zur Sunset Bar fahren. Wir sagten ihm, dass dort niemand sei. Daraufhin schaltete er das Licht an und sagte wir sollten hoch kommen. In seiner Bar standen viele Instrumente herum und aus dem Baraufenthalt wurde eine kleine Jam Session. Sammy, einer der Finnen, war Schlagzeuger. Ich konnte etwas Gitarre spielen, Vessa, der zweite Finne, lieferte die Bassstimme und Enni, seine Frau, hatte das Tamburin. Der Abend war damit noch recht lustig geworden und gegen halb eins fuhren wir vorsichtig wieder zurück zu unseren Hostels.

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