Rückkehr in die Zivilisation

Gegen 6Uhr wachte ich, ganz ohne Wecker, auf und packte meine Sachen. Dann ging es zum Frühstück. Ich war der erste Gast, und die Familie die das Restaurant betreibt, guckte mich noch sehr verschlafen an. Ich bekam dann noch ein Frühstück, bezahlte und verabschiedete mich von Rubina und Edit.
Dann lief ich zum Pier.
Ich war der einzige Tourist der um die Zeit die Insel verließ. Auf dem Festland angekommen, fragte ich beim Ticketstand für die Fähre nach, ob die bei der Busgesellschaft anrufen könnten, dass ich am Pier zusteigen würde.
Man verstand natürlich, außer Phnom Penh, kein Wort. Zeigte aber Richtung Kreuzung und deutete an, ich sollte dort hin gehen.

An der Kreuzung gab es einen Getränkestand. Ich fragte wieder nach dem Bus nach Phnom Penh und die Frau nickte, und gab mir einen Plastik-Stuhl. Das hieß wohl soviel wie “Warte hier”. Eine Khmer Frau wurde mit dem Moped vorbei gebracht und wartete scheinbar auch auf den Bus. Und tatsächlich. Nach 10 Minuten kam ein, leider nicht ganz so schicker, Bus. Ich zeigte mein Ticket und fragte, ob das der Bus ist, was bejaht wurde. Da auch andere Touristen drinnen saßen, stieg ich ein.

Es war der richtige Bus und ich kam in Phnom Penh an. Am Busbahnhof wollte mich ein Tuk Tuk Fahrer für 10$ zum Flughafen fahren. Ich beharrte auf 5 und er nahm an. Da ich noch kein Ticket hatte fuhr er mich zur einer Travel Agency. Dort konnte man mir die nächsten Flüge nennen. Da der erste Flug länger als 4h in der Zukunft lag, vermutete ich, dass es einen früheren am Flughafen zu buchen gab. Die Preise seien immer die gleichen: 150$. Das war zuviel… Eigentlich wollte ich weniger als 100 bezahlen, hätte dies aber nur durch vorher buchen schaffen können. Das hatte ich bevor ich auf die Insel gefahren bin aber verschlafen.

Am Flughafen fand ich nach einigem suchen die unscheinbaren Air Asia und Bangkok Airways Schalter. Letztere hatten den niedrigsten Preis und der Flieger ging schon in 2h. Also buchte ich für 135$. Die Frau am Schalter sagte mir mit ernstem Gesicht, dass ich aber kein Essen bekommen könnte, da ich so kurzfristig gebucht hatte. Das selbe sagte auch die Frau am Check Inn.
Im Flieger kam dann die Stewardess mit dem Essenswagen den Gang entlang und ich war gespannt. Wenn Air Bangkok genauso funktioniert wie jede andere große Firma in der Welt, dann haben die Damen hier an Board Null Ahnung von der Aussage der Damen im Flughafen. Und ich erhielt tatsächlich eine Mahlzeit und orderte dazu einen Rotwein, inspiriert von meinem Vordermann. Muss ich dazu sagen, dass das Essen besser schmeckt, wenn man keines zu erwarten hat?

Vom Flughafen ging es zurück in das Hostel in dem ich die ersten Tage in Thailand verbracht hatte. Ich habe ein Bett bekommen und konnte mich, zum ersten mal seit 2,5 Tagen, wieder richtig duschen. Dann ging ich zu meinem Schneider. Der hatte für mich bei einem Schuhmacher angefragt, wie schnell diese Schuhe machen könnten, und so ging ich erst einmal eine Tür weiter zu diesem um die Preise zu checken. Es stellte sich heraus, dass die Schuhmacher teurer waren als die, welche ich über das Internet gefunden hatte. Also verzichtete ich auf die Schuhe und ging zur Anprobe bei “Marty’s New Fashion”. Alles passte wie erwartet, einzig ein Detail hatte ich vergessen und konnte nicht nach gearbeitet werden: Mein Name in den Jackets… Nächstes Mal….
Ich orderte dann noch zwei “Travel Trousers” mit verschließbaren Taschen.

Abendessen ging es dann ins Pier 21, dem Food Court im großen Terminal 21 Kaufhaus. Das nachfolgende Bild zeigt den Gegenwert eines 2,5EUR Essens. Das gesamte Tablett wohlgemerkt.

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