Hoch hinaus

Ich war gestern früh ins Bett gegangen und wachte entsprechend früh (vor 6Uhr Ortszeit) auf. Ich laß dann im Bett in einer Neuerwerbung (Farang, von Doc Corness). Das Buch ist so witzig geschrieben, dass ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte.

Gegen 7 verließ ich dann das Hostel um zu frühstücken. Da ich nur Straßenstände fand, gab es Kaffee und einen Fleischspieß. Ich war auf der Suche nach einen Friseur in der Soi 8. Und tatsächlich fand ich einen chinesischen Friseur der verdutzt war, so früh einen Kunden zu finden. Aber als chinesischer Geschäftsmann verschiebt man gern sein Frühstück, wenn man dafür Umsatz bekommt. Für 200Baht (<5EUR) erhielt ich einen Haarschnitt, wurde mit Duftwässerchen besprenkelt und erhielt dann noch eine Nackenmassage.

Nächste Stop war eine Schuhreperatur. Ich wollte dort Ledersohlen für meine Schuhe zu Hause kaufen. Für meine Größe hatte er aber nichts vorrätig und außerdem versuchte er mich über den Tisch zu ziehen. Also gibt es wohl keine Ersatzsohlen…
Auf dem Weg zum Schuster fand ich einen Food Court in dem ich Kaffee und Brötchen hätte bekommen können…. schade. Mein Hostel wusste das auch nicht, aber ab jetzt können sie das ihren Gästen empfehlen.

Ich checkte dann aus und nahm ein Taxi um zum Hilton zu fahren. Der Fahrer wusste nicht wohin es gehen sollte, telefonierte mit der Zentrale und setzte mich dann an der S-Bahn ab. Die nutzloseste Taxifahrt bis dahin. Mit der S-Bahn ging es dann auf die andere Flussseite und dann mit dem Taxi ins Hilton. Der Check-Inn erfolgte für mich nicht, bei den "normalen" Gästen, sondern im 31 Stock in der Executiv Lounge, wo man mir gleich ein Getränk und Erfrischungstuch reichte. Nachdem ich etwas Zeit dort verbracht hatte, und mir die Annehmlichkeiten erklärt lassen hatte, wurde ich in mein Zimmer gebracht.

Mein ursprünglich gebuchtes Zimmer war leider nicht verfügbar. Man gab mir dieses hier (siehe Video):

Richtig … die Executive Suite. 7.000-10.000 Baht pro Nacht, laut Booking.com .

Mir wurde dann noch das Gepäck gebracht und dann noch ein Obstkorb.
Ich verbrachte mehr Zeit als geplant auf dem Zimmer. Ich brach dann auf um den Königspalast und den Golden Mount zu besichtigen. Aber das warten am hoteleigenen und danach am öffentlichen Bootssteg sorgten dafür, dass ich umplanen musste. Der Königspalast schließt um 15:30 seine Tore und deshalb fuhr ich etwas weiter und lief dann zur Khaosan Road. Diese stellte sich als Einkaufsstraße mit vielen (aufdringlichen) Schneidern, Souvenier- und T-Shirt Läden sowie Hostels heraus. Nichts weltbewegendes. Wer einen Traveler-Treffpunkt sucht, ist hier sicherlich richtig. Ich war mit langer Hose und weißem Hemd aber ein Fremdkörper und rief nur bei den Händlern Begeisterung hervor, die dachten bei mir könnten sie mehr verdienen. Ich musste deshalb extra hart verhandeln um einen halbwegs vernünftigen Preis für einen Handylautsprecher zu bekommen.

Danach ging es mit einem TukTuk zum golden Mount. Der Fahrer verstand nicht wo ich hin wollte, ich hatte meine Karte in der Kaosan Rd. liegen gelassen, und erst durch die Hilfe eines Passanten konnte dem Fahrer klar gemacht werden, wohin die Reise gehen sollte.

Auf dem Weg vom TukTuk zum Mount kam ich an einem Markt vorbei der gerade aufgebaut wurde und dessen Essensstände bereits verkauften. Ich fand wieder einen Insekten-Grill. Er verkaufte am laufenden Band kleine Tüten mit den Köstlichkeiten. Ich wartete bis eine ruhige Minute kam und fragte, ob ich eine einzelne goldene Larve kosten könnte. Er gab mir eine und ich war überascht, dass diese mit Zucker überzogen waren. Der Geschmack war ok, aber nicht motivierend genug um eine ganze Tüte zu kaufen.

Nach einem beschwerlichen, schweißtreibenden Aufstieg kam ich auf der oberen Plattform des Golden Mount an. Der Berg ist nicht wirklich golden, nur seine Spitze. Trotzdem hatte ich eine gute Aussicht auf den Sonnenuntergang über Bangkok. Es war heute besonders schwühl und das sieht man den "nebligen" Bildern auch an.

Mit einem weiteren TukTuk ging es dann nach Chinatown um etwas zu essen zu finden. Ich lief die Straße ab und entschied mich in einem kleinen Seafood Restaurant mit AC zu essen. Ich saß neben einem chinesischen Paar welches 4 oder 5 verschiedene Gerichte bestellte und laut schmatzend verzehrte. Sie schauten etwas amüsiert auf mein einzelnes Gericht. Im Gegensatz zu ihnen, aß ich aber auf.

Danach ging es mit ein paar Umwegen (ich brauch eine Kompass-App) zum Pier und dann zurück ins Hotel.

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