Krönender Abschluss

Nach einem ausführlichen und gemütlichen Frühstück im Hilton ging es zum eigentlichen Tagesziel: Dem Königspalast und dem Tempel des Jade Buddhas.
Auf dem Weg fiel mir auf, dass der Fluss voll mit Fischen waren. So voll, dass es mir gelang die springenden Fische zu fotografieren:

Den Weg zum Palast kannte ich aus meiner ersten Woche. Es war sonnig und der ein oder andere Tourist hatte sich in den Palast verirrt:

Nachdem ich die Karte gekauft hatte und meinen Pass hinterlegt um den Audioguide zu bekommen, ging es auf den Tempelbezirk zu erkunden. Tempel und Palast liegen innerhalb der weißen Mauern des Palastbereichs. Man wird zuerst in den Tempelbereich gelotst.

In meinem Reiseführer stand, dass man den Tempel zum Schluss der Reise ansehen sollte, da sonst alle anderen Tempel uninteressant werden würde. Der Reiseführer hatte recht: Kein anderer Tempel war derart reich geschmückt und verziert. Ein Gebäude war von First bis Grundmauer mit farbigen Spiegeln verziert, ein anderes mit Porzellanblüten aus chinesischem Porzellan, welches beim Transport beschädigt wurde.

Der Haupttempel enthält die “höchstverehrte” Buddhastatue des Landes und damit ein Nationalheiligtum. Eine kleine grüne Jade Buddhastatue die aus dem Norden Thailands stammt. Je nach Jahreszeit (man unterscheidet hier 3: heiß, kalt und nass) wird die Statue mit unterschiedlichen goldenen Gewändern bekleidet. Überall im Tempelbereich stehen deshalb 12m hohe goldene “Riesen” welche die Statue bewachen.

Von dort ging es zum Palast. Die Königsfamilie wohnt aktuell abseits in einem anderen Palast.

Der Königspalast dient aktuell nur als Schauplatz für Empfänge und einige Gebäudeteile als Unterkunft für Staatsgäste. Nicht alle Teile sind öffentlich zugänglich. Zu betrachten gab es ein Waffenmuseum mit mittelalterlichen Waffen (Schwertern, Pieken, Lanzen, etc.) und alten Feuerwaffen, darunter Handfeuerwaffen der früheren Könige. In einem Teil des Palastes waren gerade Renovierungsarbeiten. Ein Stück des Saals (Kreuzförmige Grundfläche mit 30m Durchmesser und 10m Höhe) wurde gerade neu bemalt. Ein Maler saß da mit ruhiger Hand und malte seinen Buddha an die Wand. Nichts da mit Tapeten oder Farbrollern. Handgemalt wird im Palast.

Ausgedörrt und durtstig machte ich mich auf den Rückweg. In der Lounge angekommen leerte ich diverse Sprite Dosen. Als mein Körper wieder hydriert war, gingen Kellner herum und reichten jedem Gast einen Teller mit Snacks. Scheinbar war ich zur rechten Zeit gekommen.

Danach ging ich aufs Zimmer. Kurz darauf klingelte das Telefon und man teilte mir mit, dass mein Schneider meine Sachen vorbei gebracht hatte. Als ich die Sachen entgegen nahm war ich überrascht, wie schwer die Sachen waren. Ich musste checken, ob das ein Problem mit dem Gepäck geben würde. Auf dem Zimmer probierte ich die neuen Travel-Trousers an (passt) und packte meine Sachen. Die mitgebrachte Reisewaage sagte mir, dass es kein Gewichtsproblem geben würde. Da ich den Smoking aber nicht in den Rucksack pressen möchte, wird das im Handgepäck abgehandelt…

Einzig ein Teil fehlte: Die Ledertasche die ich beim Schneider eingelagert hatte. Die wollte er noch vorbei bringen.

Zum Abendessen wollte ich nochmal raus und Thaifood essen. An der Rezeption fragte ich, wo ich Thaifood finden könnte. Man verwies mich auf die Restaurants in der Nähe, 400+ Bath pro Gericht. Ich fragte nach dem günstigen Thaifood, was auch die Locals essen der Mann winkte ab. Das sei nicht hygienisch und nicht gut und überhaupt. Merke: Wer im Hilton unter kommt wird seine Umgebung nur aus der Touristenperspektive kennen lernen. Ich erkundete dann die Umgebung des Sathorn Pierts. Unter einer Mall war ein food court eingerichtet. Als ich etwas zu essen suchte, geriet ich in eine Gruppe Deutscher. Ich kam mit ihnen ins Gespräch und setzte mich zu ihnen. Die Truppe war geschäftlich unterwegs, Ingenieure von Ford aus dem Saarland. Nach 2 großen Chang und 2 Gerichten für insgesamt 110 Baht machte ich mich auf den Heimweg.

Ach ja – Die Ledertasche ist nun auch da.

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