Ankunft in Athen

Nach einem recht durchschnittlichen und unbeeindruckenden Lufthansa Flug (wieso sind die normalerweise teurer?) erreichte ich mit Verspätung Athen. Das war mir egal, da ich für heute keine weiteren Plane hatte.
Die Fahrt vom Flughafen zum Monastiraki Platz verlief problemlos, auch wenn ich in den bereitstehenden Zug einfach auf Verdacht eingestiegen war, denn er fuhr gerade ab (da aber nur eine Metrolinie den Flughafen bedient, war die Chance recht hoch hier richtig zu liegen).

Das Wetter hingegen war so nicht erwartet: Es war bewölkt, kühl und nieselte hin und wieder.

Als ich die Metro am Monastiraki Platz verließ war ich etwas ernüchtert. Die Gegend ist doch relativ herunter gekommen, Grafities überall und auch ein paar verfallene Gebäude. Weiter ging es zu meinem Budget-Hotel was erst kürzlich eröffnet hat. Tatsächlich waren es nur 200m und konnte direkt einchecken.
Das 4 Bett Zimmer im Pellas Inn war renoviert aber winzig. Faktisch war es so klein, dass kein wirklicher Platz war das Gepäck aller Reisenden unter zu bringen. Die Dachterasse mit Blick auf die Akropolis war aus Regengründen geschlossen. Krönung war aber, dass das WLAN nicht ging. Das war für mich entscheidend, da ich noch diesen Bericht schreiben wollte und mein Amazon Geschäft Betreuung brauchte.
Das Problem ließ sich schnell lösen, denn ich fand eine Souflaki-Taverne die mit freuen WLAN warb und in der ich ruhig arbeiten konnte. Ich schreibe hier auch leicht beschwippst, denn der halbe Liter Wein kostet nur 3,50EUR.
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Am Abend ging ich dann noch mal auf Motivjagd. Am Monastiraki-Platz hatte ich die Ruinen des Hadriansbibliothek gesehen und wollte die schnell noch bei Nacht fotografieren. Der Platz war von Jugendlichen umlagert die tanzten und laut Musik hörten. An den Ruinen selbst war es dann relativ ruhig. Auffällig waren nur die vielen jungen Päarchen die sich in der gesamten “Altstadt” in den dunklen Seitenstraßen herumdrücken.
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Als ich von den Ruinen Fotos gemacht hatte wollte ich im Kreis zurück zu meinem Hotel laufen. Dabei lief ich dem allseits bekannten Akropolis-Panorama über den Weg. Von überall in Monastiraki bietet sich dieser Anblick. Als ich am Foto machen war, fiehl mit auf, dass ich die Straße kannte. Ich hatte letzte Woche auf Google-Street-View bereits die Gegend erkundet und ich war sicher in der Nähe des “Turm der Winde” zu sein. Als lief ich einfach hin und konnte noch dieses Foto schießen.
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Abschließend machte ich noch einen Abstecher zur Kapnikarea-Kirche aus dem 11ten Jahrundert die Mitten auf der Ermou-Straße steht (und nur durch Einsatz der Athener Uni vor den Planierraupen geschützt werden konnte).
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Man sieht an der Aufzählung, dass das Zentrum leicht zu Fuß zu erschließen ist.
Morgen ist geplant die Akropolis zu besuchen. Der Wetterbericht sieht auch vielversprechend aus.

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