Rhodos Roadtrip

Am Morgen holten wir (Lotte aus den Niederlanden und ich) gegen 10Uhr das Auto ab. Bis dahin hatten wir im Hostel eine umfangreiche Route geplant.

Erster Stop am Kloster Filerimos wo viele Pfauen das Gelände vor und im Kloster bewohnen. Das Kloster liegt auf den Bergen neben der Straße zum Flughafen.

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Dann ging es weiter gen Süden auf der Westseite bis nach Soroni von wo ab wir ins Landesinnere ab bogen.
Wir fuhren durch die Berge bei Eleousa und Platania. In Eleousa gab es nichts zu sehen und so fuhren wir nach Platania und machten dort Mittagspause. Wir wollten nur etwas kleines essen und so bestellten wir Brot, würzig-scharfen  Käse und einen Salat. Als Überraschung gab es dann noch ein kleines Dessert aufs Haus bevor die Rechnung kam.

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Danach wollten wir via Apollona Richtung Lindos fahren. Allerdings nahmen wir das zu genau, da wir bereits vor Apollona hätten abbiegen müssen. Jedoch bemerkten wir unseren Fehler schnell und waren dann wieder auf der richtigen Spur. Die Fahrt dauerte etwas länger, da im Gebirge  es etwas Kurvenreicher zuging. Gegen 15 Uhr erreichten wir Lindos.

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Ich wollte mir die Akropolis anschauen, Lotte wollte lieber ans Wasser. Also verabredeten wir uns am Wasser  (St. Pauls Bay) und ich lief zur Akropolis hoch. Ich ersparten den Eseln und mir damit etwas Ungemach. Der Eintritt war mit 12EUR happig, jedoch gab es einiges zu sehen. Der Ausblick auf die St. Pauls Bay und die Umgebung macht klar, wieso man schon vor tausenden Jahren hier etwas bauen wollte. Die Antiken Anlagen wurden während der italienischen Besatzung im zweiten Weltkrieg erneuert. Durch diese Restauration gibt es deutlich mehr zu sehen als an antiken Stätten die nur als Fundamente zu sehen sind.

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Nach einer ausgiebigen Runde mit Fotos ging ich zur St. Pauls Bay und fand Lotte im Wasser. Ich zog mich in einem Nebenschuppen eines Restaurants um ging ebenfalls ins Wasser. Das Wasser war relativ warm, leider war die Bucht voller Steine. Am Ausgang der Bucht jedoh wurde das Wasser schlagartig tiefer und ermöglichte einen Sprung von den umliegenden Felsen. Nach etwas Sonne und Lesezeit fuhren wir weiter nach Stegna, wo man uns erzählte, dass viele gute Tavernen zu finden seien. Wir fanden tatsächlich eine am Eingang die uns zusagte. Ich griff diesmal zum Schwertfisch-Filet mit Gemüse, einem halben Liter Wein und einem anschließenden Dessert. Außerdem gab es aufs Haus eine leckere Olivenpaste, getrocknete Tomaten und Brot und vor der Rechnung noch Wassermelone. In Summe bezahlten ich 18,50EUR.

Es wurde nun schon dunkel, jedoch hieß es am Morgen, dass wir noch in Kallithea die römischen Bäder besuchen könnten. Wir dachten da an alte Ruinen mit Thermalquellen und dergleichen und fuhren trotz Dunkelheit den Schildern nach. Wir kamen an einer modernen “Therme” heraus, die durchaus schick anzusehen war. Allerdings war sie geschlossen. Wir schlichen etwas um das Gelände und fanden einen Seiteneingang aus dem wohl die Angestellten heraus gelassen wurden. Dort fragten wir, ob wir kurz rein könnten um Fotos zu machen – wir hofften immer noch auf römische Ruinen. Man ließ uns rein, wir machten Fotos, aber wirklich alt war da nichts.
Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem Lidl an und kauften ein paar Bissen ein.
Danach gaben wir das Auto zurück. 

Ich werde wohl eine Nacht verlängern und Morgen Kleidung waschen und nochmal in Rhodos Stadt herum spazieren, bevor es übermogen nach Santorini geht.

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