Strandtag und Planung

Heute beschäftigte mich vor Allem zwei Dinge: Organisieren meiner Sachen (Wäsche waschen z.B.) und weitere Reise planen.
Von einem anderen Reisenden hatte ich gehört, dass morgen am späten Nachmittag eine Fähre nach Santorini fährt, welche mitten in der Nacht dort ankommt. Nicht wirklich verlockend für mich. Ich wollte Infos beschaffen und auf dem Weg meine Wäsche zur nahegelegenen Wäscherei bringen. (Waschen kostet 7EUR pro Auftrag – egal wie viel)
Auf dem Weg zu einer Reiseagentur traf ich Maria von der Rezeption, welche mich zur Touristeninfo begleitete. Dort erfuhr ich leider nichts stichhaltiges und wurde zu einer Fähragentur weiter verwiesen. Dort angekommen (mittlerweile lief ich schon gut 20 Minuten durch die gegen, vor meinem Frühstück…) erzählte man mir, dass es tatsächlich nur diese Fähre gäbe. Grund waren die Nachwirkungen des Streiks.
Ich ging unzufrieden zurück zum Hotel und machte Frühstück. Danach setzte ich mich in die Lobby und recherchierte. Anstatt noch einen Tag auf Rhodos zu bleiben, nahm ich mir vor nach Santorini zu fliegen. Kostenpunkt: 80EUR extra. Allerdings kommt der Flug am frühen Nachmittag an, und ich hab noch was vom Tag. Dann fand ich ein sehr interessantes Hostel, welches in den Fels gehauen wurde. Das buchte ich und habe so auch schon die Unterkunft gesichert, welche nicht teurer ist als meine aktuelle und aber über einen Pool verfügt.

Nachdem das gesichert war, machte ich mich gegen 1Uhr zu Fuß auf den Weg hoch zur Akropolis von Rhodos. Dort angekommen musste ich feststellen, dass meine Kamera keinen Strom mehr hatte. Ich hatte auf dem Weg einen schönen Aussichtspunkt entdeckt und noch ein Foto gemacht, danach reichte die Energie nicht mehr. Glücklicherweise hatte ich mein Handy dabei.

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Die Akropolis mit den Tempelanlagen war mäßig spannend. Wirklich toll jedoch war das Stadion, welches sehr gut erhalten war und komplett offen. So konnte man sich dort auf die alten Plätze setzen und auf der Laufbahn entlang joggen.

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Danach ging ich zügig zurück zum Hostel, denn ich hatte mich mit den griechischen Studenten im Hostel zum Baden verabredet. Ich war spät dran, und fand vor dem Zimmer einen Zettel mit Aufschrift zum Strand zu kommen. Ich hatte den Jungs vom Sprungturm berichtet und sie wollten jetzt auch springen.

Ich wurde von den Jungs und Mädels am Strand direkt erkannt und hin gerufen. Wenig später brachen die ersten 3 zum Sprungturm auf (die anderen blieben zurück um die Sachen zu bewachen. Die Griechen nahmen das selbst ernster als ich es allein getan hätte.) Lotte, die auch mit war, überraschte alle als sie als ersten vom oberen Sprungturm herunter sprang. Da sammelten sich die anderen noch. Schlussendlich waren alle 3 gesprungen und kamen zurück geschwommen. Danach machte ich mich mit den letzten beiden Griechen auf. George, den ich gestern abend dazu überredet hatte zu springen, überwand sich als erster. Anna, halb Schwedisch, halb Griechisch, konnte auch durch viel gutes Zureden nicht überredet werden. Ich nutzte meine Chance auch noch für ein paar Sprünge.

Nach langer Zeit in der Sonne, in der ich mich bestimmt verbrannt habe, ging es zurück ins Hostel zu einem Snack. Die Studenten bestellten Souflaki-Taschen über einen Bringdienst. Preis: 1EUR, und wirklich lecker.

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