Ankunft auf Santorini

Der Trip nach Santorini war zwischenzeitlich stressiger als ich gedacht hatte. Beim CheckIn klebte die Dame von der Airline einen kleinen Aufkleber auf mein Gepäck den ich ignorierte. Mein Flug ging von Rhodos nach Athen und von dort weiter nach Santorini. Bei Ankunft in Athen stellte ich fest, dass mein Anschlussflug schon längst geboarded hatte und aktuell der “Final Call” lief. Dummerweise war ich am anderen Ende des Flughafens und es war auch niemand da der einen hätte zum richtigen Gate schleusen können. Als gab es erstmal Stress und rum gerenne. Zu allem Überfluss müssen die Transfer-Passagiere in Athen nochmal durch die Security Schleuse. Ich ging also mit meinem Ticket direkt zu einem Security und sagte, dass mein Flug auf mich wartet. Ich wurde dann in die “VIP/Piloten” Abfertigung gelassen und war recht schnell beim Flieger. Nach all dem Stress hatte ich meine Zweifel, dass mein Gepäck es in den Flieger schafft. In Santorini angekommen musste ich feststellen, dass mein Gepäck sehr wohl da war. Und ich laß dann auch was auf dem Aufkleber stand: “Quick Transfer”.

Ich nahm dann den Bus nach Fira und fragte den Fahrer, ob er mich in Karterados raus lassen konnte – was kein Problem war. Ich folgte der Wegbeschreibung des Hostels und fand die Unterkunft. Danach wollte ich mit dem Bus nach Fira fahren, musste aber feststellen, dass ich kein Geld mehr dabei hatte und erstmal einen Geldautomaten finden musste. Als ich dort war stellte ich fest, dass Fira nur 600m weiter begann, also lief ich dort hin. Der Anblick der Caldera, der Innenseite der Kraterwand ist beeindruckend.

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Santorini war vor ca. 3500 Jahren noch kreisrund. Nach einem verheerenden Vulkanausbruch versank das Zentrum der Insel im Meer, wo nun nur noch der Krater aus dem Wasser ragt.

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Ich lief die Gassen am Rand der Caldera in Fira ab und nutzte die wenigen freien Ausblicke zum Fotografieren. Die meisten Spots sind mit Hotels zugebaut. Ich fand, relativ zufällig, die Kapelle mit der blauen Kuppel, welche man auf den Postkarten sieht und wollte dann zurück laufen.

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In diesem Moment kamen zwei Guides von “Santorini Free Tours” vorbei und ich fragt, ob ich mich anschließen kann. Sie liefen zur Kapelle und dann immer weiter der Kraterwand entlang. Wir kamen so durch Firostefani, einem neuen Ort der zwischen Fira und Imerovigli entstanden ist, weil immer mehr Hotels gebaut wurden. Faktisch besteht der Ort ausschließlich aus Hotels. Weiter ging es nach Imerovigli und dort zur Kapelle wo man uns das Wunder von Santorini zeigen wollte. An der Kapelle gibt es eine niedrige Mauer hinter der es hunderte Meter nach unten geht. Dort war im März 1998 ein Albaner hinunter gestürzt – und überlebte.

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Von der Kapelle aus, sieht man gut einen vorgelagerten Felsen auf dem wohl einst eine Festung stand. Ein Weg führte von der Caldera hinunter und auf den Felsen hinauf. Als die Führung zu Ende war ging ich mit den zwei anderen Gästen der Tour auf die Suche nach dem Eingang zu diesem Pfad und schlussendlich hinüber auf den Felsen. Auf dem Felsen habe ich mich verewigt. Falls jemand nachprüfen will, ob ich wirklich da war, kann er hier nachschauen.

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Danach lief ich den ganzen Weg zurück zum Hostel – was ca. 60Min dauerte. Am Abend hatte ich mich im Hostel für ein BBQ eingetragen. Ich kam ca. 30 Min zu spät an, jedoch war das kein Problem. Ich fand einen Platz am Tisch und lernte so viele der restlichen Gäste kennen. Nach dem Essen war noch Wein da und wir zogen uns mit dem Wein zum Pool zurück wo wir noch schwimmen gingen. Gegen zwei ging es dann ins Bett.

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