Grabungsstätte Akrotiri und Roter Strand

Nach dem Frühstück, und nachdem ich den letzten Artikel geschrieben hatte, machte ich mich auf nach Akrotiri. Die dortige Grabungsstätte sei einen Besuch wert. Die Fahrt sollte kein Problem sein, denn der Bus fährt durch meinen Ort.
Als ich an der Bushaltestelle ankam warteten bereits andere Touristen auf den Bus. Allerdings bereits länger als üblich. Ich dachte mir erstmal nichts dabei, aber als nach 30Min zwar andere Busse, aber nicht der Bus nach Akrotiri vorbei kamen, wurde ich langsam nervös und sauer.
Nach über einer Stunde Wartezeit versuchte ich es dann per Anhalter, aber nur Taxis wollten mich mitnehmen, oder Leute die in andere Orte wollten.
Irgendwann beschloss ich dann nach Fira zu laufen. Die Strecke ist in 20Min zu schaffen. Dort ging ich zum Busbahnhof und erfuhr, dass eine Straße in meinem Ort gesperrt ist, und deshalb die Busse den Ort nicht anfahren. Man sah es aber nicht als nötig an, an der Bushaltestelle eine Info zu hinterlassen.
Der Knaller war, dass der Bus mit dem ich fuhr, schlussendlich doch durch die Ortschaft fuhr. Das lag wohl daran, weil ich zwischenzeitlich bei diversen anderen Bussen mich beschwert hatte, wieso der Akrotiri Bus nicht kommt.

Die Grabungsstätte war die Reise aber wert. Ausgegraben wurde ein komplettes Dorf aus minoischen Zeiten, welches vor 3500 Jahren bei einem Erdbeben und Vulkanausbruch verschüttet wurde. Das Dorf war komplett in einer großen Halle untergebracht und diverse Wege führten um und durch das Dorf.

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Man konnte mehrstöckige Gebäude (bis zu 3 Etagen) erkennen. Dadurch bekam man einen Eindruck für die Größenverhältnisse.

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Am bekanntesten und beeindruckendsten sind wohl aber die bemalten Wände der Häuser. Die Wandbemalungen wurden in diverse Museen gebracht und können vor Ort nicht besichtigt werden. Jedoch wahren einige bemahlte Tonkrüge zu sehen. Die mit Seegras verzierten, wurden wohl benutzt um die Toiletten mit Seewasser zu spülen. Das Dorf besaß bereits damals eine echte Kanalisation.

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Nach dem beeindruckenden Rundgang lief ich zum nächsten Strand. Es war der rote Strand (Red Beach) der seinen Namen vom roten Bimsstein hat, der dort abgelagert ist. Das Wasser war schön war, jedoch war es schwierig ins Wasser zu kommen da überall größere Steine im Wasser lagen und die Wellen einem leicht das Gleichgewicht nehmen konnten.

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Ich fand ein sehr billiges Restaurant am Parkplatz vom Red Beach wo ich etwas essen konnte. Danach fuhr ich zurück nach Fira um einzukaufen und lief dann ins Hostel. Dort angekommen ging ich im Pool schwimmen und traf danach eine Mitreisende die zum Abendessen gehen wollte. Ich entschied spontan direkt wieder aufzubrechen und mit zu kommen. Auf dem Weg buchte ich noch meinen Bootrundfahrt für morgen.
Das Essen war gut, aber mit über 20EUR auch der teuerste der Reise. (Und dabei war das Restaurant noch nicht einmal sehr teuer)
Da ich in Fira vergessen hatte Geld zu holen lief ich nochmal in die Stadt um dann nach der Rückkehr schlussendlich ins Bett zu fallen.

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