Santorini Bootstour

Heute ging es um halb zehn zur Bushaltestelle und dann auf eine Rundfahrt.

Erster Halt war der neue Hafen von Thira (das ist der tatsächliche Name der größten Insel Santorinis). Dort gingen wir an Bord des Schiffs King Thiras. Es ist das größte Ausflugsboot und leicht an seinen 3 Masten zu erkennen. Mit dabei war die ukrainisch stämmige Reiseleiterin Tanja die beeindruckend viele Sprachen sprach und am liebsten deutsch.

Das Boot hielt zuerst an den Vulkaninseln im Zentrum der Caldera. Dort ereigneten sich alle jüngsten Eruptionen und so führte der Weg durch eine sehr karge Krater und Lavalandschaft voller Felsbrocken. Hin und wieder roch man Schwefel, Wasserdampf konnten wir nicht sehen, dafür war es zu diesig am heutigen Tag.

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Nach 1,5h auf dem Vulkan fuhren wir zu den heißen Quellen an der Seite der Vulkaninsel. Dort konnte man schwimmen und sich bei Bedarf selbst eine Eisenschlammpackung verpassen. Der rote Schlamm war überall reichlich vorhanden. Um zu den Quellen zu kommen muss man in eine kleine Schlucht schwimmen. Leider lag in dieser auch Müll am Ufer herum (kein Touristenmüll, sondern Schiffsmüll wie z.B. Plastikeimer).

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Anschließend fuhren wir nach Thirassia um dort zu Mittag zu essen. Thirassia ist neben Thira die zweit größte und überhaupt zweite bewohnte Insel. Es fuhrte ein steiler Weg der Felswand hinauf. Man konnte Esel mieten oder zu Fuß gehen. Ich wollte den Tieren die Qual ersparen und bin zu Fuß gegangen, was eine Tortour war. Oben angekommen war direkt am Eingang eine Taverne die ich mied, da ich hohe Preise vermutete (vermutlich zu unrecht). Statt dessen lief ich zur “different Tavern” (die tatsächlich so hieß). Dort aß ich vergleichsweise Günstig (im Vergleich zu den sonstigen Preisen auf Santorini).

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Weiter ging es mit dem Schiff dann nach Ia (geschrieben Oia) um den Sonnenuntergang zu bewundern. Ein typisches Flitterwochen Ausflugsziel. Doch zuerst musste vom Hafen aus wieder eine Steilwand erklommen werden. Auf dem Boot stach mir ein dunkelhaariges Mädchen besonders ins Auge. Ich fragte woher sie kam und lernte so meine erste Irakerin kennen (die in Holland lebt). Sie war mit ihrer Cousine unterwegs und fotografierte gern. Wir machten uns zu dritt auf den Weg, den Berg hinauf und dann durch Ia. Wir waren jedoch etwas enttäuscht von dem Dörfchen (was mit Touristen überlaufen war), denn so ziemlich alles Sehenswerte war auch schon auf Postkarten abgedruckt. Mehr war nicht zu entdecken. Außerdem sah der Ort von der “Promenade” aus nicht so spannend aus. Die Mädels fanden dann einen Henna Shop und wollten sich ein Henna Tattoo kleben lassen. Ich nutzte die Zeit um allein noch weiter Bilder zu machen. Als ich zurück kam war es schon reichlich spät und die beiden hatten sich endlich auf ein Motiv geeinigt. Sie bezahlten die gute Frau über reichlich was dazu führte, dass sie uns allen noch Süßigkeiten ausgab. Während dessen spielte ich mit dem Hundewelpen der zwischen den Stühlen herum lief. Danach beeilten wir uns einen guten Punkt für den Sonnenuntergang zu finden.

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Der ganze Spaß hat 38 EUR Tour + 2,50 EUR Eintritt zum Vulkan + Essen = 55EUR gekostet. Ich denke, dass man dies durchaus mal machen kann.

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