Missgeschicke

Kurz bevor mein Wecker klingelte wachte ich um 9Uhr auf. Mein Plan war schnell zu duschen noch etwas zu essen und dann einen Flug nach Hanoi zu buchen, der idealerweise am frühen Nachmittag fliegt.

Als ich mein gestern abend geliefertes Gepäck durchging um mein Duschgel zu schnappen, durfte ich erstmal feststellen, dass meine Sonnencreme sich übergeben hatte… Jedenfalls sah das Fach mit dem Waschzeug so aus. Ich reinigte also die Sachen und ging duschen. Als ich fertig war stellte ich fest, dass ich mein Hantuch beim Reinigen des Rucksacks liegen gelassen hatte und wollte kurz nass raus aus dem Bad. Nur ging die Tür nicht auf. Das Schloss reagierte auf alles ziehen und drücken und drehen nicht. Glücklicherweise war noch eine dänische Backpackerin im Zimmer die jemanden vom Hostel holte der noch jemanden mit Werkzeug holte. Gut 20 Min später war das Schloss ausgebaut aber die Tür noch immer nicht offen. Irgendwann klappte es dann und ich kam raus. Abtrocknen musste ich mich dann auch nicht mehr.

Ich packte dann zusammen und ging zum Checkout. Unten suchte ich einen Flug der für 16:00Uhr geplant war, so dass ich noch zwei Stunden Zeit hatte bis ich zum Flughafen aufbrechen musste.

Ich wollte noch etwas durch Saigon laufen und mir fiel ein, dass ich mein Handy-Ladegerät in Deutschland liegen gelassen hatte. Also suchte ich dabei noch ein Geschäft um ein Ladegerät zu kaufen. Im ersten Laden wollte man mir eines für 20USD verkaufen, was ich ablehnte. Ich fand dann einen Elektro-Großmarkt wo ich mir ein Set für 10USD gekauft habe. Unterwegs gab es dann noch eine kleine Szene mit einem Schuhputzer der mir unerwünschterweise die Schuhe putzen wollte. Am Ende wollte er dann 20USD dafür haben. Ich hab ihm etwas über 1USD gegeben.

Dann ging ich in der Bien Vue (die Straße mit den Hostels) noch zu Mittag essen, holte mein Gepäck und fuhr mit dem Taxi zum Flughafen. Dort musste ich feststellen, dass ich am falschen Terminal stand und ich lief zum benachbarten Domestic Terminal. Nicht so toll war es, als man mir beim CheckIn eröffnete, dass der Flug verschoben worden sein und nun erst 18:20Uhr fliegen würde. Das auf der Jetstar Website noch alte Zeiten ständen läge daran, dass die Firma in Australien sitzt und man da nix machen könnte. Toll. Es wurde dann schlussendlich 18:45. Der Flug an sich war ok. Allerdings ist Jetstar halt ein Billiganbieter, d.h. das Essen an Board bezahlt man cash. Ich hatte vorher ein Sandwitch gegessen und kam auch so hin. Es half auch, dass die Security kein Problem damit hatte, dass ich mein Wasser mit in den Flieger nahm.

Als wir in Hanoi angekommen waren standen wir dann noch ca. 30Min auf dem Rollfeld weil unser Bus nicht zum Terminal fahren konnte, aufgrund eines nahen Flugzeugs was sich nicht recht entscheiden konnte, ob es startet oder nicht. Zum Glück kam das Gepäck diesmal direkt an. Ich sprach mit zwei Spanierinnen wie sie zu ihrem Hostel kämen. Da unsere Hostel in der Altstadt lagen namen wir zusammen ein Taxi. Eine junge Vietnamesin die gut Englisch sprach schloss sich uns an und übernahm die Kommunikation mit den Fahrern. Auf der Fahrt rief mich Nga an die überrascht war, dass ich erst so spät ankam. Wir verabredeten uns für morgen beim Schneider. Die Fahrt dauerte recht lang und gegen 22:30 war ich endlich im Hostel. Mich plagen Kopfschmerzen und mir ist etwas flau im Magen. Ich versuche deshalb heute etwas mehr Schlaf abzubekommen.

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Ho Chi Minh City

Ich wachte gegen halb 10 auf und ging erstmal duschen. Glücklicherweise hatte ein früherer Backpacker sein Duschgel vergessen und ich konnte mich etwas frisch machen. Zähneputzen ohne Zahnbürste – selbst wenn man sich etwas Zahncreme erbettelt ist nicht das Wahre. Kurzum: Man sollte im Handgepäck die sprichwörtliche Zahnbürste immer dabei haben.

Dann ging es hinaus in die Stadt. Es war sonnig und vom gestrigen Regen war nichts zu sehen. Ich lief zuerst etwas in der Bui Vien herum (die Backpacker Straße) und fand ein Frühstücksrestaurant. Leider war ich vom Preisleistungsverhältnis nicht so zu frieden.

Danach ging ich Richtung Ben Tranh Markt. Gestern Nacht hatten nur die Stände um den Markt herum offen. Bei Tage ist die gesamte Halle offen. Der Markt erinnerte mich an den “Russenmarkt” in Pnom Penh. Es gab viele kleinere Stände (ca. 6qm) die alles mögliche verkaufen. Der Markt ist dabei grob nach Waren sortiert. Was anders ist als bei den anderen Reisen war, dass die Verkäufer einen nicht nur ansprechen sondern hin und wieder auch am Arm anfassen.

Spannend wird es, wenn man konkrete Vorstellungen hat und etwas sucht. Schnell merken die Händler, dass sie mit ihrem 0815 Artikeln nichts erreichen und lassen einem in Frieden.

Noch vor 12 machte ich mich auf Richtung Kriegsmuseum. Auf dem Weg kaufte ich mir eine SIM Karte mit 1 Monat Telefon und Internet Flatrate für 8EUR. Ich schickte Nga (ehemalige Komolitonin von der TUC) eine SMS und erhielt auf vietnamesisch eine Antwort die Google mir grob übersetzte, dass sie die Mutter sei und morgen Nga wohl kommen würde. (oder so)

Ich ging dann weiter Richtung Museum. Kurz bevor ich da war, sprach mich ein Fahrrad-Rikscha Fahrer an und meinte, dass das Museum erst ab halb 1 öffnen würde und er mir anbieten würde für 150000 Dong mich zur Kaiser-Pagode zu fahren und zurück.

Ich nahm an und sah mir die Pagode an. Es gab einen, von hohen Bäumen umstandenen Vorhof, und denn die rote Pagode. Im inneren standen riesige Statuen von grimmigen Kriegern/Wächtern und dann ein Altar vor dem regelmäßig Gläubige beteten. Ich hielt mich etwas abseits um ohne zu stören zu fotografieren.

Es gab noch Nebenräume mit weiteren Altaren und einen Raum mit Ahnentafeln (das Äquivalent zum deutschen Friedhof). Im Obergeschoss gab es noch einen Altar und einen Balkon. Als ich nach unten blickte sah ich einen Teich mit Schildkröten an dem ich vorbei gelaufen war. Es waren so viele Schildkröten, dass sie teilweise übereinander hockten.​


Danach ging es zurück zum Museum, aber erst wollte mir der Fahrer noch eine Lack-Intarsien Fabrik zeigen. Nun gut dachte ich mir, spielen wir halt mal mit. Die kurze Erklärung zur Fertigung der Einlegearbeiten aus Perlmut oder Enteneierschalen war schon interessant und zeigte wie aufwändig das alles ist. Das spiegelte sich in den Preisen (ein Teller kostete 20USD) und ich ging ohne zu kaufen.

Wir kamen dann schlussendlich beim Museum an. Als ich meinem Fahrer klar machte, dass ich nachher keine weitere Tour mehr wollte ging es ans bezahlen. Plötzlich wollte er 150.000 pro Strecke. Ich machte ihm klar, dass er sich das schenken könne, gab ihm 150k wie abgesprochen und ging.

Das Museum war neu und modern. Der Eintritt war mit 15000 Dong spott billig. Dafür bekam man zu 70% Fotos zu sehen und dann noch ein paar Waffen. Außerhalb des Museums standen amerikanische Panzer und Hubschrauber. Die wollte ich mir zum Abschluss anschauen. Dass Vietnam nicht die Sternstunde amerikanischer Außenpolitik war, ist allgemein bekannt. Allerdings glaube ich aber, dass im Museum auch etwas mehr den Amerikanern bzw. den Fotos zugeschrieben wird, als unbedingt abgebildet war. Man müsste die zwei Sekunden vorher und nachher sehen die um das Foto herum spielen um zu wissen, ob die Person wirklich gerade gefoltert wird, oder nur etwas ruft. Die Bilder zum Thema Dioxin/Agent Orange waren übel. Hier habe ich mitgenommen, dass alle Beteiligten – auch die Amerikaner – einen Preis bezahlt haben. Denn auch die Soldaten, welche das Zeug verladen/getank haben, haben später kranke Kinder zur Welt gebracht.

Als ich durch die Ausstellung so gut wie durch war höhrte ich ein Vertrautes Geräusch: Es regnete wie aus Gieskannen. Aus der Besichtigung der Fahrzeuge wurde also nichts mehr. Ich lief 10 Meter zu einem Kaffee auf dem Museumsgelände um dort den Regen abzuwarten und etwas zu essen. ​


Als der Regen nachließ (und das Museum pünktlich 19Uhr schloss) wollte mir ein junger Mann ein Regencape schenken. Nach einigem hin und her wurde klar, dass er mir damit seine Dienste als Fahrer andrehen wollte. Ich lehnte ab und nun wollte er das Cape (eine Plastikfolie) für 5USD verkaufen. Ich setzte an sie auszuziehen und ihm wieder zu geben was ihm nicht gefiel. Am Ende enigten wir uns auf 20000 Dong und ich behielt die Tüte. Das kam mir entgegen, denn es tröpfelte immer noch. Auf dem Weg zurück kam ich an einem Food Court vorbei und ich schaute mir die Stände an. Es gab einen Saft-Stand an dem ich mir Vietnamesischen Kirschsaft machen ließ. Geschmacklich kam mir der bekannt vor. Es schmeckte nach Zuckererbsen, aber etwas voller (Zuckererbsen mit Milch?). Ich aß dann noch ein sehr leckeres Gericht mit Mini-Omlettes und Frühlingsrollen (2,5EUR) und unterhielt mich mit zwei Niederländern die neben mir saßen. ​

Auf dem Weg zum Hotel machte ich an einem Obstladen halt und kaufte für 5EUR Mangostane (4EUR/Kg), Jackfruit (2,80EUR/Kg) und eine gelbe Frucht deren Namen ich nicht mehr weiß ein. Letztere wurde kleingeschnitten und man gab mir eine Zucker/Salz/Chilli-Mischung dazu. Ich ging zurück ins Hostel und aß ausgiebig meine Früchte. Ich merkte aber, dass ich mit der Zeit etwas (nicht dramatisch) schlechter schlucken konnte und meine Lippen kribbelten. Ich scheine auf eine der Früchte alergisch zu reagieren. Das werde ich mal beobachten.

Im Hostel traf ich zwei Studentinnen, Verena und Ann aus Würzburg, die gerade eincheckten. Wir gingen am Abend noch zusammen etwas trinken. Erst besichtigten wir ein recht verlassenes Restaurant welches auf 3 Etagen + Dachterasse Tische hatte – die aber entweder nicht so toll waren, oder aber naß. Da halfen auch die “Buy 1, Get 1 Free” angebote nicht. Wir landeten dann im 5 Oysters Restaurant was auch in den Reiseführern empfohlen wird. Um 23Uhr machten die aber zu, was wohl in Vietnam normal zu sein scheint. Also ging es zurück ins Hostel. Allerdings liefen wir noch einmal rings um den Block und schauten uns noch etwas um. Gegen 23:30 waren wir im Hostel und 10 Min später kam auch “schon” mein Gepäck. Morgen Mittag will ich einen Flug nach Hanoi buchen. Die Mädels erwähnten ein gutes Hostel in Hanoi, nach dem ich die Augen offen halten werde.

Anreise – Typisch Ich

Der Tag war super geplant. 14:00 Uhr wollte ich spätestens in meiner Wohnung sein um alles fertig zu machen und um 14:30Uhr wollte ich allerspätestens die Wohnung verlassen. 14:55Uhr ging mein Zug ab Chemnitz Hauptbahnhof nach München Flughafen.
In den letzten Minuten fallen mir regelmäßig noch unzählige Dinge ein die noch alle gemacht werden könnten und müssten. Ich verließ also 14:35Uhr meine Wohnung und lief zum Bahnhof. Erst langsam und gemächlich, dann doch etwas zügiger am Ende war kurz Panik, denn der Zug wurde auf ein andere Gleis verlegt. Gut durchgeschwitzt saß ich dann schlussendlich doch im Zug.
Die Umsteigezeiten von 7 bzw. 8 Minuten hatten mir etwas sorge bereitet, nor lief alles geschmeidig und ich kam rechtzeitig und wie geplant am Flughafen München an. Beim Aussteigen aus dem ICE aus Nürnberg sprach ich mit einer Backpackerin die in den Bergen Europas unterwegs war. Sie stellte sich als Australierin heraus und sagte, dass Deutschland ihr Lieblingsland sei. Irgendwie witzig, denn es gibt nicht wenige Deutsche die das umgekehrt ebenso sagen.
Der Flug mit Etihad nach Abudabi begann etwas nüchtern, denn ich durfte in der Mittelreihe in einer voll besetzten Reihe Platz nehmen. Als das Boarding fertig war, waren die Fensterplätze neben mir jedoch komplett frei und ich fragte ob ich wechseln dürfte. Das wurde mir erlaubt und ich konnte so etwas schlafen. Positiv überrascht wurde ich vom “Nachtpaket” das ausgeteilt wurde (mit Minizahnbürste, Oropax und Augenblende. Auf letzterer steht auf einer Seite “Bitte schlafen lassen” und auf der anderen “Bitte zum Essen wecken”.)  Besonders überrascht war ich vom Essen, genauer vom Essbesteck. Es war Metallbesteck. Bei deutschen Airlines muss man dazu wohl Businessclass fliegen. Kurzum der Flug war gut.
Angekommen in Abu Dabi stellte ich mich auf 2h Transitzeit ein. Komischerweise begann das Boarding des neuen Flugs nur ca. 30Min nach der Landung. Zwar saßen wir dann nochmal 30Min auf dem Rollfeld aber wirklich “Aufenthalt” hatten wir nicht. Der Flughafen in Abu Dabi fühlte sich überraschend klein an. Gerade wenn man dies vergleicht mit der riesigen Ferrari-Anlage vor dem Flughafen die ein riesiges rotes Dach mit Ferrari Logo kennzeichnet.

Der Weiterflug bestand für mich darin mich mit Lesen zu beschäftigen. In Saigon war gerade Morgen und ich wollte den Tag/Nacht Rhytmus beibehalten. Kurz vor eintreffen des Fluges sah ich Stewardessen zu einigen Passagieren zu gehen und sie anzusprechen. Irgendwas war wohl schief gelaufen – vielleicht mit ihren Anschlussflügen. Als wir in Saigon dann endlich eintrafen (1 Buch hatte ich mittlerweile durch, dann noch eine Zeitung und ein zweites Buch zu 70%) verkündete der Kapitän, dass es über Saigon stark stürmen würde und wir ein paar Extrarunden fliegen müssten. Mit 40 Minuten verspätung und gut durchgerüttelt landeten wir dann. Es ging durch die Gesundheitschecks (Ebola & Co Spätauswirkungen) und dann durch die Passkontrolle. Am Gepäckband wartete ich auf meinen Rucksack bis ein Vietnames mit einem Schild mit Namen vor mir stand – mein Name stand darauf. Das Gepäck war noch in Abu Dabi. Hervorragender Start! Auf dem Flug hatte ich Kontakt mit einem Deutsch Vietnamesen geknüpft (Südvietnamesische Familie die nach dem Krieg nach Westdeutschland geflohen war) was mir jetzt bei der Verständigung entgegen kam. Sein Gepäck und das seiner Mutter fehlte ebenso, also taten wir uns zusammen. Wir nahmen dann gemeinsam ein Taxi, weil unsere Unterkünfte auf der gleichen Straße lagen. Wir fuhren zuerst zu meiner unterkunft und es gab irgendwie Umrechnungsverwirrungen. Am Ende bezahlte ich in Dong und bekam von den Beiden Euro zurück. Als ich im Hostel war und nachrechnete musste ich feststellen, dass sie sich, zu meinen Gunsten, verrechnet hatten. Falls ich die beiden nochmal sehe gebe ich ihnen ein paar Nudeln aus.

Im Hostel checkte ich ein und war leicht enttäuscht. Die Booking.com Bewertung von 8.9 für Lily’s Hostel war wohl etwas übertrieben. Aber zumindest gibt es einen Abschließbaren Spint für jedes Bett. Ich ging dann bei Regen zum Ben Thanh Markt (vorbei an der Ernst Thälmann Oberschule) um etwas Unterwäsche und ein T-Shirt zu kaufen. Um 9Uhr läßt sich nicht ganz so locker verhandeln. Am Ende habe ich für 19$ ein T-Shirt, ein Poloshirt, und Unterwäsche gekauft. Nicht wirklich ein Schnäppchen.
Dann ging ich auf Nahrungssuche. Kurz bevor ich mich in ein Restaurant mit weißen Tischdecken und benachbarter Küche und Grill setzen wollte, sah ich wie die Bedienungen die durchhängenden Plastikplanen mit Stangen entleerten. Das Wasser Platschte direkt in die schön hergerichtete Fischauslage. Ich ging dann doch um den Markt herum und setzte mich in ein kleines Straßenrestaurant wo sich eine ältere Vietnamesin geduldig ohne English abmühte mir die Karte zu erklären. Ich bestellte zwei Vorspeißen die in Summe mehr als genug waren, und zwei Bier. Inkl. Trinkgeld 170000 Dong = ca. 5,50EUR.

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Nebenan saß ein älteres Päarchen aus Europa und ich sprach die beiden an. Dough und Sandra waren Briten und waren mal schnell aus Bangkok nach Vietnam geflogen um sich das Mekong-Delta anzusehen. Wir unterhielten uns gut. Nach einiger Zeit mussten die Beiden los, da sie morgen früh die VietCong Tunnel besichtigen wollten. Ich aß noch auf und ging dann in mein Hotel. Ich hoffe morgen möglichst nicht erst um Mitternacht meine Sachen zu bekommen.

Vorbereitungen für Vietnam und Laos

Aktuell bereite ich meine Reise nach Vietnam und Laos vor. Der Flug ist gebucht (<600) bei Etihad und geht am 26.09. von München nach Saigon/HohChiMinhCity und von dort am 31.10. wieder zurück.

Ich habe mir den Reiseführer Vietnam, Cambodia, Laos & Northern Thailand von Lonely Planet gekauft und darauf geachtet, dass es diesmal der aktuelle ist (nicht wie in Griechenland…. 😦 ). Der erste Eindruck sagt mir, dass ich diesen Reiseführer in Thailand und Kambodscha hätte gut gebrauchen können.
Außerdem habe ich mir noch eine Action-Kamera gekauft und hoffe, dass diese ihren Dienst tut auch wenn sie recht günstig war. Hinzu kommen noch ein paar Aquaschuhe und eine (angeblich sehr helle) Taschenlampe da ich in Laos und Vietnam diverse Höhlen besichtigen möchte.

Das Visum habe ich für 90EUR von der Botschaft erhalten. Es gibt zwar aktuell ein Visum@Arrival allerdings nur für 30Tage und Single-Entry. Da ich länger da bin bzw. nach Laos aus und zurück einreise, benötige ich das etwas teurere Visum.

Aktuell versuche ich eine Route zu planen die es mir irgendwo auch erlaubt einen Schneider aufzusuchen um mir das ein oder andere Hemd schneidern zu lassen. Vorschläge sind gern gesehen.

Das Gesamtbudget habe ich mit ungefähr 3000EUR angelegt. Allerdings habe ich schon gesehen, dass einige Touren zu den Spektakulären Höhlen um die 80EUR kosten – was das Tagesbuget sprengt. (Die größte Höhle der Welt ist natürlich außen vor. Dort kostet ein Trip pro Person 3000USD – geht aber auch mehrere Tage und man bezahlt die Träger für die Verpflegung.)