Hanoi – Altstadt, Schneider und Nachtmarkt

Nach einer Paracetamol und einer Mütze Schlaf ging es mir am nächsten Morgen wieder deutlich besser. Ich nahm ein kleines Frühstück im Hostel ein und ließ mir dann die Altstadt erklären. Sie ist wie die meisten traditionellen Altstädte dieser Welt nach Berufsgruppen unterteilt. Es gibt Straßen in denen die Metallarbeiter arbeiten und Schränke bauen, Motorräder reparieren und sonstige Klemptnerarbeiten machen, dann die Straße mit den Stoffen und Kurzwaren, Holz und Bambusverarbeitung usw. Einige Läden verkaufen Knöpfe und man glaubt in eine Bunte Schatzkammer zu blicken, so blinkt und glitzert alles. Ich kaufte hier für meinen Rucksack ein paar Karabienerhäken damit ich ihn an meinem großen Backpack festmachen kann.​

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Nach einem Kokusnuss-Kaffee-Smoothie an der Kathedrale (französisches Überbbleibsel) ging ich zum Schneider wo ich mich mit Nga verabredet hatte. Ich war zuerst da und ging schon einmal hinein. Ich hatte klare Vorstellungen was ich wollte und Nga versicherte mir, dass wir einen guten Preis bekommen würden. Ich suchte also die Stoffe heraus und es stellte sich nach ca. 30Min heraus, dass ich einen sehr teuren Geschmack habe. Statt den kalkulierten 500-600EUR standen plötzlich über 800EUR auf dem Zettel. So war das nicht geplant, hatte ich doch in Bangkok für deutlich mehr Kleider nur wenig mehr bezahlt. Also ging es in die Verhandlung. Ich ließ Nga reden machte nur regelmäßig deutlich, dass ich jetzt nicht vom Hocker gerissen wurde. Nach langem hin und her und zwischenzeitlicher Überlegung alles in Hoi An schneidern zu lassen bot man dann einen akzeptablen Preis an (unter 700EUR trotz der besseren Stoffqualität). 

Wir gingen danach (2h waren vorbei und Ngas 4Jährige Tochter konnte kaum mehr ruhig sitzen) noch in mein Hostel wo ich Nga die Babynahrung gab die ich für eine Freundin mitgebracht hatte. Anschließend gingen wir Mittagessen und dann trennten sich unsere Wege. Ich lief die Altstadt ab und besuchte einen alten Tempel und dann ein traditionelles Kaufmannshaus, welches als Museum dient.​

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Auf dem Weg zurück ins Hostel machte ich halt in einem Cafe welches eine Terrasse über einer gut befahrenen Kreuzung hatte. So konnte man das Treiben beobachten während man ruhig einen Kaffee schlürfte. 
Im Hostel zurück plante ich dann die nächsten Etappen und buchte Reisen in die Ha Long Bay und die Highlands. Hier ein Tipp: Erstens immer nachfragen ob es noch alternativen gibt die günstig und trotzdem gut sind. Bei mir tauchte plötzlich noch ein Veranstalter auf der 10% billiger war. In den Highlands beim Homestay lohnt es sich 2 Nächte zu bleiben. Die extra nacht kostet nicht das doppelte sondern nur 20% mehr.

Zum Abschluss ging es noch auf den Nachtmarkt und die benachbarte Kathedrale. In selbiger lief eine Katholische Predikt auf vietnamesisch. Nach kurzem Zwischenstop ging es weiter auf den Markt. Ich suchte noch nach ein paar ansprechenden T-Shirts aber in XXL war nichts zu bekommen – jedenfalls nicht was gut aussah. Der Markt war bestimmt 1,5km lang und zog sich durch die gesamte Altstadt. Gegen 23:00Uhr wurde wieder abgebaut und ich lief nach Hause. Am See boot sich noch ein schöner ausblick auf die beleuchteten Tempel:


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