Halong Bay mit Höhle

Am Morgen gegen 8Uhr ging es mit dem Bus nach Halong Bay. Der Bus war klein und rappelvoll. Nach 2h fahrt gab es eine Pause an einer Behindertenwerkstatt wo man teure Souveniere kaufen konnte. Allerdings hatten die auch eine kostenfreie ordentliche Toiliette und nur deshalb 😉  halten die Veranstalter dort an.

Wir kamen gegen 12:30Uhr am Hafen an, der von verlassenen Hotelrohbauten umgeben ist. Eine halbe Stunde später waren wir an Bord und es gab Mittagessen. Das Essen war reichhaltig aber nicht umwerfend. Die Preise für die Getränke, die nicht im Tourpreis inbegriffen sind, waren auf europäischem Niveau (Cocktail 5-7USD).

Das Boot fuhr während wir aßen aus dem Hafen und in die Bucht hinein. Die Bucht selbst ist riesig und enthält fast 2000 kleine Inseln. Jeder Veranstalter scheint seine Ecke zu haben wo er ankert. Gleichzeitig gibt es zentrale Sehenswürdigkeiten die alle ansteuern.​​

Eine solche Sehenswürdigkeit sind die größten Höhlen in der Halong Bay. Nach fast 200 Stufen aufstieg kommt man in die erste und kleinste Kammer die den Eingang zur Höhle bildet. Man steigt in diese hinein und auf der anderen Seite durch einen schmalen Gang in die zweite größere Kammer. Diese ist schon beeindruckend. Jedoch führt erneut ein kleiner Gang weiter und man betritt die riesige dritte Kammer. Diese wurden mit farbigen Licht beleuchtet und helfen so die verschiedenen Elemente der Höhle zu unterscheiden. In Summe war ich ca. 1h lang in der Höhle unterwegs.​​


Danach ging es aufs Boot zurück und zum Kanu fahren. Immer zwei Personen kamen zusammen in ein Kanu und es wurde erwartet, dass man sich zurecht fand. Ich hatte einen großen Amerikaner angesprochen der allein unterwegs war und wir paddelten los. Wirklich gerade aus ging es bei uns nicht. Mehr in S-Kurven. Allerdings reichte das aus um durch einen ca. 2m hohen Durchgang hindurch zu paddeln. Auf der anderen Seite lag ein See der komplett von Felsen umstanden war. Der Durchgang war der einzige Zugang zur restlichen Bucht. Wir kehrten dann um und paddelten zu einer anderen Höhle, ca. 500m entfernt. Wir navigierten durch einen schmalen Durchgang und umkurvten die Insel um dann zurück zu paddeln. In Summe waren wir ca. 1h unterwegs und, aufgrund mangelnder Technik, gut ausgepowert.
Als wir an Board kamen gab es einen Obststeller und dann hatten wir Zeit zum Duschen bevor es Abendessen gab. Das Essen war erneut reichhaltig, schön angerichtet aber geschmacklich Durchschnitt. Nach dem Abendessen war Zeit für Solcializing. Der Abend endete recht ruhig und gegen 22Uhr ging ich ins Bett da es hieß, man müsse gegen 6Uhr aufstehen um den Sonnenaufgang zu sehen. Das wollte ich probieren.

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