Mit dem Fahrrad durch den Regen zum Schneider

Der Tag begann mit einer kurzen Runde im Pool während es nieselte. Danach ging ich Frühstücken. Während des Frühstücks schrieb ich Blogbeiträge und kümmerte mich um meinen Webshop. Ich wartete darauf, dass der Regen etwas nachläßt, was sich dank Fruchtteller und mehreren Kaffees recht gut abwarten ließ. Nur ließ der Regen kaum oder immer nur sehr kurz nach.

Ca. 11:30 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zu den Schneidern. Als erstes besuchte ich die Schneiderei “Sun” welche aber kaum gute Stoffe hatte. Also fuhr ich weiter zu “Be Be”, einer der großen Namen in Hoi An und von mehreren Stellen empfohlen. Die Stoffauswahl war riesig und nach 2h stöbern und begutachten stellte sich heraus, dass  es nicht 5 sondern 9 Hemden werden. Dann wurde noch das Design geklärt und es wurde verhandelt. Am Ende bezahle ich ca. 31EUR pro Hemd. Morgen kann ich die ersten Hemden anprobieren.​


Als ich gehen dann nach ca. 3h gehen wollte fragte mich die Verkäuferin, ob ich nicht noch Schuhe oder Taschen bräuchte. Die Preise waren zu teuer für mich. Jedoch hielt ich bei einem kleinen Lederwarengeschäft an und erklärte was ich haben wollte. Der Preis war etwas zu hoch. Jedoch hörte ich den Preis für ein paar Chelsea Boots der ziemlich fair war. Also fragte ich auch nach den Schuhen (standen sowieso auf meiner Liste) und schnürte ein Paket um etwas mehr Verhandlungsmasse zu haben. Am Ende bezahlte ich für die Spezialanfertigung meiner Laptoptasche und dem paar Schuhe nachmals 150EUR. Sicher kein unschlagbarer Deals aber die Tasche soll Volleder werden und theoretisch ein Leben lang halten. Interessant ist, dass auch diese Sachen innerhalb 1,5Tagen hergestellt werden können.
Das Wetter war in der zwischenzeit nicht wirklich besser geworden. Ich traf mich mit Vishal zum Essen. Da er sehr hungrig war aber kein Streetfood wollte ging er in ein Restaurant, während ich die Umgebung abgraste und diverse Happen probierte. Unter anderem Ban Mi (Bagett) und Fleischspieße vom Grill. Danach fuhren wir ins DKs Hostel und berieten dort wie wir unsere Reise weiter fortsetzen wollten. Insbesondere auch unter Berücksichtigung des Wetters.

Die Schlussfolgerung war, dass Laos keine 2 Wochen benötigt und man sich auf Luang Prabang konzentrieren kann (+1 oder 2 Tage auf den Weg Richtung Vientrienne). Statt dessen könnte ich danach noch etwas den Süden Vietnams und die Kaffee-Plantagen im südlichen Hochland besichtigen.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s