Wasserfall Tad Sea und Bootsumzug

Nach dem Frühstück, was leider nicht mit dem Super Frühstück in Hoi An mithalten konnte, gingen wir auf die Suche nach anderen Unterkünften. Ich ging mit Vishal zu dem Guesthouse was ich mir bereits am Vorabend herausgesucht hatte. Er war nicht zu sehr begeistert. Er war sichtbar krank und hatte keinen nerv groß weiter zu suchen. Auf dem Weg zurück sprach ich ein älteres Pärchen an, wo sie untergekommen seien, und sie gaben uns einen Tip in einer Nebenstraße direkt neben dem Roten Kreuz eine “Maison” aufzusuchen. Ich überzeugte Vishal dort vorbei zu schauen (und nicht direkt das 90EUR Hotel zu buchen) und er war angetan von den Räumen. Der Preis war mit 35EUR auch noch vertretbar.Wir gingen zurück in die Villa Mahasok und checkten aus, brachten unsere Sachen in die jeweiligen Unterkünfte und gingen wollten dann etwas unternehmen. Vishal war allerdings zu fertig und blieb lieber im Hotel. Ich unterhielt mich im Hostel mit einem Traveller der regelmäßig in Luang Prabang ist und er riet mir zu einem Wasserfall zu fahren. Ich sollte an der Sandwichständen am Markt nach anderen Leuten fragen die Lust hätten und ein Taxi teilen wollten. Genau das machte ich und trommelte so eine Truppe von 5 Leuten zusammen die zum Wasserfall Tad Sea wollten.

Mit dem Taxi ging es 30Minuten aus der Stadt hinaus bis in ein kleines Dorf. Dort bezahlten wir ein Boot (10.000Kip pro Person) um den Fluss zu überqueren und zum Wasserfall zu kommen. Der Wasserfall selbst ist eine Attraktion für die man Eintritt bezahlen muss. Im Gelände selbst ist auch ein Elefanten Camp und andere Aktivitäten wie ZipLining möglich.​​

Der Wasserfall ist etwas besonderes da er quasi durch einen Wald fließt und mehrere Becken bildet. Der Wasserfall soll wohl natürlichen Ursprungs sein, und nur in der Regenzeit eine Attraktion bieten. Ich war mir nicht sicher, denn der Boden in den zahllosen Stufen des Wasserfalls war glatt und schien betoniert. Normalerweise sind dort sonst zahllose Steine die einem das Baden erschweren.​​

Nachdem wir den Fluss abgelaufen hatten ging ich baden. Das Wasser war deutlich kühler als im Meer und bedurfte etwas Gewöhnung. Wir hatten mit dem Taxifahrer ca. 3h Aufenthalt vereinbart und so hatte ich ausreichend Zeit zum schwimmen.

Im unteren Becken konnte man mit Elefanten schwimmen, die hier regelmäßig mit Gästen ins Wasser gingen. Im Gelände gab es ein Restaurant mit fairen Preisen – was ich überraschend fand.

Nachdem die 3h vorüber waren ging es zurück in die Stadt. Ich ging zurück ins Hotel und traf mich dann mich Vishal. Heute Abend war der große Umzug der Boote der umliegenden Dörfer und den wollte ich nicht verpassen. Als wir die Hauptstraße (wo sonst auch der Nachtmarkt stattfindet) betraten sahen wir, dass etwas bevorstand. Die Gruppen mit ihren Booten waren bereits aufgereit und hunderte Motorräder standen geparkt am Straßenrand.

Wir liefen dann die Straße ab und versuchten heraus zu bekommen, wieso eigentlich Boote gebaut wurden. Meine Erklärung ist, dass Laos ein Flussland ist und Boote ein zentrales Symbol der laotischen Kultur sind. Es ist also folgerichtig, dass die Laoten Boote basteln und schmücke um das Ende der Regenzeiteinkehr zu feiern.

Wir fanden ein Restaurant in dem wir zu abend aßen. Noch während des Essens begann der Umzug. Hier ein kurzer Einblick:  https://youtu.be/EkqOKobjXb0​

​Vish ging dann zurück in sein Hotel und ich weiter zum großen Tempel, dem Ziel des Umzugs. Dort wurden alle Boote aufgereiht und für letzte Vorbereitungen getroffen, bevor die Boote ins Wasser gelassen wurden.​​


Ich kaufte für 10.000 Kip einen “Blumenkranz” der zusammen mit den Booten ins Wasser gelassen wird und versuchte dann einen Weg hinter zum Wasser zu finden. Die Polizei war absolut nicht hilfreich dabei und versuchte jeden Weg zum Wasser zu blockieren um Platz für die Boote zu machen. Die Boote hatten reichlich Platz, alle anderen dafür gar keinen. Mit etwas asiatischer “AugenZuUndDurch” Taktik gelang ich schließlich doch zum Wasser. Dort zündete ich die Kerzen an und legte den Kranz ins Wasser. Ein Junge der dort badete schob den Kranz etwas weiter hinaus. 15 Sekunden später kam ein anderer Junge geschwommen, versenkte meinen Kranz, pflügte die Blumen herunter (wohl auf der Suche nach Geld oder anderen Beigaben) und war den Rest enttäuscht ins Wasser. Soviel zur Romantik des Augenblicks….​​


​Ich ging dann noch etwas am Ufer entlang um Fotos zu machen, als ich plötzlich ein Kamerateam sah. Es war ein Team für die Sendung “No Reservations” die ich gerne im Fernsehen angeschaut hatte. Als sie ihren Shot beendet hatten sprach ich Antony Bourdain an und fragte, ob er schon ein gutes Restaurant in Luang Prabang gefunden hätte. Er sagte “nein” und ich hatte nicht das Gefühl, dass er reden wollte. Also ließ ich ihn in Frieden und ging Richtung Hotel. Auf dem Weg sah ich Leute seiner Crew und sprach den “Lokal Guide” an, was für Gerichte man in Luang Prabang unbedingt essen sollte. Er sagte den Namen einer Nudelsuppe und ich werde versuchen selbige in den nächsten Tagen zu probieren.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s