Sightseeing in Luang Prabang

Vishal war heute komplett ausgenockt und blieb im Bett. Ich hatte mir ein straffes Programm vorgenommen, auch wenn ich das “5Uhr früh aufstehen um die Almosengabe an die Mönche zu beobachten” ausgelassen habe.Erster Stop war das Nationalmuseum. Der große Tempel direkt rechts vom Eingang ist der Standort der Buddha-Figur, die Luang Prabang ihren Namen gab. Leider durfte man sie nicht fotografieren. Selbiges galt für das innere des Museums welches in den Räumen des ehemaligen Königspalastes untergebracht ist. Die Räume waren mit Glasmosaiken ausgeschmückt und zeigten einige Geschenke die ausländische Botschafter den König gemacht hatten. z.B. Buchbände über verschiedene Themen, oder ein Schallplattenspieler aus den 40ern mit Musik der Region (ein Geschenk der USA). Um 11:30 war Mittagspause im Museum und alle Besucher wurden freundlich aber bestimmt hinaus gebeten. Mittlerweile war es sehr heiß. Ich stromerte noch etwas auf dem Gelände des Palastes herum und besichtigte ein paar baufällige Nebengebäude. Ich wurde zunehmend hungrig, also ging ich zum Fluss um etwas zu Essen zu finden. An einem Straßengrill kaufte ich ein großes Stück Schweinefleisch am Spieß bevor ich ein OpenAir-Restaurant mit Flussblick fand wo ich zu Mittag aß.​

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Danach ging ich zum Haupttempel. Ich versuchte immer im Schatten zu laufen, was schlecht gelang, da die Straße genau in Nord-Süd-Richtung verläuft und die Sonne genau von da herunter brannte. Den Haupttempel hatte ich am Tag zuvor bereits mit den Booten bei Nacht gesehen. Bei Tag war er noch immer eindrucksvoll, jedoch nicht so überwältigend wie z.B. der in Bangkok. Nach ein paar Fotos ging es zurück ins Hotel um ein kurzes Nickerchen zu machen. Auf dem Weg fand ich einen guten Fruchtshake-Stand und unterhielt mich mit einem der Mädels vom Wasserfall, die dort auch unterwegs war.​

Gegen 16:45 machte ich mich auf um zum Sonnenuntergang auf den Berg Phousi zu steigen. Es tummelten sich extrem viele Menschen auf dem Gipfel und es war schwer vernünftige Bilder zu schießen – auch weil der Berg ringsum von Bäumen zugewachsen ist und man kaum gute Aussichtspunkte hat.​

​Ich ging auf der Seite des Nationalmuseums hinunter und zum Fluss. Dort hatte ich gehört, dass es “Sindads” gibt – eine Art OpenAir Fondue auf Laotisch. Ich fand eines und erfuhr, dass es 60.000Kip kostet. Stattlich, aber ok für ein AllYouCanEat. Also setzte ich mich an einen freien Tisch und ließ mir erklären, wie das ganze funktioniert. Über einem Holzkohlefeuer wird eine Aluschale gestellt die von der Form her einer Zitronenpresse ähnelt. In den äußeren Ring wird Brühe gegossen und Gemüse gelegt. Auf die mittlere Kuppel legt man das Fleisch/Fisch was gegart werden soll. Das Fett und der Bratensaft läuft in die Brühe. Für mich war das größte Problem die Fleischstücke von der Kuppel zu bekommen, da meine Stäbchentechnik noch nicht so das Wahre ist. Es gab ein großes Buffet mit allen möglichen Dingen. Von Grünzeug über Tofu, Tintenfische, Garnelen, Hünchen, Schwein und Rindfleisch, Fisch, Frühlingsrollen etc. Man konnte sich nehmen was man wollte und auf seinen “Grillhügel” Packen.​



Am Nachbartisch saß eine Geburtstagsgesellschaft und diese ließen Eis kommen. Das machte mir Appetit und ich fragte nach der Eiskarte und was denn Eis koste. Die Bedienung machte mir klar, dass im 60.000 Kip Buffet das Eis inklusive sei. Da ich nicht wusste welches Eis es gab und es ein paar Verständigungsprobleme gab, löste das die Bedienung einfach, indem sie mir 4 Kugeln unterschiedlicher Geschmacksrichtung (Schokolade, Kaffee und zwei unbestimmbare süße) brachte. 

Danach ging ich bei Vish am Hotel vorbei und wir gingen zusammen zur Utopia Bar wo wir mit ein paar Briten zusammen saßen und Geschichten austauschten. Gegen 11:00 ging ich ins Hostel um diesen Beitrag zu schreiben. Leider ist das Internet nicht wirklich gut in meinem Hostel, deshalb sitze ich jetzt bei Vishal im Hotel und mache den Beitrag hier fertig.

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