Mekong Delta Tour Tag 1: My Tho

Es ging, mal wieder, früh los. 8Uhr wurde ich vom Hostel abgeholt und wir liefen zu einem Tourbüro. Allerdings kam diesmal kein Bus sondern wir liefen zum nächsten Tourbüro und dann zum nächsten. Selbst früh um 8Uhr ist es in Saigon warm und unnötig durch die Gegend laufen ist kein Spaß. Entsprechend war ich wenig glücklich als wir endlich am Bus ankamen.Der Bus war voll besetzt mit Touristen, halb Westler, halb Vietnamesen und Malayen.

Erster halt war ein chinesischer buddistischer Tempel namens Vinh Tràng in My Tho der mehrere kolosale Buddha Figuren besaß. Das Wetter war schön und mir gelang ein Postkartenmotiv: ​

Im Inneren des Tempels befand sich ein Lichthof mit Miniaturberg. ​

Auf der Hauptachse vor und hinter dem Hof befanden sich diverse Altare.​


​Auf dem Grundstück, z.B. hinter dem Tempel und zur Linken lagen bzw. saßen die Kolosse.​

​Danach ging es mit dem Boot weiter zum Hafen am Mekong in My Tho. Dort wurden wir mit einem Schiff auf eine der Inseln geschippert wo u.a. Kokos-Süßigkeiten aus karamellisierter Kokosmilch hergestellt wurden. Dort wurden wir auch mit der Wasser-Kokusnuss vertraut gemacht. Deren Frucht sieht komplett anders aus als die normale Kokosnuss. Allerdings kann diese Variante im Wasser wachsen, was im Delta sehr hilfreich ist. ​​

​Wir fuhren dann Mittagessen in ein kleines Restaurant mit hohen Preisen. Das in der Tour enthaltene Mittagessen war überschaubar und man hoffte hier mehr als deutlich darauf, dass die Touristen die teuren Gerichte kaufen um satt zu werden. Das Gelende selbst war interessant da die auf der Speisekarte enthaltenen Tiere hier auch gehalten wurden. Darunter Frösche, Schlangen und Krokodile.

Danach ging es weiter in eine Imkerei wo ein leckerer Tee aus Honig, Pollen (macht den Tee milchig), Limettensaft und heißem Wasser gereicht wurde. Eine typische Touristen-Melk-Attraktion. Hier konnte man sich dann auch mit einer Python um den Hals fotografieren lassen. Danach wurden wir mit einer kurzen vietnamesischen Musikeinlage auf einer Obstfarm beglückt, wofür wir dann Trinkgeld geben sollten bevor wir mit kleinen Ruderboten durch einen ursprünglich belassenen mit Schilf und Wasserkokospalmen umstandenen Kanal gerudert wurden. Auch die wurden wohl vom Tourprovider nicht bezahlt und wollten Trinkgeld. Dumm gelaufen, dass wir das ganze Kleingeld bereits bei den Musikern gelassen hatten. Bei den 25$ sollten 50Ct für die Ruderer eigentlich enthalten sein…​

Danach ging es zurück zum Hafen. Dort verließen uns die Touristen die nur eine 1Tages Tour gebucht hatten und wir fuhren weiter nach Can Tho wo wir in einem überraschend guten Hotel abgesetzt wurden. Ich teilte mein Zimmer mit einem jungen Niederländer der nach seinem Uniabschluss etwas die Welt sehen wollte. Wir gingen um die Ecke in ein kleines Straßenlokal essen. Es gab eine sehr gute Bun Bo Hue (Hue Style Nudelsuppe) bevor wir früh ins Bett gingen. Morgen müssen wir um 6Uhr raus um zum schwimmenden Markt zu kommen.

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