Transfer und Abend in Vientiane

Wir wurden nach dem Frühstück um 8:30Uhr am Hotel abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Wir hatten wieder den VIP Bus gebucht und diesmal war es auch ein Reisebus – leider trotzdem nicht vergleichbar mit dem tollen Bus den ich in Malaysia vor ein paar Jahren hatte. Ich nutzte die 3h Fahrzeit zum lesen und dösen. Kurz nach Mittag kamen wir, in brütender Hitze, in Vientiane an.

Wir hatten kein Hotel also gingen wir ins Backpacker Hostel und liesen uns die Zimmer zeigen. Die waren keine Option und so ging es von Guesthouse zu Guesthouse (unser Gepäck hatten wir im Hostel liegen lassen). Als wir uns auf ein akzeptables gerade eingelassen hatten (aber noch nicht eingecheckt hatten) ging ich in einem Restaurant einen Eiskaffee trinken. Vishal ging kurz raus und um die Ecke und kam 5 Minuten später wieder mit einem zwar 4$ teureren Zimmer, dass aber wirklich gut war. Wir saßen dann etwas in unseren kühlen Zimmern zum ausdampfen bevor wir gegen 15:30Uhr uns auf den Weg machten, noch etwas von Vientiane zu sehen. Wir gingen die Straße hinunter zum ältesten Tempel in Vientiane der gegenüber dem prächtigen Präsidentenpalasts liegt (der nachts wie ein Stripclub mit LED Bänder beleuchtet ist).

Der Tempel bestand aus einem Rundgang mit hunderten Buddha Statuen und dem Hauptgebäude im Zentrum. Rechts davon standen neue, ebenfalls prächtig geschmückte Gebäude in den heute die Mönche leben. Im Tempel selbst waren alte Malereien zu sehen die leider nicht Fotografiert werden durften. Die Restauration wird vom Deutschen Auswärtigen Amt finanziert. ​

Im Tempel trafen wir ein älteres Päarchen die ich im Bus gesehen hatte und als Deutsche identifiziert hatte. Sie kamen aus München und er war Arzt und in seiner Jugend in den frühen 80er Jahren in SOA und Indien bereits unterwegs. Wir namen dann zusammen ein TukTuk zur goldenen Stupa von Vientiane, welche gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Fahrt dauerte länger als erwartet, denn die Stupa ist doch ein Stück außerhalb gelegen. 

Als wir an der Stupa ankamen waren wir leicht enttäuscht, denn sie war aktuell eingerüstet und wird wohl renoviert. ​

Auf dem Gelände der Stupa befindet sich links davon noch ein riesiger Tempel der, wenn nicht die Stupa neben ihm stehen würde, selbst wohl eine große Attraktion wäre. Da die Stupa um 16Uhr schließt konnten wir nur ein paar Bilder von außen machen, bevor wir das TukTuk zurück in die Stadt nahmen.

​Wir gingen dann zu Fuß Richtung Mekong und liefen auf der Promenade entlang. Das Flussbett ist hier extrem breit, ich würde 500m wenn nicht mehr schätzen, aber nicht komplett mit Wasser gefüllt. Ich schätze, dass die Büsche und das Grasland unterhalb der Promenade (ca. 100-200m breit) bei Hochwasser geflutet wird. In Südostasien hat man keine andere Wahl als den Flüssen genug Platz einzuräumen. Die nächste Flut kommt garantiert und die Wassermassen die hier durchfließen kann man nicht bändigen.

Wir kamen dann zum Nachtmarkt den wir im dunklen durchliefen. Nach ein paar Minuten gingen die Straßenlaternen an und alle Verkäufer und Kunden atmeten auf, denn ein Nachtmarkt ohne Licht macht wenig Spaß. Wir waren zu hungrig um lange durch die Gänge zu laufen und gingen in ein Steakhouse essen bevor wir uns zurück ins Hotel aufmachten. Dort planten wir den morgigen Transfer nach Vietnam. Da ich kürzer als geplant in Laos war werde ich einen Abstecher nach Da Lat machen. Der Flug geht über Saigon/HCMC wo Vishal bleiben wird. Geplant ist, dass ich nach 2 Nächten nach Saigon komme und dann die letzten Touren dort mache.

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Kajak und Tubing in Van Vieng

Nach dem Frühstück in einem nahegelegenen Restaurant (die Hotels in Van Vieng servieren alle nur kostenfreien Instant-Kaffee und Bananen, kein richtiges Frühstück) wurden wir um 8:30Uhr vom Hotel abgeholt und fuhren 8km den Fluss hinauf. Es stellte sich heraus, dass wir die beiden einzigen Tourteilnehmer des Tages waren. Wir bekamen ein Doppelsitzer Kajak und einen Guide der nebenher fuhr. Außerdem noch ein Dry-Bag um unsere Sachen zu verstauen. Ich hatte meine Actioncam dabei, konnte diese aber nirgendwo vernünftig befestigen. Allerdings war die montierte Halterung so geformt, dass man sie gut im Mund halten konnte wenn man zwischendurch paddeln musste. Ich saß vorn im Boot was gut fürs Filmen war, allerdings war Vishal ungeübt und die hintere Person ist die, welche am meisten Einfluss auf die Steuerung des Kajaks hat. Die Landschaft war absolut toll, jedoch war man gut damit beschäftigt Stromschnellen/Steine zu umfahren und nicht bei der ersten Welle zu kentern. Dies gelang uns gut bis zur ersten 90 Grad Kurve. Dort rächte es sich, dass ich vorn und nicht hinten saß. Wir wurden quer zur Strömung gedreht und auf einen Stein gespühlt und ab ging es ins Wasser. Das ganze wurde natürlich auf Video festgehalten…. 

Die restliche Fahrt verlief dann ohne weitere Zwischenfälle und so schlimm war die Abkühlung auch nicht. Einzig, dass unsere Trinkwasser-Vorräte weg gespühlt wurden war schade. Auf der Fahrt kamen wir auch an den Tubing Bars vorbei, hielten aber nicht an. Statt dessen machten wir einen kurzen Badestop an einer Brücke wo Kinder badeten. Und das obwohl die Strömung wirklich stark war.

Gegen 11:45Uhr waren wir zurück in der Stadt. Die Tour endet in Van Vieng unweit unseres Hotels. Wir liefen zurück und gingen Mittagessen. Die Sonne stand hoch am Himmel und brannte ordentlich herunter. Ich hatte vor zum Tubing zu gehen. Vishal war mehr für das Hotel. Also ging ich allein. Ich entschied mich für die Roten Tubes, was vielleicht ein Fehler war, denn die Fahrt startete unterhalb von Van Vieng und führte so aus der Stadt hinaus. Die “weißen Tubes” starten oberhalb der Stadt und man kommt wieder in Van Vieng an. Die größere der beiden Bars auf der weißen Route sah auch einladender aus. Was ist Tubing eigentlich? Man bekommt einen Schlauch aus einem LKW Reifen auf dem man sich setzt und den Fluss hinunter treibt. Man kommt an diversen Bars (mittlerweile nur noch 2, früher viele. Da gabs aber zu viele ertrunkene Touristen…) vorbei. Dort hält man an und macht Party. In Laos gibt es günstigen Whiskey und Vodka und auf meiner Fahrt gab es in der ersten Bar direkt 50g Vodka aufs Haus “zum Warm werden”. Ich würde jedem der Tubing bei Sonnenschein macht empfehlen sich extra einzucremen oder noch besser einen Schirm mit zu nehmen. Die Sonne brennt auf den Fluss hinunter und ich verbrannte mich wirklich stark.​

An der ersten Bar gab es noch Schaukeln und einen Sprungfelsen in den Fluss. Ansonsten war das Tuben recht entspannt.​


​Am Abend ging ich wieder in die Sakura-Bar. Dort traf ich auch die Thai-Mädels wieder. Sie waren auch Tuben, allerdings auf der anderen Strecke. Diesen Abend trank ich in der Bar statt Bier Wodka-Mixer. Die Dinger sind gefährlich und für 10.000 KIP wirklich günstig. Gegen 1 ging es ins Bett. Morgen geht es nach Vientiane.

Van Vieng erkunden mit dem Motorrad

Wir frühstückten in einem der zahllosen Restaurants auf der Hauptstraße und mieteten dann zwei Roller und kauften eine ordentliche Karte der Gegend (eine selbst gezeichnete hätten wir sonst so bekommen, nur war die halt nutzlos)Wir entschlossen in einem großen Bogen nach Norden zu fahren und über eine Geröllpiste dann zum Wasserfall im Westen zu fahren. Die Landschaft ist atemberaubend und würde überall sonst wohl ein Naturpark sein. Laos hat rings um Van Vieng aber soviel solche Ausblicke, dass man gar nicht erst darauf Aufmerksam gemacht wird. Nach ca. 40 Minuten Fahrt stand plötzlich ein LKW quer auf der Piste. Er stand so, dass garantiert niemand daran vorbei kommt. Wir machten ein Foto und kehrten um. Auf dem Rückweg hatte ich meine Kamera am Rucksack befestigt und versucht die Landschaft festzuhalten.

Nach einem kurzen Mittagessen/Fruchtshake stop, fuhren wir in die andere Richtung. Auf unserer Karte war eine Höhle + Lagune eingezeichnet (was auch einigen Touren entsprach). Außerdem gab es laut Karte eine landschaftlich schöne Strecke zu bestaunen. Es ging über eine Brücke auf die andere Seite des Flusses und dann 40 Minuten über durchaus schlechte Straßen. Es holperte und staubte sehr und man musste sehr aufpassen, nicht einen großen Stein oder ein tiefes Loch zu erwischen. Wir kamen dann an eine Brücke an der diverse Baumaschinen damit beschäftigt waren, einen LKW zu bergen. Dieser hatte die Brücke zum Einsturz gebracht und beendete diesen Abschnitt unserer Fahrt. ​​​

​​

​​Da wir angeblich nur 500m von der Lagune entfernt waren, wateten wir durch den Fluss und liefen die Straße entlang. Nach 5Minuten Fußweg kam ein Tuktuk entgegen, und wir waren gern bereit uns fahren zu lassen. Es stellte sich heraus, dass die Laoten es mit Entfernungen nicht so haben, denn die Lagune war sicher mehr als 500m entfernt. Auf dem Weg pickten wir einen Finnen auf, passenderweise hieß er Mika, der schon 15 Minuten gelaufen war. Die Lagune (Lagune #3) war ein Fluss, der aufgestaut wurde um mit Sprungtürmchen, Schaukel und Schwimmringen zur Abkühlung einlud. Die Höhle auf dem Gelände der Lagune war nicht sehr spektakulär also verbrachten wir mehr Zeit damit um Wasser herum zu treiben. ​

Danach ging es zusammen mit Mika zurück mit dem Tuktuk zum Fluss. Mittlerweile hatte sich an der Brücke schon eine beträchtliche Zuschauerschaft eingefunden. Auf der Rückfahrt gaben Vishal und Mika das Tempo vor und es ging, für meinen Geschmack, etwas zu zügig vorran. Plötzlich hielt Mika an – ich war etwas abgehängt und sah ihn nur am Straßenrand stehen. Als ich näher kam, sah ich seine Zehe bluten. Er hatte ein Schlagloch erwischt und versucht sich mit seinen Flipflops abzustützen – wodurch ein ordentliches Stück Haut abhanden gekommen war. Glücklicherweise geschah das direkt neben einer Tankstelle. Dort hatte man zwar keinen Sanikasten (oder zumindest wollte/konnte man unsere Frage danach nicht verstehen), aber es gab Packetband und Toilettenpapier. Damit verarzteten wir Mika und fuhren dann in die Stadt zurück wo Mika bei einer Apotheke anhielt und der Apotheker sich dem Fuß annahm. 

Es war schon nach 4Uhr und eine weitere Tour lohnte nicht mehr (ab 17:15Uhr beginnt der Sonnenuntergang und 17:45 ist es dunkel). Wir fuhren also zum Motorradverleih und gaben die Scooter zurück. Wir verbachten dann etwas Zeit in unseren Zimmern bevor wir gegen 20Uhr etwas zu Essen suchten. Vishal war von Pizza nicht abzubringen, also bestellten wir eine extra große und teilten uns rein. Um 21Uhr ging es dann zurück Richtung Hotel. Spontan machten wir in der Sakura Bar halt wo bereits der Bär steppte. 

Der Laden war proppe voll mit Koreaner (Laos scheint das Urlaubsland schlechthin für die Koreaner zu sein. Man sah unzählige überall.), Backpackern und auch Reisende aus den Nachbarländern wie z.B. Thailand. Es gab Lachgas-Luftballons (reine Geldverschwendung), Bier und Lao-Vodka Mixgetränke. Die Stimmung war gut und ich kam mit einer Thai ins Gespräch die schon mehrmals in Laos Urlaub gemacht hatte. Ihr Name war Apple (oder zumindest nannte sie sich so) und sie zeigte ihrer Freundin Laos. Als gegen 11Uhr in der Bar die Musik ausging gab es kostenlose Taxis zur “Dschungel Party”. Ich fuhr mit Apple dort hin, Vish war schon ins Hotel verschwunden, und wir setzten die Party dort fort. So richtig Dschungel war es aber nicht – vielmehr ein Guesthouse am Rande der Stadt. Irgendwann gegen 1Uhr ging es zurück ins Hotel. Morgen früh wollen wir Kajak fahren gehen.

Fahrt nach Van Vieng

Nach dem Frühstück wurden wir vom Hotel abgeholt und zur Busstation gebracht. Unser VIP Bus entpuppte sich trotz vorherigem Anruf von White Elefant Travel als Minibus. Exakt was wir nicht wollten. Alles beschweren half nichts und so wurde der Minibus bestiegen (20 Sitzer mit ausklappbaren Notsitzen). Ich konnte zumindest mit einer kleineren Passagierin den Platz tauschen um meine Beine ausstrecken zu können.Die Fahrt hätte ganz ok sein können, wenn nicht eine einheimische Mitreisende, die unterwegs zustieg, die Angewohnheit hätte, sich lautstark zu räuspern und in eine Tüte zu spucken. Zum Glück saßen wir am anderen “Ende” des Busses.

Die Gegend durch die wir fuhren war absolut umwerfend. Da sich die Fenster im Bus aufschieben ließen, konnte ich auf der Fahr ein paar Schnappschüsse machen:​​

Nach 6h und 2 kurzen Essenspausen (sowie einem kurzen Stopp an einer Baustelle – wohl ein Erdrutsch – bei dem ich kurz zum fotografieren ausstieg) kamen wir in Van Vieng an. Es folgte die Hotelsuche. Die ersten Kandidaten waren nicht erfolgreich. Also packten wir unsere Sachen in die Lobby eines Hotels und Vish passte auf, während ich die Gasthäuser der Umgebung absuchte. Schlussendlich blieben wir im Khamphone Guesthouse hängen, wo mir dann zum Sonnenuntergang dieser Schnappschuss gelang:​​​

Van Vieng erinnert mich etwas an Kalambaka und die Meteoraklöster in Griechenland. Nur dass die Felsen hier noch höher und mit dichtem Dschungel bewachsen sind.

Wir gingen dann etwas die Umgebung erkunden und fanden einen günstigen Motorradverleih um die Ecke den wir morgen in Anspruch nehmen werden. Essen gingen wir dann Indisch und wir fanden einen guten Frucht-Shake Stand. Da wir recht fertig waren, ging es diesmal früh ins Bett.  

Wasserfall Kuang Si und Luxusabendessen

Ich ging am Morgen in Vishs Hotel um meine Blogbeiträge hochzuladen. Dort fragte ich, ob ich Frühstück bekommen könnte und man bot mir an für 2$ zu essen, was ich gern annahm. Wir mieteten dann für 12$ jeweils einen Scooter und fuhren zum Kuang Si Wasserfall, 26km außerhalb von Luang Prabang und damit ca. 40Min Fahrzeit entfernt. Eintritt zum Wasserfall kostete 20.000Kip doch zuvor wollten wir einen Kaffee trinken. Wir gingen in eines der Restaurants/Bistros (mir fehlt ein passender Name) vor dem Eingang und bestellten Iced Coffee. Was wir bekamen war der wohl schlechteste Kaffee ever. Selbst größere Mengen gezuckerter Milch konnten den nicht retten.

Auf dem Gelände des Wasserfalls liegt auch eine Bärenrettungsstation und so konnte man diverse Bären sehen, die dort aufgepeppelt und irgendwann ausgewildert werden sollen. Der Wasserfall fließt in mehreren Stufen nach unten. Die untersten Stufen waren als Badebereich ausgewiesen. Die nächsthöhere, recht flache Stufe hatte man mit Piknicktischen und Bänken (im Wasser) austaffiert. In das dritte und größte Becken fiel das Wasser des eigentlichen Wasserfalls. Er war ca. 50m hoch und 10-20m breit und dicht von Dschungel umwachsen.​​

​Wir gingen über die Brücke auf die andere Seite wo ein Pfad durch den Dschungel nach oben führte. Vish zog es vor weiter unten am Badebecken zu bleiben während ich hinauf stieg. Der Aufstieg war schweißtreibend aber er lohnte sich. Oben gab es einen weiteren Badebereich und man konnte relativ nah an die Abrisskante des Wasserfalls um Fotos zu machen.​

​Auf dem Weg nach unter kam ich an einem großen Spinnennetz vorbei welches halb über den Weg gespannt war. Die Spinne war, trotz ihrer enormen Größe (ca Handflächengroß) erst auf den zweiten Blick erkennbar.​​

Nachdem ich unten angekommen war ging ich Baden. Leider hatte es nicht funktioniert meine ActionCam zu laden und so konnte ich kein Video im Wasser drehen. Wasserfälle sind die besten Badeplätze in den Tropen: Süßwasser, Abkühlung und ein kostenloses “Fishspa” in einem.  
Wir fuhren ca. 4Uhr zurück nach Luang Prabang. Wir waren hungrig und wollten etwas essen, allerdings nicht in dem “schlechtesten Kaffee Restaurant Ever”. Ca. 10km vor Luang Prabang sah ich ein kleines Restaurant neben der Straße und konnte Vish überzeugen hier zu essen. Der Wirt war sehr zuvorkommend. Tische und Bänke wurden nochmal für uns sauber gemacht und wir wurden informiert, dass er nur ein Gericht habe: Die typische laotischen Nudelsuppe. Perfekt! Nach dem Hinweis von Antony Bourdains Guide war ich bisher nicht erfolgreich bei der Suche nach der Suppe. Wir setzten uns und der Wirt sprach mit uns auf gutem Englisch etwas. Er war in den 90er Jahren Mönch in Luang Prabang gewesen und hatte so Englisch gelernt. Nach seiner Zeit im Kloster hatte er geheiratet, einen kleinen Laden und Restaurant aufgemacht und arbeitete als Guide für einen Tourenanbieter in Luang Prabang. Wir hatten zwei Suppen, eine Cola und ein großes Bier. Insgesamt bezahlten wir 35.000 Kip, soviel wie sonst für ein Gericht allein.​​

Bevor wir ins Hotel fuhren kauften wir noch Tickets für den VIP Bus morgen um 9:30 nach Van Vieng. VIP war Pflicht, da ich genügend Platz für meine Beine haben wollte. Wir buchten beim White Elefant Tours und ließen noch extra anrufen, um zu klären, dass es wirklich ein VIP Bus ist.

Zurück im Hotel ging ich, nachdem Vish mir dies dringend empfohlen hatte, zum Roten Kreuz um mich massieren zu lassen. Eine Stunde Massage kostete 50.000 Kip (5,5EUR) und der Großteil der Einnahmen kam der Unterstützung der ärmsten Dörfer in Laos zu Gute. Danach ging ich Duschen und zog mich um, da wir heute Abend mal spendabel sein wollte und ins teure 3 Nagas Restaurant gehen wollten. Vorher wollte ich mir noch eine Zigarre kaufen. Da es Zigarren nicht im normalen Handel gab, fuhren wir verschiedene Hotels ab, bis ich final eines fand was Zigarren anbot – zu deftigen Preisen. Ich entschied mich für die günstige Kubanische für nur 14$ das Stück. Ich fragte nach dem günstigesten Zimmerpreis: 950$ pro Nacht!! (Das Hotel wird bei Booking.com nicht gelistet und ist selbst in Google Maps nicht namentlich erwähnt… Nimmt aber lagemäßig das Filetstück in Luang Prabang in Beschlag) Im Restaurant angekommen merkte ich, dass man mir mehr als 14$ abgenommen hatte…

Wir aßen dann das Explorer Menü für 200.000Kip und tranken Wein (das Glas für 65.000 Kip). Alles in Allem bezahlten wir jeweils ca. 300.000 Kip. Der erste Gang, nach ein paar Reiscrackern als “Gruß aus der Küche”, war gebackenes Seegras mit Sesam-Chili-Paste. Danach kam der Hauptgang bestehend aus 4 kleineren Gerichten. Den Abschluss machten frittierte Bananen mit Schokolade und Vanilleeis. Alles war schön angerichtet und schmeckte gut. Jedoch waren die Preise trotzdem zu hoch.

Vish fuhr zurück ins Hotel und ich noch einmal zu meinem “Zigarrenhändler” um seinen “Wechselkurs” zu checken. Man teilte mir mit, dass die 14$ ohne Steuern und Service Charge seien die jeweils 10% aufschlag bedeuten. Ich war damit überhaupt nicht einverstanden, auch weil man mir davon vorher nichts erzählte und die 4$ Zigarre schon überzogen teuer verkauft wurde. Ich sagte dann die magischen Worte “I’m very unhappy about this” was in der Region eine schlimme Sache ist. Ich bekam die 20% Aufschlag zurück und verließ das Resort.

Sightseeing in Luang Prabang

Vishal war heute komplett ausgenockt und blieb im Bett. Ich hatte mir ein straffes Programm vorgenommen, auch wenn ich das “5Uhr früh aufstehen um die Almosengabe an die Mönche zu beobachten” ausgelassen habe.Erster Stop war das Nationalmuseum. Der große Tempel direkt rechts vom Eingang ist der Standort der Buddha-Figur, die Luang Prabang ihren Namen gab. Leider durfte man sie nicht fotografieren. Selbiges galt für das innere des Museums welches in den Räumen des ehemaligen Königspalastes untergebracht ist. Die Räume waren mit Glasmosaiken ausgeschmückt und zeigten einige Geschenke die ausländische Botschafter den König gemacht hatten. z.B. Buchbände über verschiedene Themen, oder ein Schallplattenspieler aus den 40ern mit Musik der Region (ein Geschenk der USA). Um 11:30 war Mittagspause im Museum und alle Besucher wurden freundlich aber bestimmt hinaus gebeten. Mittlerweile war es sehr heiß. Ich stromerte noch etwas auf dem Gelände des Palastes herum und besichtigte ein paar baufällige Nebengebäude. Ich wurde zunehmend hungrig, also ging ich zum Fluss um etwas zu Essen zu finden. An einem Straßengrill kaufte ich ein großes Stück Schweinefleisch am Spieß bevor ich ein OpenAir-Restaurant mit Flussblick fand wo ich zu Mittag aß.​

​​

Danach ging ich zum Haupttempel. Ich versuchte immer im Schatten zu laufen, was schlecht gelang, da die Straße genau in Nord-Süd-Richtung verläuft und die Sonne genau von da herunter brannte. Den Haupttempel hatte ich am Tag zuvor bereits mit den Booten bei Nacht gesehen. Bei Tag war er noch immer eindrucksvoll, jedoch nicht so überwältigend wie z.B. der in Bangkok. Nach ein paar Fotos ging es zurück ins Hotel um ein kurzes Nickerchen zu machen. Auf dem Weg fand ich einen guten Fruchtshake-Stand und unterhielt mich mit einem der Mädels vom Wasserfall, die dort auch unterwegs war.​

Gegen 16:45 machte ich mich auf um zum Sonnenuntergang auf den Berg Phousi zu steigen. Es tummelten sich extrem viele Menschen auf dem Gipfel und es war schwer vernünftige Bilder zu schießen – auch weil der Berg ringsum von Bäumen zugewachsen ist und man kaum gute Aussichtspunkte hat.​

​Ich ging auf der Seite des Nationalmuseums hinunter und zum Fluss. Dort hatte ich gehört, dass es “Sindads” gibt – eine Art OpenAir Fondue auf Laotisch. Ich fand eines und erfuhr, dass es 60.000Kip kostet. Stattlich, aber ok für ein AllYouCanEat. Also setzte ich mich an einen freien Tisch und ließ mir erklären, wie das ganze funktioniert. Über einem Holzkohlefeuer wird eine Aluschale gestellt die von der Form her einer Zitronenpresse ähnelt. In den äußeren Ring wird Brühe gegossen und Gemüse gelegt. Auf die mittlere Kuppel legt man das Fleisch/Fisch was gegart werden soll. Das Fett und der Bratensaft läuft in die Brühe. Für mich war das größte Problem die Fleischstücke von der Kuppel zu bekommen, da meine Stäbchentechnik noch nicht so das Wahre ist. Es gab ein großes Buffet mit allen möglichen Dingen. Von Grünzeug über Tofu, Tintenfische, Garnelen, Hünchen, Schwein und Rindfleisch, Fisch, Frühlingsrollen etc. Man konnte sich nehmen was man wollte und auf seinen “Grillhügel” Packen.​



Am Nachbartisch saß eine Geburtstagsgesellschaft und diese ließen Eis kommen. Das machte mir Appetit und ich fragte nach der Eiskarte und was denn Eis koste. Die Bedienung machte mir klar, dass im 60.000 Kip Buffet das Eis inklusive sei. Da ich nicht wusste welches Eis es gab und es ein paar Verständigungsprobleme gab, löste das die Bedienung einfach, indem sie mir 4 Kugeln unterschiedlicher Geschmacksrichtung (Schokolade, Kaffee und zwei unbestimmbare süße) brachte. 

Danach ging ich bei Vish am Hotel vorbei und wir gingen zusammen zur Utopia Bar wo wir mit ein paar Briten zusammen saßen und Geschichten austauschten. Gegen 11:00 ging ich ins Hostel um diesen Beitrag zu schreiben. Leider ist das Internet nicht wirklich gut in meinem Hostel, deshalb sitze ich jetzt bei Vishal im Hotel und mache den Beitrag hier fertig.

Wasserfall Tad Sea und Bootsumzug

Nach dem Frühstück, was leider nicht mit dem Super Frühstück in Hoi An mithalten konnte, gingen wir auf die Suche nach anderen Unterkünften. Ich ging mit Vishal zu dem Guesthouse was ich mir bereits am Vorabend herausgesucht hatte. Er war nicht zu sehr begeistert. Er war sichtbar krank und hatte keinen nerv groß weiter zu suchen. Auf dem Weg zurück sprach ich ein älteres Pärchen an, wo sie untergekommen seien, und sie gaben uns einen Tip in einer Nebenstraße direkt neben dem Roten Kreuz eine “Maison” aufzusuchen. Ich überzeugte Vishal dort vorbei zu schauen (und nicht direkt das 90EUR Hotel zu buchen) und er war angetan von den Räumen. Der Preis war mit 35EUR auch noch vertretbar.Wir gingen zurück in die Villa Mahasok und checkten aus, brachten unsere Sachen in die jeweiligen Unterkünfte und gingen wollten dann etwas unternehmen. Vishal war allerdings zu fertig und blieb lieber im Hotel. Ich unterhielt mich im Hostel mit einem Traveller der regelmäßig in Luang Prabang ist und er riet mir zu einem Wasserfall zu fahren. Ich sollte an der Sandwichständen am Markt nach anderen Leuten fragen die Lust hätten und ein Taxi teilen wollten. Genau das machte ich und trommelte so eine Truppe von 5 Leuten zusammen die zum Wasserfall Tad Sea wollten.

Mit dem Taxi ging es 30Minuten aus der Stadt hinaus bis in ein kleines Dorf. Dort bezahlten wir ein Boot (10.000Kip pro Person) um den Fluss zu überqueren und zum Wasserfall zu kommen. Der Wasserfall selbst ist eine Attraktion für die man Eintritt bezahlen muss. Im Gelände selbst ist auch ein Elefanten Camp und andere Aktivitäten wie ZipLining möglich.​​

Der Wasserfall ist etwas besonderes da er quasi durch einen Wald fließt und mehrere Becken bildet. Der Wasserfall soll wohl natürlichen Ursprungs sein, und nur in der Regenzeit eine Attraktion bieten. Ich war mir nicht sicher, denn der Boden in den zahllosen Stufen des Wasserfalls war glatt und schien betoniert. Normalerweise sind dort sonst zahllose Steine die einem das Baden erschweren.​​

Nachdem wir den Fluss abgelaufen hatten ging ich baden. Das Wasser war deutlich kühler als im Meer und bedurfte etwas Gewöhnung. Wir hatten mit dem Taxifahrer ca. 3h Aufenthalt vereinbart und so hatte ich ausreichend Zeit zum schwimmen.

Im unteren Becken konnte man mit Elefanten schwimmen, die hier regelmäßig mit Gästen ins Wasser gingen. Im Gelände gab es ein Restaurant mit fairen Preisen – was ich überraschend fand.

Nachdem die 3h vorüber waren ging es zurück in die Stadt. Ich ging zurück ins Hotel und traf mich dann mich Vishal. Heute Abend war der große Umzug der Boote der umliegenden Dörfer und den wollte ich nicht verpassen. Als wir die Hauptstraße (wo sonst auch der Nachtmarkt stattfindet) betraten sahen wir, dass etwas bevorstand. Die Gruppen mit ihren Booten waren bereits aufgereit und hunderte Motorräder standen geparkt am Straßenrand.

Wir liefen dann die Straße ab und versuchten heraus zu bekommen, wieso eigentlich Boote gebaut wurden. Meine Erklärung ist, dass Laos ein Flussland ist und Boote ein zentrales Symbol der laotischen Kultur sind. Es ist also folgerichtig, dass die Laoten Boote basteln und schmücke um das Ende der Regenzeiteinkehr zu feiern.

Wir fanden ein Restaurant in dem wir zu abend aßen. Noch während des Essens begann der Umzug. Hier ein kurzer Einblick:  https://youtu.be/EkqOKobjXb0​

​Vish ging dann zurück in sein Hotel und ich weiter zum großen Tempel, dem Ziel des Umzugs. Dort wurden alle Boote aufgereiht und für letzte Vorbereitungen getroffen, bevor die Boote ins Wasser gelassen wurden.​​


Ich kaufte für 10.000 Kip einen “Blumenkranz” der zusammen mit den Booten ins Wasser gelassen wird und versuchte dann einen Weg hinter zum Wasser zu finden. Die Polizei war absolut nicht hilfreich dabei und versuchte jeden Weg zum Wasser zu blockieren um Platz für die Boote zu machen. Die Boote hatten reichlich Platz, alle anderen dafür gar keinen. Mit etwas asiatischer “AugenZuUndDurch” Taktik gelang ich schließlich doch zum Wasser. Dort zündete ich die Kerzen an und legte den Kranz ins Wasser. Ein Junge der dort badete schob den Kranz etwas weiter hinaus. 15 Sekunden später kam ein anderer Junge geschwommen, versenkte meinen Kranz, pflügte die Blumen herunter (wohl auf der Suche nach Geld oder anderen Beigaben) und war den Rest enttäuscht ins Wasser. Soviel zur Romantik des Augenblicks….​​


​Ich ging dann noch etwas am Ufer entlang um Fotos zu machen, als ich plötzlich ein Kamerateam sah. Es war ein Team für die Sendung “No Reservations” die ich gerne im Fernsehen angeschaut hatte. Als sie ihren Shot beendet hatten sprach ich Antony Bourdain an und fragte, ob er schon ein gutes Restaurant in Luang Prabang gefunden hätte. Er sagte “nein” und ich hatte nicht das Gefühl, dass er reden wollte. Also ließ ich ihn in Frieden und ging Richtung Hotel. Auf dem Weg sah ich Leute seiner Crew und sprach den “Lokal Guide” an, was für Gerichte man in Luang Prabang unbedingt essen sollte. Er sagte den Namen einer Nudelsuppe und ich werde versuchen selbige in den nächsten Tagen zu probieren.

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.