#14 Botanischer Garten und Skybar

Wir nahmen uns vor zum botanischen Garten zu laufen. Da ich noch immer keinen geeigneten Sonnenhut hatte, gingen wir nochmal schnell auf den chinesischen Markt. Wir kauften statt dessen einen neuen Rucksack für Tanja und entschieden uns dann gleich vor Ort noch zu mittag zu essen.

Danach liegen wir über den Fluss zum botanischen Garten. Wir waren überrascht, dass es doch weiter war als auf der Karte ersichtlich. Nach dieser Wanderung nahmen wir den Zug zum Berjaya Times Square. Dieses riesige Einkaufszentrum ist groß genug um einen Freizeitpark zu beheimateten. Inklusive Achterbahn. Vor einigen Jahren war ich bereits einmal hier, wollte aber Tanja dies auch zeigen.

Danach fuhren wir zurück ins Hotel wo wir uns frisch machten und dann ca. 11 Uhr Richtung Petronas Towers aufbrauchen. Unser Ziel war die Skybar im Traders Hotel, welche einen einzigartigen Blick auf die Türme bietet.

Hier ist das Video :

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#13 Batu Caves, Little India und Spaziergang

Zum Frühstück gingen wir Richtung Sentral Market. Für Frühaufsteher ist das keine gute Wahl, da selbst wir nach 9 noch die ersten Kunden zu sein schienen. Wir wählten Pisang Goreng – in einer Käsehülle gebackene Bananen mit Karamell Soße. Wir suchten nach einer Möglichkeit unsere Wäsche zu waschen und fanden diese in einem hostel neben dem Hindutempel in China town. Diesen besichtigten wir dann auch gleich und waren plötzlich Zeuge einer Hindu Zeremonie bei der die Statuen der Götter mit Milch und Gewürzen gewaschen wurden.

Danach fuhren wir zu den Batu Caves welche wir in der größten Hitze erreichten. Wir gingen von Schatten zu Schatten und passten einen Moment ab um die Treppe zu erklimmen.

Nachdem wir die Höhlen besichtigt hatten fuhren wir zurück und gingen nach little India wo wir auch zu abend aßen. Anstatt mit der Bahn nach Hause zu fahren, entschieden wir uns die 2km nach Chinatown zu laufen. Dort angekommen machten wir uns im Hotel frisch und gingen nochmal auf den Markt um Sachen zu kaufen.

Hier ist das Video :

#12 Transfer nach Kuala Lumpur

Wir fuhren mit dem Auto zum Padang International Airport. Der Flughafen ist zwar modern aber extrem stressig und schlecht organisiert. Man durchläuft 3 Sicherheitscheck, bei keinem fiel auf, dass wir Sonnencreme oder Wasser dabei hatten.

Es gibt auch zu wenige Warteflachen wenn man zu früh am Flughafen ist. Kurz: nicht so toll.

KL war hingegen gut organisiert. Wir gingen am Abend noch kurz auf den China Markt und aßen im Sentral Market etwas.

Hier ist das kurze Video :

Entspannt ins Einkaufsparadis

Heute ließ ich es sehr geruhsam angehen. In Singapur verließ ich nur zum Hemd abholen und zum Essen das Hostel bevor es mit einem günstigen hostel-eigenen Shuttle zum Flughafen ging.
Das kostenlose Frühstück war lecker und das Richtige für Kumi gewesen:

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Reisspagetti mit Kokosraspel und Orange gefärbten Zucker

Diesmal flog ich mit Tiger-Air und landete in KL am LCCTerminal. Da ich mittlerweile aber schon mal da war (1Tag mit Kumi auf dem Weg nach Malakka), gabs keine Überraschungen mehr.
Mit dem Bus ging es nach Sentral und dann weiter nach Chinatown – dort kenne ich mich einfach am besten aus. Ich bin im Razzys untergekommen. Das ist ganz schick und freundlich. Es gibt keine Bettwäsche aber ich hab ja meinen Schlafsack dabei.

Bevor ich mich nochmal auf den Markt stürzte um letzte Besorgungen zu machen (ich bin die Einkaufsabteilung für Kumi), habe ich mir etwas Besonderes zu essen gegönnt:
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Die Muscheln waren in NZ deutlich besser (und größer). Der Frosch in Ingwerwein war voller kleiner Knochen und schmeckte nicht nach Huhn (sondern nach Ingwer und reduziertem Wein). Am besten fand ich das süß saure Reh und den Preis: 11Euro.

Da ich wohl mittlerweile das Feilschen gelernt habe, war ich auf dem Markt ebenfalls erfolgreich. Jetzt muss es nur noch gefallen.

Relocation

5:30Uhr klingelte der Wecker und wir brachen zur Fähre auf. Frühstück gab es erstmal nicht. An der Fähre tummelten sich um 6Uhr schon gut 50 weitere Passagiere. Wir erhielten unseren Boardingpass und besorgten uns noch schnell etwas zu essen. Dann begann das Warten. Kurz vor 7Uhr erhielten wir die Ansage, dass die Fähre auf Grund starker Winde nicht fahren würde. Ich hab echt Glück mit den Badeinseln! (Zur Erinnerung: Pangkor scheiterte auch vor der Überfahrt. Nur Langkawi war ein Erfolg.) Zu aller erst wollte ich mein Geld zurück. Bei einer so unkalkulierbaren Wetterlage ist es keine gute Idee auf einer Insel zu sitzen, wenn der Rückflug ansteht. Wir erhielten unsere Tickets geflickt zurück (die abgerissenen Teile wurden wieder angetackert) und rückten Richtung Busbahnhof ab. Dort gab es dann erstmal richtig Frühstück für Carlos und mich. Uns blieb erstmal nichts weiter übrig als nachzudenken was wir machen wollten und zu warten. Das Ticket zurück erstatten würde nur das Reisebüro von gestern Abend, und das öffnet natürlich erst 9:30Uhr. Kurz vor 8Uhr klopfte ich dann mal an das Rolltor und siehe da, 5Minuten später war der Laden auf. Die 70MYR bekamen wir problemlos zurück.
Danach fällte ich meine Entscheidung: Zurück nach Singapur. Carlos wusste auch nichts besseres und kam mit.

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Alte Fischerboote in Mersing

Wir fuhren mit dem Bus nach Johor Bahru(JB). Der dortige Fernbusbahnhof war riesig! Es standen dort sicher 50-60 Busse herum! Der Bus nach Singapur war, dank der Travelagents die überall rum standen, schnell gefunden und auch nicht teuer. Es ging dann zur Zollabfertigung. In JB ist dies für Busse genau so organisiert wie am Flughafen. Einziger Unterschied: Man muss sein Gepäck natürlich mit durch die Station tragen. Danach ging es mit dem Bus über die Brücke nach Singapore. Dort erfolgte dann wieder, ebenfalls wie am Flughafen, die Kontrolle zum Eintritt nach Singapur. Alles verlief problemlos und zügig.
Nächstes Ziel war dann eine MRT Station (SBahn-Haltestelle). Wir waren recht weit außerhalb der City und es dauerte seine Zeit, bis wir die 17Stationen nach Little India absolviert hatten. Mein Hostel hatte ich bereits im Internetcafe in Mersing gebucht. Das Vintage Inn ist ein Capsul-Hotel. D.h. die Betten sind wie Hasenställe angeordnet und jeder hat so ein Fach in dem er schlafen kann. Dabei gewährt diese Form des Schlafsaals deutlich mehr Privatsphäre als sonst in Hostels übrig. Wenn man den Vorhang zuzieht hat man 2,5 m³ für sich allein.

Das Hotel ist sauber, sehr stylisch und wohl recht neu. Die Mitarbeiter sind freundlich und berieten mich bei meiner Tagesplanung. Heute wollte ich ins Museum (das Gebäude vor dem Sands, was wie eine Blume aussieht), in den Skypark und abschließend noch essen im Makansutra, eine Art Foodcourt an der Marina Bay.Bevor ich aufbrach wollte ich aber noch wissen, wo es einen guten Schneider zu finden gibt. Man empfahl mir einen in Little India. Sehr versteckt, man musste einen Treppenaufgang hinauf und fand dann dort eine kleine Schneiderei, bzw. den Raum zum Maßnehmen. Preis war ähnlich wie beim letzten Mal, eventuell sogar etwas billiger. Alles schien super. Leider fehlten ihm ein paar Stoffmuster. Aber das wäre kein Problem, in seinem(?) anderen Laden hätte man mehr Auswahl. Einer der Angestellten führte mich hin. Er nahm den direkten Weg, durch kleine Hintergassen und durch Blumenmärkte hindurch. Der Laden war tatsächlich größer und auch einladender gestaltet. Man zeigte mir die Stoffauswahl und ich saß ungefähr 1h um den passenden Stoff zu finden. Ich wollte einen weiß-in-weiß gemusterten und ein Nadelstreifen-Muster. Letzteres war einfach nicht zu finden. Ich entschloss mich dann halt zwei weiß-in-weiß gemusterte Hemden nähen zu lassen. Ich fragte was ein Hemd kosten solle, und er sagte 140S$. Ich sagte ihm was mir zugesagt wurde, und er bot mir 120S$ an. Ziemlich sauer verließ ich den Laden und bin direkt zurück zum ersten Laden. Dort stand man prinzipiell zu seinem Wort, aber als ich mir dort einen Stoff heraus gesucht hatte wurden es auch etwas mehr (85S$ statt 70S$ wie erst behauptet). Eigentlich war der Preis ok, aber nach dem Erlebnis vom anderen Schneider war ich sauer und bin gegangen.

Danach wollte ich zum Museum. Die Stoffsuche hatte mich aber soviel Zeit gekostet, dass das Museum jetzt nicht mehr sinnvoll war (1h ist einfach zu kurz). Also ab zum Skypark. Der Weg dahin war nicht gerade einfach zu finde. Man musste erst durch die Mal, dann durch das Hotel und als ich schlussendlich die Lobby des Skyparks gefunden hatte – war diese zu wegen einer geschlossenen Veranstaltung.
Die mal war aber auch an sich schon sehenswert. Hier ein kleines Wasserspiel:

Zum Glück ist die Bay-Area aus jeder Richtung ein Dankbares Fotomotiv. So entstanden diese Bilder:

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Blaue Stunde in Singapur

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Danach ging es zum Essen ins Makansutra. Die Preise sind OK (10S$ für ein Hauptgericht) und das Essen schmeckt. Der Foodcourt ist direkt rechts vom schwimmenden Fußballplatz. Auf diesem wurden gerade die letzten Vorbereitungen für das chinesische Neujahr (am 17.Jan startet das Jahr des Pferdes) gemacht.
Ich machte mich auf den Heimweg und da ich die nächste MRT Station nicht direkt finden konnte fragte ich ein junges Pärchen. Diese wollten auch dort hin und wir kamen ins Gespräch. Sie stellten sich als Philipinos heraus. Er sprach sogar etwas Deutsch was mich doch überaschte.

Morgen will ich nach Sentosa. Eventuell bleibt etwas Zeit für das Museum.

Reif für die Insel

Ich schreibe aus einem Internetcafe auf Englischer Tastatur. Mit den Umlauten wird es deshalb erstmal nichts.

Heute bin ich zeitig aus dem Hotel aufgebrochen um einen fruehen Bus Richtung Mersing zu bekommen. Der Weg zum grossen Busbahnhof war sehr guenstig (2MYR, also 0,5EUR) und verlief problemlos. Leider ging der frueheste Bus Richtung Mersing erst gegen 12:30Uhr. Also verbrachte ich 2h am Busbahnhof mit warten. Der Bus war von Transnational, jedoch diesmal ein ordentlicher. Die Fahrt sollte 5h dauern, es wurden eher 6h.

Die Landschaft auf der Fahrt war von Oelpalmen und Dschungel dominiert. Die Doerfer wurden immer kleiner. Wir machten 30Minuten Pause an einer Raststaette, die mehr ein Imbiss mit Klo war. Ich nutzte die Zeit um die Gegend zu erkunden und sah dabei verschiedene Schmetterlinge und eine kleine, interessant aussehende Libelle.

Als wir endlich in Mersing ankamen wurden wir direkt zum Verkaufsbuero fuer die Faehre gelotst. Erste Ueberraschung: Heute fuhr gar keine Faehre.
Zweite Ueberraschung: Es ist jetzt Nebensaison und die Faehren fahren da eher “nach Gefuehl” als nach Plan.
Dritte Ueberraschung: Ob Morgen eine Faehre faehrt, erfahre ich 6:15Uhr am Pier.
Letzte und beste Ueberraschung: Ob eine Faehre an meinem Rueckreisetag faehrt, erfahre ich auch erst wenn ich auf der Insel bin. Eventuell muss ich einen Tag vorher schon abreisen und eine Nacht an anderem Ort einschieben.
Was solls… ich hab das Ticket gekauft (hin und zurueck kostet 70MYR also knapp 16EUR) und falls es morgen nicht klappt, kann ich das Ticket zurueck geben.

Es ging nun an die Zimmersuche in Mersing. Ich kam mit einem anderen Reisenden ins Gespraech. Sein Name ist Carlos und er ist spanischer Rentner, 62 Jahre alt und ehemaliger Kellner. Wir klapperten einige Hotels ab und verhandelten hart. Aber entweder die Zimmer waren unakzeptabel (kein Fenster, Doppelbett etc) oder zu teuer. Schlussendlich fanden wir aber ein Hotel wo uns das Zimmer direkt und ohne verhandeln 50MYR kostet und ein Fenster, Klimaanlage und zwei Einzelbetten hat. Leider gab es kein Internet dazu, aber das wisst ihr ja bereits.

Wie es weiter geht erfahrt ihr, und Ich, morgen.

Dichtgepackter letzter Tag für Kumi

Heute hatten wir keine speziellen Ziele. Kumi wollte noch einmal schauen, ob sie eine Uhr kaufen kann, die ihr schon vor Weihnachten bei den chinesischen Händlern aufgefallen war (eine mit weißem Keramikgehäuse). Also waren wir auf dem Markt in der Pataling-Street “shoppen”. Unsere Verhandlungstechnik ist mittlerweile recht gut, und wir kommen meist bei 50% oder weniger heraus.
Kumi fand ihre Uhr und ich ein paar tolle Kopfhörer für mich.

Wir wollten dann bei einem chinesischen Straßenstand der Dampfgegartes (Bao/Pao) anbietet etwas essen. Da alle Plätze außen voll waren, zeigte man uns die Treppe ins Gebäude. Wir gingen etwas unsicher hinein und fanden am oberen Ende der Treppe ein ordentliches Restaurant, welches mit dem Straßenverkauf zusammen gehört. Hier ein Bild aus dem Restaurant auf die Patalingstreet hinunter.
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Nachdem wir alle eingekauft hatten ging es zurück ins Hotel zum packen.Es war doch recht schwierig alles in Kumis Koffer unter zu bringen. Aber schlussendlich hatten wir mehr oder weniger genau 25Kg im Koffer (ich habe ja diese Tolle Reise-Kofferwage. Danke Ronny!).

Dann ging es mit dem Bus zum Flughafen. Der Schalter hatte noch nicht geöffnet (wir waren sehr früh da) also gingen wir in einen Parfümladen damit ich herausfinden konnte, welches Parfüm mir gefallen könnte. Ich musste mehrfach zu den Kaffeebohnen greifen (die gibts zum schnuppern um die Nase/Geruch zu neutralisieren) weil man irgendwann kaum noch die Unterschiede riechen kann. Nach 30 – 45Min bin ich dann gegangen und habe Kumi beim Check Inn geholfen. 25Kg waren zwar OK, jedoch maximal 23Kg pro Gepäckstück! Wir mussten also umpacken. Nach reichlich einer halben Stunde arbeit, mit andauerndem neu Wiegen hatten wir es dann geschafft und Kumi konnte ihr Gepäck einchecken.

Danach wollten wir einen Kaffee trinken. Das erste Cafe was wir fanden war hemmungslos überteuert, also suchten wir weiter. Etwas am Rand der Halle fanden wir ein “Kopitime”, eine malaiische Cafe-Kette. Die Preise waren für den Flughafen sehr günstig. Wir bestellten zum Kaffee eine Nudelsuppe mit allerlei Beilagen wie Fischbällchen etc. und die war eine der besten Suppen die wir jemals in Malaysia gelöffelt haben – und definitiv ihre 11,50MYR also ca. 3EUR wert.

Nach dem Essen fand ich heraus, dass Prokon wohl gerade vor der Insolvenz steht und ich somit etwas Geld verlieren könnte. Nicht gerade tolle Nachrichten.
Jetzt war aber erstmal Zeit Kumi auf ihren 15h Flug zu verabschieden. Da ich kein Ticket hatte, konnte ich sie nicht weit in den Flughafen hinein begleiten.

Nachdem Kumi gegangen war, fuhr ich zurück zum Hotel. Eigentlich wollte ich in dem Restaurant am Markt heute Abend Frosch(!) essen. Aber nach der tollen Suppe hatte ich keinen Hunger mehr. Statt dessen haben ich bis spät in die Nacht gesessen um meine nächsten Tage zu planen. Ich muss irgendwie auf die Tioman Inseln kommen. Meinen Schnorchel+Brill habe ich ja dummerweise in NZ am Strand liegen gelassen. Ersatz wäre also auch gut.
Morgen geht es also früh los.

Zurück in KL

Nach einem letzten Frühstück in Little India (diesmal hatte ich ein mit Minz-Masalla gefülltes Brot und ein 2 süße Stücke sowie Masalla Chai), konnten wir mein geschneidertes Hemd in Empfang nehmen. Wir nahmen dann das Taxi zum Flughafen. Sobald man zu 2. oder gar zu 3. ist, ist das Taxi in Singapur die schnellste und eine recht günstige Lösung. Wir fuhren für 17S$ zum Flughafen, also 1S$ weniger als das Airportshuttle (2x 9S$) gekostet hatte.

Der Flug verlief schnell und etwas holprig. Vom Flughafen aus ging es mit dem Bus für 10MYR (2,5EUR) in die Stadt und dann weiter zu jenem Hotel was wir das letzte Mal auch gebucht hatten. Wir hatten nicht reserviert, aber da wir jetzt außerhalb der Urlaubszeit unterwegs sind, gab es keine Probleme ein Zimmer zu bekommen.

Wir waren dann schnell im Sentral Market bei einem Thai essen und danach auf der Suche nach einem Laundry Service (Wäscherei). Das Hotel verlangt Geld pro Stück, ich suche aber etwas wo ich pro Kg waschen lassen kann. Am Ende bin ich in einem Hostel um die Ecke fündig geworden.

Nächstes Ziel sollte dann die Berjaya Time Square Mall werden, wo Kumi günstig Klamotten kaufen wollte und ich nochmal nach Elektronik Ausschau halten wollte. Die Fahrt dort hin dauerte unglaubliche 80Minuten! Das lag daran, dass eine Richtung der Monorail ausgefallen war und wir 2x umsteigen mussten und die Züge zu dieser Zeit so voll waren. Wir hatten also ca. 1h in der Mall übrig bevor diese schloss.
Kumi war erfolgreich bei ihrem Streifzug, bei mir waren es gemischte Ergebnisse. Ich hatte ein Angebot vorliegen für ein 7Zoll Tablet mit Hülle und Ladekabel für 50EUR. Jedoch war das was ich über das Gerät erfahren konnte wenig ergiebig. (512MB RAM und 4GB Speicher. 1,2GHz Prozessor, Display-Auflösung ???)  Ich hab das Gerät nicht gekauft. Eine Recherche bei Amazon zeigt mir, dass man jetzt den alten Kindle für 49EUR kaufen kann. Ich glaube, da muss ich nicht mehr weiter suchen.

Als die Geschäfte schlossen, sind wir dann zurück zum Hotel gelaufen. Kumuda war erst nicht so überzeugt von diesem Vorschlag. Aber als wir nach 30Minuten am Hotel waren, war es doch die richtige Entscheidung.

Kuala Lumpur Highlights

Heute früh ging es, nachdem wir festgestellt hatten, dass kein Frühstück in der Hotelrate enthalten war, zum Sentral Market. Ich wusste, dass der dortige Food Court eine recht gute Auswahl bieten wird. Der Sentral Market bietet neben guten Essen auch eine super Gelegenheit für Einkäufe. Es gibt dort sehr viele handgearbeitete Dinge zu kaufen. Von teuren iranischen Kamelknochen-Kästchen im Intarsien und Email-Bemahlung (Email nicht E-Mail!) über geschnitzte Kästchen und Silberarbeiten hin zu Kleidern oder Musikinstrumenten. Wir verbrachten dann dort auch gut 2-3 Stunden, vobei ich den ein oder anderen Antik/Trödelmarkt nicht auslassen konnte.

Anschließend ging es zurück ins Hotel zum frisch machen, bevor wir zu den Türmen aufbrechen wollten. Auf dem Weg zum Hotel kam uns aber noch ein Früchtehändler in die Quere von dem wir leckere Früchte kauften.
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Ein kurzer Abstecher in die Pataling Street machte uns bekannt mit dem Angebot der lokalen Uhren-Fälscher. Die Uhren haben dabei durchaus gute Qualität und sind recht teuer (erstgenannter Preis: 300MYR) für Fälschungen, jedoch sind die Originale alle noch teurer(300EUR aufwärts).
Nach dem kurzen Hotelaufenthalt ging es mit dem kostenlosen GoKL-Bus zum KL-Tower, dem Fernsehturm von Kuala Lumpur der gleichzeitig der 4. höchste der Welt ist. Wir entschlossen den unverschämten Preis (49MYR pro Person) für die Aussichtsplattform zu bezahlen und verzichteten auf den völlig übertrieben-teuren Ausflug auf das OpenAir-Plateau (99MYR pro Person). Die Aussicht jedenfalls war Klasse und man konnte glauben SimCity zu spielen. 😉
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Blick vom KL Tower

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Der KL-Tower (Fernsehturm)

Anschießend liefen wir zum Traders-Hotel und dessen Sky-Bar (Tip von Markus und Anja). Unterwegs kamen wir an einer Kreuzung vorbei an der man keine Wohnung haben sollte. Bei jeder Grünphase (d.h. egal in welche Richtung) schossen die wartenden Motorräder mit größtmöglichem Lärm davon. Nur an dieser Kreuzung ist mir dies in der Art aufgefallen.

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Auf dem Weg zur Skybar

Endlich im Hotel angekommen verschlug es uns 3x den Atem: 1. beim Anblick der schicken Skybar mit Pool in der Mitte, 2. beim Blick aus dem Fenster auf die Petronas Towers und 3. beim Blick auf die Preise der Speisekarte. Wir bestellten uns ein 15MYR teures Ginger Ale. Es gab kostenloses WLAN und so konnte ich kurz mit meinen Eltern chatten und ihnen den Ausblick zeigen.

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Die ehemals höchsten Gebäude der Welt sehen beleuchtet immer noch sehr eindrucksvoll aus.

Wir machten uns dann mit dem Zug zurück zum Hotel und gingen dann in der Pataling Street auf Nahrungssuche. Ein Satee-Spieß-Stand (Holzspieße mit verschiedenen Fleischsorten ähnlich einem Schaschlik warten auf Eis gebettet auf einen Käufer. Der gibt die dann dem Grillmeister.) war unser erstes Ziel. Da wir aber noch nicht satt waren liefen wir die Straße weiter entlang und fanden einen Laden wo wir ein “Claypot” Gericht gegessen haben was super war. Es wird, wie der Name sagt, in einem heißen Lehmpott an den Platz gebracht. Ein weiches Ei was unter gerührt wird und Leber (quasi “tote Oma”) machen das Gericht so reichhaltig.

Indische Tage in Malaysia

Der heutige Tag brach hektisch an. Innerhalb von 45 Minuten nach dem der Wecker geklingelt hat, wollten wir am Busbahnhof die Tickets nach KL gekauft haben und im Bus sitzen. Ziemlicher Wahnsinn, jedoch hat es dank einer Verspätung des Busses geklappt und wir kamen frühzeitig aus Malakka weg.
Wir erreichten das Geo Hotel in der Nähe meines ersten Hostels noch vor Mittag und konnten einchecken. Nachdem ich mit dem Rezeptionsmanager und Booking.com die gestrige Stornierung abgesprochen hatte, haben wir nun alles in Sack und Tüten und tatsächlich rund 100MYR gespart.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten brachen wir zu den Batu Caves auf. Diese Höhlen befinden sich im Norden von KL und werden als hinduistische Tempel genutzt. Alles ist dort nochmal eine Nummer größer und bunter als in den anderen Tempeln die ich gesehen habe.

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Riesige Hanuman Statue direkt im Eingangsbereich.

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Vishnu Statue am Treppenaufgang zu den Höhlen.

Bevor wir zu den eigentlichen Höhlen hinaufstiegen schauten wir uns eine Reptilienausstellung in der “Cave Villa” an (Kumuda liebt Schlangen, hatte aber doch einige Angst diese zu berühren.) Es gab auch verschiedene Vögel wie z.B. Pfauen zu sehen, welche einem aus der Hand fraßen.
Kumuda sah dann die Kokosnuss-Stände und war kaum zu halten:

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"Endlich wieder Kokosnuss!"

Nun war es aber endlich soweit und wir stiegen die über 270 Stufen zur Höhle hinauf. Endlich oben angekommen konnte man den Blick hinunter auf die japsenden anderen Touris geniesen. Die Höhlen waren riesig! Auf dem nachfolgenden Bild sieht man auf der anderen Seite Menschen die Treppen hochsteigen:

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Die größe wird deutlich wenn man die Menschen auf der gegenüber liegenden Treppe sieht.

Wenn man die erste Höhle durchschreitet und auf der anderen Seite die Treppe empor steigt kommt man in eine offene Halle in der ein weiterer Tempel steht. Hier konnten wir einen Gottesdienst beobachten, der sehr geräuschvoll ablief.

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Blick von hinten auf den Tempel in der obersten Halle.

Anschließend stiegen wir die Stufen hinunter und gönnten uns noch eine Kokosnuss. Es begann während dessen zu nieseln und wir blieben bei einem Süßigkeitenstand hängen bei dem wir uns mit Naschereien eindeckten.
Wir erreichten unser Hotel kurz bevor es richtig anfing zu regnen. Wir warteten ca. 1h bevor wir erneut aufbrachen um den indischen Tag mit einem Abendessen in Little India abzuschließen. Ich überredete Kumuda dann noch kurz auf dem Markt in der Pataling Street vorbei zu schauen und wir durchstöberten verschiedene Geschäfte.

Wir liefen dann, Hotel-Regenschirm sei dank, von KL Sentral aus nach Little India. Ich kannte ja mittlerweile die Wege und fand mich problemlos zurecht. Bevor wir uns in ein Restaurant setzten ließ ich mir von Kumuda die verschiedenen Produkte in den Geschäften erklären. Kumuda meinte, Little India in KL sähe wirklich aus wie eine kleine Stadt in Südindien. Sie fühlte sich sichtbar wohl.

Als wir nach dem Essen wieder im Hotel waren gab es noch Nachtisch. Das Foto entstand nachdem wir die Hälfte bereits vertilgt hatten:

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Vorsicht Süß!