#14 Botanischer Garten und Skybar

Wir nahmen uns vor zum botanischen Garten zu laufen. Da ich noch immer keinen geeigneten Sonnenhut hatte, gingen wir nochmal schnell auf den chinesischen Markt. Wir kauften statt dessen einen neuen Rucksack für Tanja und entschieden uns dann gleich vor Ort noch zu mittag zu essen.

Danach liegen wir über den Fluss zum botanischen Garten. Wir waren überrascht, dass es doch weiter war als auf der Karte ersichtlich. Nach dieser Wanderung nahmen wir den Zug zum Berjaya Times Square. Dieses riesige Einkaufszentrum ist groß genug um einen Freizeitpark zu beheimateten. Inklusive Achterbahn. Vor einigen Jahren war ich bereits einmal hier, wollte aber Tanja dies auch zeigen.

Danach fuhren wir zurück ins Hotel wo wir uns frisch machten und dann ca. 11 Uhr Richtung Petronas Towers aufbrauchen. Unser Ziel war die Skybar im Traders Hotel, welche einen einzigartigen Blick auf die Türme bietet.

Hier ist das Video :

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#13 Batu Caves, Little India und Spaziergang

Zum Frühstück gingen wir Richtung Sentral Market. Für Frühaufsteher ist das keine gute Wahl, da selbst wir nach 9 noch die ersten Kunden zu sein schienen. Wir wählten Pisang Goreng – in einer Käsehülle gebackene Bananen mit Karamell Soße. Wir suchten nach einer Möglichkeit unsere Wäsche zu waschen und fanden diese in einem hostel neben dem Hindutempel in China town. Diesen besichtigten wir dann auch gleich und waren plötzlich Zeuge einer Hindu Zeremonie bei der die Statuen der Götter mit Milch und Gewürzen gewaschen wurden.

Danach fuhren wir zu den Batu Caves welche wir in der größten Hitze erreichten. Wir gingen von Schatten zu Schatten und passten einen Moment ab um die Treppe zu erklimmen.

Nachdem wir die Höhlen besichtigt hatten fuhren wir zurück und gingen nach little India wo wir auch zu abend aßen. Anstatt mit der Bahn nach Hause zu fahren, entschieden wir uns die 2km nach Chinatown zu laufen. Dort angekommen machten wir uns im Hotel frisch und gingen nochmal auf den Markt um Sachen zu kaufen.

Hier ist das Video :

#12 Transfer nach Kuala Lumpur

Wir fuhren mit dem Auto zum Padang International Airport. Der Flughafen ist zwar modern aber extrem stressig und schlecht organisiert. Man durchläuft 3 Sicherheitscheck, bei keinem fiel auf, dass wir Sonnencreme oder Wasser dabei hatten.

Es gibt auch zu wenige Warteflachen wenn man zu früh am Flughafen ist. Kurz: nicht so toll.

KL war hingegen gut organisiert. Wir gingen am Abend noch kurz auf den China Markt und aßen im Sentral Market etwas.

Hier ist das kurze Video :

Entspannt ins Einkaufsparadis

Heute ließ ich es sehr geruhsam angehen. In Singapur verließ ich nur zum Hemd abholen und zum Essen das Hostel bevor es mit einem günstigen hostel-eigenen Shuttle zum Flughafen ging.
Das kostenlose Frühstück war lecker und das Richtige für Kumi gewesen:

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Reisspagetti mit Kokosraspel und Orange gefärbten Zucker

Diesmal flog ich mit Tiger-Air und landete in KL am LCCTerminal. Da ich mittlerweile aber schon mal da war (1Tag mit Kumi auf dem Weg nach Malakka), gabs keine Überraschungen mehr.
Mit dem Bus ging es nach Sentral und dann weiter nach Chinatown – dort kenne ich mich einfach am besten aus. Ich bin im Razzys untergekommen. Das ist ganz schick und freundlich. Es gibt keine Bettwäsche aber ich hab ja meinen Schlafsack dabei.

Bevor ich mich nochmal auf den Markt stürzte um letzte Besorgungen zu machen (ich bin die Einkaufsabteilung für Kumi), habe ich mir etwas Besonderes zu essen gegönnt:
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Die Muscheln waren in NZ deutlich besser (und größer). Der Frosch in Ingwerwein war voller kleiner Knochen und schmeckte nicht nach Huhn (sondern nach Ingwer und reduziertem Wein). Am besten fand ich das süß saure Reh und den Preis: 11Euro.

Da ich wohl mittlerweile das Feilschen gelernt habe, war ich auf dem Markt ebenfalls erfolgreich. Jetzt muss es nur noch gefallen.

Dichtgepackter letzter Tag für Kumi

Heute hatten wir keine speziellen Ziele. Kumi wollte noch einmal schauen, ob sie eine Uhr kaufen kann, die ihr schon vor Weihnachten bei den chinesischen Händlern aufgefallen war (eine mit weißem Keramikgehäuse). Also waren wir auf dem Markt in der Pataling-Street “shoppen”. Unsere Verhandlungstechnik ist mittlerweile recht gut, und wir kommen meist bei 50% oder weniger heraus.
Kumi fand ihre Uhr und ich ein paar tolle Kopfhörer für mich.

Wir wollten dann bei einem chinesischen Straßenstand der Dampfgegartes (Bao/Pao) anbietet etwas essen. Da alle Plätze außen voll waren, zeigte man uns die Treppe ins Gebäude. Wir gingen etwas unsicher hinein und fanden am oberen Ende der Treppe ein ordentliches Restaurant, welches mit dem Straßenverkauf zusammen gehört. Hier ein Bild aus dem Restaurant auf die Patalingstreet hinunter.
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Nachdem wir alle eingekauft hatten ging es zurück ins Hotel zum packen.Es war doch recht schwierig alles in Kumis Koffer unter zu bringen. Aber schlussendlich hatten wir mehr oder weniger genau 25Kg im Koffer (ich habe ja diese Tolle Reise-Kofferwage. Danke Ronny!).

Dann ging es mit dem Bus zum Flughafen. Der Schalter hatte noch nicht geöffnet (wir waren sehr früh da) also gingen wir in einen Parfümladen damit ich herausfinden konnte, welches Parfüm mir gefallen könnte. Ich musste mehrfach zu den Kaffeebohnen greifen (die gibts zum schnuppern um die Nase/Geruch zu neutralisieren) weil man irgendwann kaum noch die Unterschiede riechen kann. Nach 30 – 45Min bin ich dann gegangen und habe Kumi beim Check Inn geholfen. 25Kg waren zwar OK, jedoch maximal 23Kg pro Gepäckstück! Wir mussten also umpacken. Nach reichlich einer halben Stunde arbeit, mit andauerndem neu Wiegen hatten wir es dann geschafft und Kumi konnte ihr Gepäck einchecken.

Danach wollten wir einen Kaffee trinken. Das erste Cafe was wir fanden war hemmungslos überteuert, also suchten wir weiter. Etwas am Rand der Halle fanden wir ein “Kopitime”, eine malaiische Cafe-Kette. Die Preise waren für den Flughafen sehr günstig. Wir bestellten zum Kaffee eine Nudelsuppe mit allerlei Beilagen wie Fischbällchen etc. und die war eine der besten Suppen die wir jemals in Malaysia gelöffelt haben – und definitiv ihre 11,50MYR also ca. 3EUR wert.

Nach dem Essen fand ich heraus, dass Prokon wohl gerade vor der Insolvenz steht und ich somit etwas Geld verlieren könnte. Nicht gerade tolle Nachrichten.
Jetzt war aber erstmal Zeit Kumi auf ihren 15h Flug zu verabschieden. Da ich kein Ticket hatte, konnte ich sie nicht weit in den Flughafen hinein begleiten.

Nachdem Kumi gegangen war, fuhr ich zurück zum Hotel. Eigentlich wollte ich in dem Restaurant am Markt heute Abend Frosch(!) essen. Aber nach der tollen Suppe hatte ich keinen Hunger mehr. Statt dessen haben ich bis spät in die Nacht gesessen um meine nächsten Tage zu planen. Ich muss irgendwie auf die Tioman Inseln kommen. Meinen Schnorchel+Brill habe ich ja dummerweise in NZ am Strand liegen gelassen. Ersatz wäre also auch gut.
Morgen geht es also früh los.

Zurück in KL

Nach einem letzten Frühstück in Little India (diesmal hatte ich ein mit Minz-Masalla gefülltes Brot und ein 2 süße Stücke sowie Masalla Chai), konnten wir mein geschneidertes Hemd in Empfang nehmen. Wir nahmen dann das Taxi zum Flughafen. Sobald man zu 2. oder gar zu 3. ist, ist das Taxi in Singapur die schnellste und eine recht günstige Lösung. Wir fuhren für 17S$ zum Flughafen, also 1S$ weniger als das Airportshuttle (2x 9S$) gekostet hatte.

Der Flug verlief schnell und etwas holprig. Vom Flughafen aus ging es mit dem Bus für 10MYR (2,5EUR) in die Stadt und dann weiter zu jenem Hotel was wir das letzte Mal auch gebucht hatten. Wir hatten nicht reserviert, aber da wir jetzt außerhalb der Urlaubszeit unterwegs sind, gab es keine Probleme ein Zimmer zu bekommen.

Wir waren dann schnell im Sentral Market bei einem Thai essen und danach auf der Suche nach einem Laundry Service (Wäscherei). Das Hotel verlangt Geld pro Stück, ich suche aber etwas wo ich pro Kg waschen lassen kann. Am Ende bin ich in einem Hostel um die Ecke fündig geworden.

Nächstes Ziel sollte dann die Berjaya Time Square Mall werden, wo Kumi günstig Klamotten kaufen wollte und ich nochmal nach Elektronik Ausschau halten wollte. Die Fahrt dort hin dauerte unglaubliche 80Minuten! Das lag daran, dass eine Richtung der Monorail ausgefallen war und wir 2x umsteigen mussten und die Züge zu dieser Zeit so voll waren. Wir hatten also ca. 1h in der Mall übrig bevor diese schloss.
Kumi war erfolgreich bei ihrem Streifzug, bei mir waren es gemischte Ergebnisse. Ich hatte ein Angebot vorliegen für ein 7Zoll Tablet mit Hülle und Ladekabel für 50EUR. Jedoch war das was ich über das Gerät erfahren konnte wenig ergiebig. (512MB RAM und 4GB Speicher. 1,2GHz Prozessor, Display-Auflösung ???)  Ich hab das Gerät nicht gekauft. Eine Recherche bei Amazon zeigt mir, dass man jetzt den alten Kindle für 49EUR kaufen kann. Ich glaube, da muss ich nicht mehr weiter suchen.

Als die Geschäfte schlossen, sind wir dann zurück zum Hotel gelaufen. Kumuda war erst nicht so überzeugt von diesem Vorschlag. Aber als wir nach 30Minuten am Hotel waren, war es doch die richtige Entscheidung.

Kuala Lumpur Highlights

Heute früh ging es, nachdem wir festgestellt hatten, dass kein Frühstück in der Hotelrate enthalten war, zum Sentral Market. Ich wusste, dass der dortige Food Court eine recht gute Auswahl bieten wird. Der Sentral Market bietet neben guten Essen auch eine super Gelegenheit für Einkäufe. Es gibt dort sehr viele handgearbeitete Dinge zu kaufen. Von teuren iranischen Kamelknochen-Kästchen im Intarsien und Email-Bemahlung (Email nicht E-Mail!) über geschnitzte Kästchen und Silberarbeiten hin zu Kleidern oder Musikinstrumenten. Wir verbrachten dann dort auch gut 2-3 Stunden, vobei ich den ein oder anderen Antik/Trödelmarkt nicht auslassen konnte.

Anschließend ging es zurück ins Hotel zum frisch machen, bevor wir zu den Türmen aufbrechen wollten. Auf dem Weg zum Hotel kam uns aber noch ein Früchtehändler in die Quere von dem wir leckere Früchte kauften.
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Ein kurzer Abstecher in die Pataling Street machte uns bekannt mit dem Angebot der lokalen Uhren-Fälscher. Die Uhren haben dabei durchaus gute Qualität und sind recht teuer (erstgenannter Preis: 300MYR) für Fälschungen, jedoch sind die Originale alle noch teurer(300EUR aufwärts).
Nach dem kurzen Hotelaufenthalt ging es mit dem kostenlosen GoKL-Bus zum KL-Tower, dem Fernsehturm von Kuala Lumpur der gleichzeitig der 4. höchste der Welt ist. Wir entschlossen den unverschämten Preis (49MYR pro Person) für die Aussichtsplattform zu bezahlen und verzichteten auf den völlig übertrieben-teuren Ausflug auf das OpenAir-Plateau (99MYR pro Person). Die Aussicht jedenfalls war Klasse und man konnte glauben SimCity zu spielen. 😉
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Blick vom KL Tower

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Der KL-Tower (Fernsehturm)

Anschießend liefen wir zum Traders-Hotel und dessen Sky-Bar (Tip von Markus und Anja). Unterwegs kamen wir an einer Kreuzung vorbei an der man keine Wohnung haben sollte. Bei jeder Grünphase (d.h. egal in welche Richtung) schossen die wartenden Motorräder mit größtmöglichem Lärm davon. Nur an dieser Kreuzung ist mir dies in der Art aufgefallen.

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Auf dem Weg zur Skybar

Endlich im Hotel angekommen verschlug es uns 3x den Atem: 1. beim Anblick der schicken Skybar mit Pool in der Mitte, 2. beim Blick aus dem Fenster auf die Petronas Towers und 3. beim Blick auf die Preise der Speisekarte. Wir bestellten uns ein 15MYR teures Ginger Ale. Es gab kostenloses WLAN und so konnte ich kurz mit meinen Eltern chatten und ihnen den Ausblick zeigen.

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Die ehemals höchsten Gebäude der Welt sehen beleuchtet immer noch sehr eindrucksvoll aus.

Wir machten uns dann mit dem Zug zurück zum Hotel und gingen dann in der Pataling Street auf Nahrungssuche. Ein Satee-Spieß-Stand (Holzspieße mit verschiedenen Fleischsorten ähnlich einem Schaschlik warten auf Eis gebettet auf einen Käufer. Der gibt die dann dem Grillmeister.) war unser erstes Ziel. Da wir aber noch nicht satt waren liefen wir die Straße weiter entlang und fanden einen Laden wo wir ein “Claypot” Gericht gegessen haben was super war. Es wird, wie der Name sagt, in einem heißen Lehmpott an den Platz gebracht. Ein weiches Ei was unter gerührt wird und Leber (quasi “tote Oma”) machen das Gericht so reichhaltig.

Indische Tage in Malaysia

Der heutige Tag brach hektisch an. Innerhalb von 45 Minuten nach dem der Wecker geklingelt hat, wollten wir am Busbahnhof die Tickets nach KL gekauft haben und im Bus sitzen. Ziemlicher Wahnsinn, jedoch hat es dank einer Verspätung des Busses geklappt und wir kamen frühzeitig aus Malakka weg.
Wir erreichten das Geo Hotel in der Nähe meines ersten Hostels noch vor Mittag und konnten einchecken. Nachdem ich mit dem Rezeptionsmanager und Booking.com die gestrige Stornierung abgesprochen hatte, haben wir nun alles in Sack und Tüten und tatsächlich rund 100MYR gespart.

Nachdem wir uns frisch gemacht hatten brachen wir zu den Batu Caves auf. Diese Höhlen befinden sich im Norden von KL und werden als hinduistische Tempel genutzt. Alles ist dort nochmal eine Nummer größer und bunter als in den anderen Tempeln die ich gesehen habe.

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Riesige Hanuman Statue direkt im Eingangsbereich.

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Vishnu Statue am Treppenaufgang zu den Höhlen.

Bevor wir zu den eigentlichen Höhlen hinaufstiegen schauten wir uns eine Reptilienausstellung in der “Cave Villa” an (Kumuda liebt Schlangen, hatte aber doch einige Angst diese zu berühren.) Es gab auch verschiedene Vögel wie z.B. Pfauen zu sehen, welche einem aus der Hand fraßen.
Kumuda sah dann die Kokosnuss-Stände und war kaum zu halten:

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"Endlich wieder Kokosnuss!"

Nun war es aber endlich soweit und wir stiegen die über 270 Stufen zur Höhle hinauf. Endlich oben angekommen konnte man den Blick hinunter auf die japsenden anderen Touris geniesen. Die Höhlen waren riesig! Auf dem nachfolgenden Bild sieht man auf der anderen Seite Menschen die Treppen hochsteigen:

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Die größe wird deutlich wenn man die Menschen auf der gegenüber liegenden Treppe sieht.

Wenn man die erste Höhle durchschreitet und auf der anderen Seite die Treppe empor steigt kommt man in eine offene Halle in der ein weiterer Tempel steht. Hier konnten wir einen Gottesdienst beobachten, der sehr geräuschvoll ablief.

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Blick von hinten auf den Tempel in der obersten Halle.

Anschließend stiegen wir die Stufen hinunter und gönnten uns noch eine Kokosnuss. Es begann während dessen zu nieseln und wir blieben bei einem Süßigkeitenstand hängen bei dem wir uns mit Naschereien eindeckten.
Wir erreichten unser Hotel kurz bevor es richtig anfing zu regnen. Wir warteten ca. 1h bevor wir erneut aufbrachen um den indischen Tag mit einem Abendessen in Little India abzuschließen. Ich überredete Kumuda dann noch kurz auf dem Markt in der Pataling Street vorbei zu schauen und wir durchstöberten verschiedene Geschäfte.

Wir liefen dann, Hotel-Regenschirm sei dank, von KL Sentral aus nach Little India. Ich kannte ja mittlerweile die Wege und fand mich problemlos zurecht. Bevor wir uns in ein Restaurant setzten ließ ich mir von Kumuda die verschiedenen Produkte in den Geschäften erklären. Kumuda meinte, Little India in KL sähe wirklich aus wie eine kleine Stadt in Südindien. Sie fühlte sich sichtbar wohl.

Als wir nach dem Essen wieder im Hotel waren gab es noch Nachtisch. Das Foto entstand nachdem wir die Hälfte bereits vertilgt hatten:

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Vorsicht Süß!

Zu Fuß durch KL

Der Tag startete heute tatsächlich mal vormittags.

Ich überquerte den Fluss um am Westufer die restlichen bestehenden Kolonialen Gebäude zu besichtigen. Ich bog natürlich zuerst in die falsche Richtung ab, durchquerte das Gelände der National Moschee (ein futuristischer Bau aus den 70ern) und dachte auf dem richtigen Weg zu sein, als ich das alte Hotel Heritage sah und das gegenüber liegende Verwaltungsgebäude der malaiischen Bahn.

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Hotel Heritage

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Verwaltungsgebäude der malaiischen Bahn

Als ich weiter lief merkte ich aber, dass irgendwie nichts mehr kam. Ein Blick in den Reiseführer bestätigte mich, dass ich gen Norden laufen muss. Also umgekehrt und los marschiert. Nach ca.15 Minuten war ich gut durchgeschwitzt aber am Mardeka Square (Freiheitsplatz) angekommen. Hier übersieht man leicht den Pfahl der vor einem steht, weil er so hoch ist, dass man die Flagge am Ende nicht sieht. Mit 100m Höhe ist der Flaggenmast beträchtlich.

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Man beachte den kleinen Kerl rechts unten im Bild

Links von mir, hinter der Grünfläche liegt der Selangor Club der wohl noch aus holländischen Zeiten stammt und bei dem ich merken musste, dass man auch heute noch nur als Club Member Zutritt hat.

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Selangor Club

Gegenüber liegen dann noch weitere alte Gebäude die noch immer für Regierungszwecke(?) genutzt werden.
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Interessant fand ich auch einen Springbrunnen im Dschungel-Design. Man beachte die Großen Kannenpflanzen die als Wasserbecken dienen:

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Dschungel + Fontäne = Springbrunnen in KL

Mein eigentliches erstes Ziel des Tages war jedoch das Nationalmuseum. Das lag an der Sentral Station. Diesmal lief ich nicht wieder den Weg zurück Richtung Süden sondern nahm die Bahn. Für umgerechnet 30Ct kann man sich das schon Mal gönnen. Das Museum ist in 4 Teile gegliedert. Prähistorische Zeiten (mit vielen Faustkeilen, alten Tonkrügen und ersten Äxten), Die Malaiischen Königreiche (fand ich am spannendsten), Die Kolonialzeit und das Moderne Malaysia. Außerhalb des Museums gab es dann noch alte Lokomotiven, eine ehemalige Staatskarosse (ein Rolls Royce) und einen Nachbau einer Historischen Königshütte(?).

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Bett und Baldachin in der "Königshütte"

Danach war ich so hungrig, dass ich etwas essen musste. Glücklicherweise wusste ich ja wo LittleIndia liegt und da ich mich quasi fast dort befand, lief ich hin. Gerade rechtzeitig wie dieses Video zeigt:

Als ich zurück im Hostel war, gab’s durchwachsene Nachrichten. Ich hatte eine Mail zum Taman Negara Office geschickt um meine Tour zu buchen und erhielt als Antwort, dass der Park wegen starken Hochwassers aktuell geschlossen ist. Das bestätigte mir ein Backpacker der gerade aus der Gegend kam und den man (wieder besseren Wissens?) dort hin geschickt hatte. Ich checkte dann die Klimakarten und beschloss, dass ich morgen nach Georgetown im Norden fahren werde. Eigentlich war das zwar auf meiner Streichliste, aber es sieht wohl so aus, als ob der Nationalpark in den nächsten Wochen nicht wieder auf macht. Zum Glück hatte ich nichts vor gebucht und kann morgen also direkt nach Georgetown weiter fahren.

Ich muss hier an dieser Stelle mal ganz offiziell eingestehen, dass ich das Wetter nicht in meine Reiseplanung einbezogen habe. Es ist hier aktuell Regenzeit. Das heißt es ist überwiegend bewölkt, schwühl warm und es kann (meistens nachmittags) ordentlich regnen. Die Badeinseln sind wohl auch eher verlassen. Also Profitipp: Kommt vor Dezember. Am besten Anfang November, da ist es in Deutschland schon kalt genug, dass man sich freut in den Süden zu kommen.

Mit besagtem Backpacker von oben (einem Holländer) bin ich dann zum Berjaya Times Square gelaufen. Das ist ein Einkaufszentrum der etwas größeren Art. Wir wollten erst den Bus nehmen, haben den aber nicht gefunden und sind dann halt 20Min gelaufen. Es war sowieso Stau und der Bus wird nicht viel schneller gewesen sein.
Hier mal ein Blick auf das Einkaufszentrum von außen:

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That's a Shopping Mal!

Aber wieso um alles in der Welt laufen zwei Kerle in KL zu einer Shopping Mal? Wegen billigen Chinesischen High Heels (6EUR das Paar), T-Shirts (2,5Eur) oder Socken (leider alle eine Größe und definitiv nicht meine)?
Nein! Wegen der Achterbahn! Ja genau dieser Achterbahn:

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Ne Achterbahn im Einkaufszentrum. Truly Asia

Sie befindet sich in der 5. Etage und geht hoch bis zur 10. Etage. Fairer Weiße muss man sagen, dass die obersten 2 Etagen nicht wirklich mit Geschäften gefüllt sind. Falls ihr also einen Shop aufmachen wollt, dann habt ihr da noch Platz.

Abendessen gabs dort drinnen natürlich auch. Ich hab den “Super Value Deal 1” genommen. Die braune Soße war wohl eine Fischsoße die leider etwas nach Fischfutter für Teichfische geschmeckt hat. Am besten haben die gerösteten Erdnüsse mit den getrockneten Minifischen geschmeckt. Aber für 4Eur inkl. Coke wars Ok.
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Soweit erstmal von meiner Seite. Morgen steht dann meine erste Busreise an.

Besser spät als nie

Zuerst ging es heute eine neue Sim Card besorgen. Das lief sehr zügig und unaufgeregt in einem Shop neben dem Hostel ab. Dann wollte ich zum Central Market wo es einen Foodcourt gibt. Auf dem Weg dahin kam ich am Sri Mahamariamman-Tempel vorbei, einem hindu-Tempel in Chinatown.
Was ihn von den europäischen Tempeln untetscheidet ist, dass es zwar einen Gott gibt der im zentrum des Tempels steht, aber zusätzlich noch weitere die ihn flankieren. Außerdem ist der Tempel sehr prächtig mit Figuren und Farben geschmückt. Der Innenraum ist zu allen Seiten hin offen.

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Blick auf den Eingang des Tempels


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Details des Turms

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Weiter gings zum Central Market, in dem es viele Souvenier, Antiquitäten und Kunsthandwerk-Shops zu besichtigen gibt. Da ich aber zum essen hier bin gehts erstmal in das 1OG wo die Restaurants sind. Direkt der zweite Stand verkauft Dim Sum, gedämpfte gefüllte Hefeklöse wie man sie auch in besseren China Restaurants bei uns bekommt. Was mir auffiehl ist die Portionsgröße. Die Dinger sind bei uns viel kleiner und teurer. Hier kostet 1 Stück 50cent. (Update: Ich habe mich belehren lassen, dass die Dinger Bao heißen. Dim Sum sind kleiner und nur eine dünne Teighülle um die Füllung, während Bao mehr ein gefülltes Brötchen ist.)
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Gegen 19Uhr bin ich dann Richtung Sentral Station aufgebrochen. Dort wollte ich mich mit Hanan (der Chemiker vom Herflug) treffen. Da ich noch genügend Zeit hatte und Hanan mir gestern sagte, dass Little India nicht weit entfernt sei, fasste ich den kühnen Entschluss da einfach mal hin zu laufen um vielleicht was zu essen. Am Bussteig war Little India ausgeschildert, doch schon bald wurde die Straße etwas düsterer. Ich fragte dann eine Familie (Australier wie sich herausstellte) wohin es nach little India geht, und die nahmen mich einfach mit weil sie da was essen wollten. Der Weg war dann auch nicht schwer zu finden.
Little India ist anders als China Town: Lauter, Bunter und irgendwie auch netter. Hier mal ein paar Eindrücke:

Leider konnte ich dann doch nichts mehr essen, weil die Zeit schneller rum war als geplant.

Ich traf Hanan dann am Bahnhof und wir fuhren zusammen mit seiner Freundin mit dem Auto nach Putrajaya, einer Planstadt die erst vor einigen Jahren fertig gestellt wurde und als Verwaltungszentrum dient. Hier träumt man den Traum vom Westen. Tolle Infrastruktur, schöne saubere Gebäude, gepflegte Grünanlagen und schön beleuchtete Blickpunkte, wie die farbig angeleuchtete Brücke. Am beeindruckendsten für mich war der Platz vor dem Regierungssitz. Dieser war ordentlich beleuchtet und wird Abends (weil kühler) von Familien quasi wie ein Vorgarten benutzt. Es waren wirklich viele Leute mit Kindern da.

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Vor dem Regierungssitz

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Die Brücke nach Putrajaya

Hanan wollte mir auch noch lokales Malaiisches Essen zeigen und es gab leckere Satay Sticks (auf Holzspießen geröstetes Fleisch mit süßer Erdnusssoße. Wir hatten Hünchen, Rind und Hase) und eine Art Sandwitch welche Lecker aber schwierig zu essen war.

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Das sandwitch


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Die Satay Spieße