Mit dem Bus durchs Land

Heute ging es zusammen mit Kumuda in den Tongariro Nationalpark, einige Stunden nördlich von Wellington. Es ging recht früh, vor 8Uhr los, jedoch erst nachdem ein Techniker sich den Bus angeschaut hatte. Irgendwie war die Fahrerin mit dem Bus nicht glücklich.
Wir fanden auf der Fahrt heraus warum. Der Bus war leider nicht so toll wie die “Exekutif” Busse in Malaysia, d.h. ich hatte keinen Platz für meine Beine. Der Bus verlor wohl Kühlflüssigkeit, jedenfalls ging ab und an in Kurven ein nerviger Signalton an.
Landschaftlich war die Fahrt sehr interessant. Die Gegend wurde immer hügeliger: Hier 3 Bilder (u.A. mit den zu erwarteten Schafen) in der Reihenfolge wie wir sie sahen, also von Süd nach Nord:

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sanfte Hügel im Süden

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Größere Hügel weiter im Norden

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Miniatur-Gebirge vor dem Nationalpark

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Zum Schluss sogar Schneebedeckte Gipfel

Nachdem wir in Bulls (einer Kleinstadt) halt gemacht hatten und planmäßig umgestiegen waren, ging es weiter Richtung “National Park Village”. Der Nationalpark umschließt diverse Vulkane, wobei der größte in Herr der Ringe als Schicksalsberg in Mordor genutzt wird. Der Vulkan war von weitem sichtbar.

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Der Schreckensberg in Moria

Im Nationalpark-Dörfchen angekommen war unsere Unterkunft (Howards Montain Lodge) schnell gefunden und eine freundliche junge Dame nahm uns in Empfang. Kumi wollte gern ein eigenes Bad, also wurde nach einem Einzelzimmer gefragt. Es schien als wenn zumindest für die zweite geplante Nacht es eine Chance gäbe. Doch als der Eigentümer dazu kam wollte er unverschämte 25$ Reinigungsgebühr extra (die bei der normalen Zimmernutzung ja im Preis sowieso schon enthalten ist). Wir merkten schnell an was für einen Typen wir hier gekommen waren. Er wollte nur unser Bestes: Unser Geld. Um die horrenden Verpflegungskosten zu umgehen war ich dann erstmal auf dem Weg zur Tankstelle, welche die einzige Einkaufsmöglichkeit in dem Nest bot.

Nachdem das alles soweit geregelt war, gingen wir noch schnell etwas laufen. Pünktlich zu dem Zeitpunkt als wir den Fuß vor die Tür setzen wollten fing es auch schon an zu regnen. Wir sind dann trotzdem los und wollten zu einem Wasserfall laufen. Es lohnte sich, da wir nun einen genaueren Blick auf die Pflanzenwelt werfen konnten. Es wachsen im Nationalpark überall 2 auffällige Pflanzen: Eine 3m hohe Blume und ein sehr dekorativer Grasbusch dessen Halme bis über 2m hoch werden.

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Grashalm, Riesenblume und Kumi

Unsere Wanderung reichte leider nicht bis zum Wasserfall, da wir rechtzeitig vor der einbrechenden Nacht wieder zurück sein wollten. Glücklicher Weise erreichten wir aber einen Aussichtspunkt und konnten so zumindest einen Abschluss vorweisen.

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Ein mit Moos bedeckter Baum im Nationalpark

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Auf dem Weg durch den Park

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Am Aussichtspunkt.

Morgen wollen wir die Tongariro Alpine Crossing laufen: 6h durch das alpine Bergland. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

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