Chiang Rai und Golden Triangle

Heute ging es mal wieder sehr früh los. Zwischen 7:00Uhr und 7:30Uhr war Abholung vereinbart und es war ziemlich genau 7:05Uhr als mich der Taxifahrer beim Frühstück weg holen wollte. Also wurde schnell noch rein geschlungen was geht, und ab ging es nach Chiang Rai. Die Fahrt dauerte fast 3h und wir machten an ein paar heißen Quellen rast. Das Wasser war heißt genug um darin Eier zu garen, die Füße wollte man lieber nicht rein stecken.

Chiang Rai ist die erste Stadt die ein Fürst mit Namen Rai gegründet hat. Da diese etwas zu nah an Burma lag, und damit bei Kriegen leicht belagert werden konnte hat er später eine “Neue Stadt” d.h. Chiang Mai gegründet (Mai = neu). So weit zur Geschichte.

Erster Stop war dann mein eigentliches Ziel der Reise:

Das goldene Gebäude im Video war natürlich nicht die Wohnung des Künstlers, sondern die “schönste öffentliche Toilette Thailands”. Kann man so sagen:

Hier noch ein paar Impressionen, darunter die Warnung des Künstlers vor Alkohol und Tabak und ein “dezentes” Nebengebäude:






Die Metallanhänger aus dem 3. Bild wurden zu regelrechten “Bäume” zusammen gehangen. Sie wurden als Spende im Tempel gekauft und konnten dann beschriftet werden. Es gab einige solcher Bäume und die Anhänger hingen auch an anderen Teilen des Tempels.

(Wollte ich nur den Tempel sehen, hätte ich ca. 400Baht Fahrt nach Chiang Rai + 400 zurück + TukTuk zum Tempel bezahlen müssen. Ich habe statt dessen ein Packet gebucht, wo der Tempel nur eine Station ist, und welches 1100 Baht kostet. Ich denke ein guter Deal.)

Danach ging es weiter zum Mekong, dem 3. längsten Fluss Asiens. Positiv gesprochen, ist der Fluss sehr fruchtbar, negativ eher eine massive Schlammlavine. Das hält den Fischer aber nicht von der Arbeit ab:

Der Name “Golden Triangle” kommt durch die Grenze der drei Länder: Burma, Laos und Thailand. Golden war das Dreieck durch seinen Opiumhandel der hier statt fand. Im Mekong gibt es eine Insel, die zu keinem der 3 Länder gehört und welches als Umschlagplatz für das Opium genutzt wurde. Opium wurde mit Gold aufgewogen, man kann also davon ausgehen, dass hier einiges an Vermögen den Besitzer wechselte. Ob der Chinesische Opiumkönig hier noch am werkeln ist, will ich gar nicht wissen. Auf die Bootstour habe ich dann verzichtet und bin statt dessen einen Eiskaffee trinken gegangen.

Nach der Bootstour ging es dann zum verspäteten Mittagessen. Das Buffett war diesmal recht ordentlich. Anschließend fuhren wir noch zum nördlichsten Punkt Thailands, an den Grenzübergang zu Burma, oder Myanmar wie sich das Land mittlerweile nennt.

Dann ging es wieder 3h lang zurück. Wir kamen gegen 20:30Uhr in Chiang Mai an. Bevor ich ins Bett falle habe ich noch den morgigen Tag geklärt. Es steht etwas ganz praktisches an…

Grob geplant ist außerdem noch einen weiteren Tag im Norden zu bleiben. Eventuell gehts wandern in die Berge. Danach werde ich mich Richtung Pattaya aufmachen. Dort ist das Wetter aktuell am besten. Flüge sind zu teuer, also schaue ich, dass ich den Nachtzug nach Bangkok bekomme.

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