Letzter Tag und Rückreise

Ich schlief diesmal etwas länger und nutzte die Zeit bis zum checkout um 12Uhr voll aus, um mein Gepäck für den Flug vorzubereiten. Ich frühstückte im Hostel und ging dann noch in die ABC-Backery um etwas mehr in den Magen zu bekommen. 

Ich versuchte dann die restlichen laotischen Kip die ich im Portmonait hatte zu wechseln. Der einzige Laden der Kip tauschte wollte 15% einbehalten, was ich dann doch für etwas unverschämt hielt. Gegen 14Uhr kam Vish vorbei und wir gingen Mittag essen. Wir fanden unweit meines Hostels ein Restaurant was ich als bestes Restaurant meiner Reise bezeichnen würde. Und dabei waren die Preise auch absolut fair. ​Wir teilten den frittierten Tofu, Mangosalat und die Tagessuppe. Dazu gab es dann noch die Nudeln als Hauptgericht und ein Getränk. Dieses durchaus oppulente Mal kostete uns 150.000Dong – 6EUR. 

Während wir aßen ging drausen ein Gewitterbruch nieder und es regnete wie aus Kübeln. Wir konnten uns also Zeit lassen. Nach dem Essen liefen wir zu einem Starbucks und sprachen bei einem Kaffee über alles mögliche. Kurz nach 16 Uhr liefen wir zum Banh Mi Stand von gestern und holten noch ein solches. Wir gingen dann zu meinem Hostel wo ich mich umzog. Im Hostel ging es etwas drunter und drüber, da man ein verstopftes Abwasserrohr hatte und um dies zu reparieren den Boden aufspitzte – quer durch den Eingangs/Frühstücksbereich. Ich konnte mich in einem Dorm-Room umziehen und pünktlich 17Uhr verließen wir das Hostel. Ich verabschiedete mich von Vishal, winkte ein Taxi heran und fuhr zum Flughafen. Meine Bargeld Reserven reichten auf 5000 Dong genau um das Taxi zu bezahlen.

Beim CheckIn Counter von Ethihad machte ich auf das verlorene Gepäck von Hinflug aufmerksam und versuchte ein Upgrade heraus zu schlagen. Dies ging leider nicht, jedoch erhielt ich als Kompensation 35EUR ausgezahlt – womit ich auch leben kann.  

Der Flug nach München startete in Abu Dabi verspätet, holte jedoch die Minuten wieder heraus. Ich kam also pünktlich an und wartete dann auf meine Bahn. Da die erst in 2,5h fuhr versuchte ich im DB Reisezentrum einen anderen Zug zu erwischen. Das hätte aber 80EUR gekostet. Deshalb setzte ich mich in das lokale Starbucks im Hauptbahnhof (neben Gleis 11) und trank eine nicht unerhebliche Menge Kaffee.

Danach ging es via Umstiege in Nürnberg und Hof nach Chemnitz. Es gab keine Verspätungen und ich war pünktlich zurück. Damit endete meine Reise.

Flug nach Dalat und Nachtmarkt

Der heutige Tag war von Flugzeugen, Flughäfen und Taxis geprägt.Nach dem Frühstück ging es zum Flughafen in Vientiane. Wir hatten einen Flug via Phnom Penh nach HCMC und ich dann einen Anschlussflug nach DaLat ins südliche Hochland. Ich verbrachte damit den größten Teil des Tages damit zu lesen, was mir entgegen kam. In HCMC musste ich mein Gepäck entgegen nehmen und ins benachbarte Domestic-Terminal laufen um wieder einzuchecken. Gegen 18Uhr, also nach Sonnenuntergang, war ich in Da Lat.

Das Klima war sofort spürbar anders. Es fühlte sich wie 18Grad an, also recht kühl. Ich kaufte für 40.000 Dong ein Shuttle-Ticket in die Stadt. Dort abgesetzt tat ich mich mit 2 Reisenden zusammen die ein Taxi in die gleiche Richtung nahmen und checkte bei den Tiny Tigers ein. Ich hatte tolle Kommentare bei Hostelworld gelesen und war deshalb nicht auf ausgedehnter Suche nach Zimmern aus. Ich wurde direkt zum Familien-Abendessen eingeladen. Da ich unangemeldet erschien gab es nur noch Reste, aber das war ok. Nicht so doll fand ich das anschließende “Gesellige Zusammensitzen” bei dem man gezwungen wurde nur gemeinsam Bier zu trinken (immer wenn einer etwas trinken wollte, mussten alle trinken).

Ich ging dann zum Nachtmarkt um mir ein Bild von der Stadt zu machen. Da Lat ist dreidimensional in die Hügel gebaut. Der Nachtmarkt liegt in einem Kessel der zu einer Seite hin offen ist und zu den anderen Seiten von höher gelegenen Gebäuden, hauptsächlich Hotels, umgeben ist. Außerdem fiel mir auf, dass ich das Interesse vieler Passanten auf mich zog. Ich gehe davon aus, dass die Menge an Touristen hier noch nicht ganz so hoch ist. An einem Grillstand kaufte ich dann 3 “Satai-Sticks” für 20.000 Dong. Diese Art Essensstände (BBQ Grill) sieht man überall in Vietnam.​


Ich ging dann zurück ins Hotel und Ging zu Bett. Beim Zähneputzen fiel mir auf, dass das Zimmer in einem deutlich schlechteren Zustand war als ursprünglich gedacht. So richtig happy war ich nicht und ich gehe davon aus, dass ich keine zweite Nacht hier bleiben werden.

Transfer und Abend in Vientiane

Wir wurden nach dem Frühstück um 8:30Uhr am Hotel abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Wir hatten wieder den VIP Bus gebucht und diesmal war es auch ein Reisebus – leider trotzdem nicht vergleichbar mit dem tollen Bus den ich in Malaysia vor ein paar Jahren hatte. Ich nutzte die 3h Fahrzeit zum lesen und dösen. Kurz nach Mittag kamen wir, in brütender Hitze, in Vientiane an.

Wir hatten kein Hotel also gingen wir ins Backpacker Hostel und liesen uns die Zimmer zeigen. Die waren keine Option und so ging es von Guesthouse zu Guesthouse (unser Gepäck hatten wir im Hostel liegen lassen). Als wir uns auf ein akzeptables gerade eingelassen hatten (aber noch nicht eingecheckt hatten) ging ich in einem Restaurant einen Eiskaffee trinken. Vishal ging kurz raus und um die Ecke und kam 5 Minuten später wieder mit einem zwar 4$ teureren Zimmer, dass aber wirklich gut war. Wir saßen dann etwas in unseren kühlen Zimmern zum ausdampfen bevor wir gegen 15:30Uhr uns auf den Weg machten, noch etwas von Vientiane zu sehen. Wir gingen die Straße hinunter zum ältesten Tempel in Vientiane der gegenüber dem prächtigen Präsidentenpalasts liegt (der nachts wie ein Stripclub mit LED Bänder beleuchtet ist).

Der Tempel bestand aus einem Rundgang mit hunderten Buddha Statuen und dem Hauptgebäude im Zentrum. Rechts davon standen neue, ebenfalls prächtig geschmückte Gebäude in den heute die Mönche leben. Im Tempel selbst waren alte Malereien zu sehen die leider nicht Fotografiert werden durften. Die Restauration wird vom Deutschen Auswärtigen Amt finanziert. ​

Im Tempel trafen wir ein älteres Päarchen die ich im Bus gesehen hatte und als Deutsche identifiziert hatte. Sie kamen aus München und er war Arzt und in seiner Jugend in den frühen 80er Jahren in SOA und Indien bereits unterwegs. Wir namen dann zusammen ein TukTuk zur goldenen Stupa von Vientiane, welche gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Fahrt dauerte länger als erwartet, denn die Stupa ist doch ein Stück außerhalb gelegen. 

Als wir an der Stupa ankamen waren wir leicht enttäuscht, denn sie war aktuell eingerüstet und wird wohl renoviert. ​

Auf dem Gelände der Stupa befindet sich links davon noch ein riesiger Tempel der, wenn nicht die Stupa neben ihm stehen würde, selbst wohl eine große Attraktion wäre. Da die Stupa um 16Uhr schließt konnten wir nur ein paar Bilder von außen machen, bevor wir das TukTuk zurück in die Stadt nahmen.

​Wir gingen dann zu Fuß Richtung Mekong und liefen auf der Promenade entlang. Das Flussbett ist hier extrem breit, ich würde 500m wenn nicht mehr schätzen, aber nicht komplett mit Wasser gefüllt. Ich schätze, dass die Büsche und das Grasland unterhalb der Promenade (ca. 100-200m breit) bei Hochwasser geflutet wird. In Südostasien hat man keine andere Wahl als den Flüssen genug Platz einzuräumen. Die nächste Flut kommt garantiert und die Wassermassen die hier durchfließen kann man nicht bändigen.

Wir kamen dann zum Nachtmarkt den wir im dunklen durchliefen. Nach ein paar Minuten gingen die Straßenlaternen an und alle Verkäufer und Kunden atmeten auf, denn ein Nachtmarkt ohne Licht macht wenig Spaß. Wir waren zu hungrig um lange durch die Gänge zu laufen und gingen in ein Steakhouse essen bevor wir uns zurück ins Hotel aufmachten. Dort planten wir den morgigen Transfer nach Vietnam. Da ich kürzer als geplant in Laos war werde ich einen Abstecher nach Da Lat machen. Der Flug geht über Saigon/HCMC wo Vishal bleiben wird. Geplant ist, dass ich nach 2 Nächten nach Saigon komme und dann die letzten Touren dort mache.

Fahrt nach Van Vieng

Nach dem Frühstück wurden wir vom Hotel abgeholt und zur Busstation gebracht. Unser VIP Bus entpuppte sich trotz vorherigem Anruf von White Elefant Travel als Minibus. Exakt was wir nicht wollten. Alles beschweren half nichts und so wurde der Minibus bestiegen (20 Sitzer mit ausklappbaren Notsitzen). Ich konnte zumindest mit einer kleineren Passagierin den Platz tauschen um meine Beine ausstrecken zu können.Die Fahrt hätte ganz ok sein können, wenn nicht eine einheimische Mitreisende, die unterwegs zustieg, die Angewohnheit hätte, sich lautstark zu räuspern und in eine Tüte zu spucken. Zum Glück saßen wir am anderen “Ende” des Busses.

Die Gegend durch die wir fuhren war absolut umwerfend. Da sich die Fenster im Bus aufschieben ließen, konnte ich auf der Fahr ein paar Schnappschüsse machen:​​

Nach 6h und 2 kurzen Essenspausen (sowie einem kurzen Stopp an einer Baustelle – wohl ein Erdrutsch – bei dem ich kurz zum fotografieren ausstieg) kamen wir in Van Vieng an. Es folgte die Hotelsuche. Die ersten Kandidaten waren nicht erfolgreich. Also packten wir unsere Sachen in die Lobby eines Hotels und Vish passte auf, während ich die Gasthäuser der Umgebung absuchte. Schlussendlich blieben wir im Khamphone Guesthouse hängen, wo mir dann zum Sonnenuntergang dieser Schnappschuss gelang:​​​

Van Vieng erinnert mich etwas an Kalambaka und die Meteoraklöster in Griechenland. Nur dass die Felsen hier noch höher und mit dichtem Dschungel bewachsen sind.

Wir gingen dann etwas die Umgebung erkunden und fanden einen günstigen Motorradverleih um die Ecke den wir morgen in Anspruch nehmen werden. Essen gingen wir dann Indisch und wir fanden einen guten Frucht-Shake Stand. Da wir recht fertig waren, ging es diesmal früh ins Bett.  

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.

Transit nach Laos – Luang Prabang

Nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Ich hatte eine Nachricht bekommen, dass meine Flugzeiten sich geändert hätten, jedoch stand nicht dabei wie. Am Flughafen Danang erfuhren wir, dass der Flug nach Hanoi um 1h nach hinter verschoben wurde. Das war kein Problem, da wir sowieso 4h Zeit zwischen den Teilstrecken haben. Allerdings konnte das Gepäck nicht durchgängig eingecheckt werden und wir mussten unsere Sachen in Hanoi entgegen nehmen und zum Internationalen Terminal bringen und dort wieder einchecken.

Vish, selbst ein Pilot mit kommerzieller Pilotenlizenz freute sich auf den zweiten Flug, da es eine Propellor-Maschine sein würde. Auf der ersten Strecke saßen wir in einem nagelneuen Boing 787 Dreamliner mit elektrisch abdunkelnden Fenstern und LED Effektbeleuchtung.

Am Flughafen verlief die Einreise Problemlos. Allerdings hatte Vish seine Kreditkarte am Automaten stecken gelassen und dies nicht gemerkt. Ein Taxifahrer gab sie ihm zurück – wir fuhren denn mit genau diesem Taxifahrer in die Stadt und er bekam noch etwas Trinkgeld. Wir fuhren zur zur Villa Mahasok, waren jedoch nicht so begeistert. Da Vish wohl an einer Grippe laboriert haben wir dann trotzdem zwei Zimmer für 20$ dort genommen.

Danach gingen wir noch zum Nachtmarkt wo es etwas zu essen gab. Es war schon nach 10Uhr und man sagte uns, dass um 11Uhr alles schließt. Wir aßen dann Sandwiches (1-2$) und tranken Fruchtshakes (1$). Als wir über den Nachtmarkt schlenderten fiel uns ein Tempel auf der Voller Lampions hing. Wir stoppten und ich machte Fotos, während Vish mit einem jungen Mönch ins Gespräch kam. Er sagte uns wir sollten morgen zum Festival unbedingt wieder dort hin kommen. Ohne es zu wissen sind wir genau zu Boun Ok Phansa, dem Ende der Regenzeiteinkehr und einem Buddistischen Fest in Luang Prabang angekommen. Morgen ist der Hauptakt mit Bootsumzug.​

Ich ging dann noch kurz vor 11 in die Utopia Bar, einer der wohl coolsten Traveller Bars in Asien. Überall kleine Sitzinseln verteilt in einem Garten, zwei Terassen über dem Fluss und noch ein Beachvolleyball Feld. Die Bar war außerdem vollgepackt mit Leuten. Leider war um 11:15 schluss und ich ging zurück ins Hotel. Direkt neben der Bar war ein Guesthouse was ich checkte und Preise und Ausstattung sehen gut aus – ich werde dahin umziehen.

Roadtrip Hue -> Danang -> Hoi An

Gestern hatten wir die “Top Gear Experience” vom Vietnam Backpackers Hostel gebucht. Anders als die meisten hatten wir uns anstatt für Motorräder für ein Auto mit Fahrer entschieden. Um ca. 9:30Uhr fuhren wir los.

Erster Stop war das Phong Nam Cafe um die Ecke wo wir uns zum Abschied noch einmal die sehr leckeren und günstigen (15.000Dong, 0,60EUR) Fruchtshakes zum Mitnehmen bestellten. Danach ging es Richtung Küste. Die Straßen kamen uns bekannt vor, denn es waren die selben die wir gestern mit dem Motorrad abgefahren hatten.

Vishal wollte im Auto noch etwas schlafen, allerdings telefonierte der Fahrer ca. alle 10Minuten mit Freunden, Familie und Verwandten. Nach etwas Diskussion konnte das aber abgestellt werden und so ging es dann entlang der Küste und vorbei an riesigen (kilometer langen) Gräberfeldern mit prächtigen großen Gräbern . Wasser war auf beiden Seiten der Straße, da zu unserer Rechten ein großer Binnensee liegt. Die Straßen waren, auch wenn es Highway 41 hieß, eher Landstraßen, teilweise einspurig. Selbst in den abgelegeneren Dörfern sah man überall Kinder mit ihren Roten Halstüchern von/zur Schule radeln.​

Erstes Ziel waren die Elefant Springs im Bach Ma National Park. Der Nationalpark umschließt eine Hügelkette die wir später via Hay Van Pass überqueren wollen (anstatt durch den Tunnel drunter durch). Die Elefant Springs sind faktisch ein Bergfluss der zwischen größeren Steinen hindurch fließt und ab und an kleine Pools und natürliche Rutschen bildet.​

Nach ca. 30-40Minuten im Wasser gingen wir wieder zurück zum Auto und fuhren weiter Richtung Hay Van Pass. Der Pass schlängelt sich an den Bergen hinauf und bietet immer wieder Ausblicke hinunter aufs Meer.​​

Am Scheitelpunkt liegen alte Bunkeranlagen welche z.B. als interessantes Fotomotiv für ein Hochzeitspärchen genutzt wurde. Von dort konnte man in die eine Richtung den Strand vor Hue und in die andere Richtung Danang sehen.​
Danach ging es hinunter nach Danag und an den dortigen 25km langen Sandstrand. ​

Wir hatten ca. 2h Aufenthalt eingeplant und waren hungrig. Also suchten wir uns ein Restaurant mit vertretbaren Preisen in Strandnähe. Das war nicht ganz einfach. Jedoch fanden wir dann eines was ok war. Es stellte sich allerdings heraus, dass dort die höheren Preise durch größere Portionen wett gemacht wurde. Das wussten wir nur nicht, als wir bestellten. Da unsere Mägen leer und die Augen groß waren, beschwerten wir uns nicht. Allerdings kann man sagen, dass wir uns ordentlich überfraßen. (Kein Wunder nach 1 Teller Pommes, 1 Topf Seespinat, einer Platte voller Bratreis mit Meeresfrüchten und einem ganzen Huhn mit Zitronengras – was wir nicht wirklich schafften). Ich ging dann noch kurz schwimmen bevor wir zurück zu unserem Auto gingen.

Nächstes Ziel war dann Marble Mountain. Wir hatten keine Ahnung was das sein sollte, gingen aber davon aus, dass es wohl ein Berg sei mit Ausblick. Entsprechend überrascht waren wir, als wir am Fuß eines großen Felsens in Danang ausstiegen auf dem mehrere Tempel errichtet waren. Es war bereits nach 17Uhr und so langsam wurde es dunkel. Also beeilten wir uns noch etwas von der Anlage zu sehen.​

​​

Höhepunkt war im wahrsten Sinne des Wortes der Aussichtspunkt “Himmelspforte/Heavens Gate” auf dem höchsten Punkt der Anlage. Wir hätte noch gut 30 Minuten Tageslicht gebrauchen können, aber die Bilder entschuldigen für die kürze des Aufgenthalts:​


Rückkehr nach Hanoi und kurzer CheckIn beim Arzt

Um 6:30Uhr holte mich ein Motoradtaxi aus dem Homestay ab und es ging 30 Minuten lang über Schlaglochpisten nach Sa Pa wo um 8Uhr mein Bus zurück nach Hanoi abfahren sollte. Die Fahrt selbst war ein Abendteuer und ich war froh heil in Sa Pa angekommen zu sein. Die Leute in den Bergen fahren auf solchen Straßen jeden Tag…

Als der Bus los fuhr stellte ich fest, dass ich kein Proviant dabei hatte. Da ich außer 2 dicken Bananen zum Frühstück nichts gegessen hatte, stellte ich mich schon auf eine unschöne Fahrt ein. Neben mir saß ein alter Mann der sich als Australier zu erkennen gab, 75 Jahre war und 15 Jahre davon als Soldat in der britischen Armee gedient und in Asien und Afrika gekämpft hatte. 

Nach 2h Fahrt hielt der Bus an einem Restaurant und ich konnte etwas zu essen kaufen. Man sagte uns nicht wie lange der Stop sein würde also kaufte ich zwei Packungen mit Süßigkeiten und etwas zu trinken. Die Süßigkeiten waren einerseits Bonbons aus Banane und Kokos (Bonbons wollte ich eigentlich nicht kaufen…) und eine Art Nuss-Nougat Küchlein die Geschmacklich sehr gut waren. Andere Reisende hatten auch einfach auf Verdacht Packungen gekauft und wir tauschten unsere Beute um verschiedenes zu probieren.​

In Hanoi angekommen war mein erstes Ziel der Schneider. Da ich heute auch bezahlen musste ging ich in eine große Bankfiliale um Geld abzuheben. Am Automat ging es leider nicht, da der nur 2 Mio ausspuckte und ich 16Mio brauchte. Also ging ich an den Schalter und mir wurde geholfen. Die 3% Gebühr (>20EUR) schmerzen allerdings schon.

Danach lief ich zum Schneider zur Anprobe. Nga besuchte an dem Tag ihre Familie in einem Dorf außerhalb Hanoi und ich war allein da. Da die Anzüge aber alle passten gab es keinen Grund sie dabei zu haben.

Danach ging es zum Hostel. Leider wurde ich damit überrascht, dass mein Hostel ausgebucht war. Man hatte mir aber ein Bett in einem befreundeten Hostel reserviert und so checkte ich dort ein. Danach ließ ich mich beraten wo ich einen Arzt finden könnte. Ich hatte eine Abschürfung seit ein paar Tagen und diese schmerzte und hatte sich wohl etwas entzündet. In der nähe des Hostels gab es ein Deutsch-Vietnamesisches Krankenhaus. Dort verwies man mich aber weiter an das “National Skin Hospital” da in ersterem Krankenhaus mehr Operationen etc. behandlt würden. Also fuhr ich mit dem Motoradtaxi in besagtes Hospital (der Arzt im deutschen Hospital schrieb auf Vietnamesisch wohin ich musste, so dass der Fahrer es verstand).

Dort angekommen bezahlte ich 100.000 Dong Praxisgebühr. Danach wartete ich ca. 20 Min das der Doktor mich sah. Er sprach kein Englisch stellte mir aber ein Rezept für 3 Medikamente aus und machte mir klar, dass mein Übersetzer ihn Anrufen könne falls ich fragen zur Anwendung hätte. Ich ging dann nach unten um in der Apotheke die Medikamente zu holen. In Summe kostete mich der Aufenthalt knapp 1 Mio Dong (25EUR). Die Fahrt zurück wurde zu einem Abenteuer da der Fahrer die Straße falsch verstanden hatte und in die falsche Richtung gefahren war. Als er der Meinung war, dass wir da seien sagte ich ihm, dass dies nicht die richtige Straße ist. Glücklicherweise war eine Frau am Straßenrand die sehr hilfsbereit war und etwas Englisch sprach. Sie verstand wo ich hin wollte und sagte dem Fahrer wohin es gehen sollte. Als wir endlich angekommen waren bezahlte ich statt 20k Dong 50k und sah es als Stadtbesichtigung.

Am Abend traf ich in meinem Hostel einen anderen Traveller aus Deutschland namens Felix. Er war Polizist und hatte es geschafft seinen Arbeitgeber davon zu überzeugen ihm 2 Monate frei zu geben. (Viele Wochenenden in der Bereitschaftspolizei helfen dabei). Wir gingen zusammen Abendessen und landeten auf Empfehlung von Hostelbesitzer Stew in einem Grill wo man gerillte Frösche essen konnte. Es gab eine große eisgekühlte Fleischtheke mit verschiedenen Spießen (u.a. Frosch, aber auch Gemüse, Fisch usw.) die man in ein Körbchen legte und der Bedienung gab. Die Körbchen landeten auf dem Grill während man mit einer Nummer versehen zu einem Tisch ging und dort wartete. Es kam dann ein großer Metallgrill auf den Tisch der zum Warmhalten der Speißen dient. In der mit Alufolie ausgelegten Schale lagen Zwiebeln und Fettschwarte die mit der Zeit ausbrutzelte und so das Fett lieferte damit nichts anbrennt. Die Spieße wurden nach und nach fertig und zu unserem Tisch gebracht:​

Nach dem Essen gingen wir zu unserem Hostel, setzten uns in den Eingang mit einer dort befindlichen Gitarre und machten Musik und tranken Bier. Gegen 10 Uhr ging es aufs Zimmer wo ich mich noch etwas um meinen Shop kümmerte.

Missgeschicke

Kurz bevor mein Wecker klingelte wachte ich um 9Uhr auf. Mein Plan war schnell zu duschen noch etwas zu essen und dann einen Flug nach Hanoi zu buchen, der idealerweise am frühen Nachmittag fliegt.

Als ich mein gestern abend geliefertes Gepäck durchging um mein Duschgel zu schnappen, durfte ich erstmal feststellen, dass meine Sonnencreme sich übergeben hatte… Jedenfalls sah das Fach mit dem Waschzeug so aus. Ich reinigte also die Sachen und ging duschen. Als ich fertig war stellte ich fest, dass ich mein Hantuch beim Reinigen des Rucksacks liegen gelassen hatte und wollte kurz nass raus aus dem Bad. Nur ging die Tür nicht auf. Das Schloss reagierte auf alles ziehen und drücken und drehen nicht. Glücklicherweise war noch eine dänische Backpackerin im Zimmer die jemanden vom Hostel holte der noch jemanden mit Werkzeug holte. Gut 20 Min später war das Schloss ausgebaut aber die Tür noch immer nicht offen. Irgendwann klappte es dann und ich kam raus. Abtrocknen musste ich mich dann auch nicht mehr.

Ich packte dann zusammen und ging zum Checkout. Unten suchte ich einen Flug der für 16:00Uhr geplant war, so dass ich noch zwei Stunden Zeit hatte bis ich zum Flughafen aufbrechen musste.

Ich wollte noch etwas durch Saigon laufen und mir fiel ein, dass ich mein Handy-Ladegerät in Deutschland liegen gelassen hatte. Also suchte ich dabei noch ein Geschäft um ein Ladegerät zu kaufen. Im ersten Laden wollte man mir eines für 20USD verkaufen, was ich ablehnte. Ich fand dann einen Elektro-Großmarkt wo ich mir ein Set für 10USD gekauft habe. Unterwegs gab es dann noch eine kleine Szene mit einem Schuhputzer der mir unerwünschterweise die Schuhe putzen wollte. Am Ende wollte er dann 20USD dafür haben. Ich hab ihm etwas über 1USD gegeben.

Dann ging ich in der Bien Vue (die Straße mit den Hostels) noch zu Mittag essen, holte mein Gepäck und fuhr mit dem Taxi zum Flughafen. Dort musste ich feststellen, dass ich am falschen Terminal stand und ich lief zum benachbarten Domestic Terminal. Nicht so toll war es, als man mir beim CheckIn eröffnete, dass der Flug verschoben worden sein und nun erst 18:20Uhr fliegen würde. Das auf der Jetstar Website noch alte Zeiten ständen läge daran, dass die Firma in Australien sitzt und man da nix machen könnte. Toll. Es wurde dann schlussendlich 18:45. Der Flug an sich war ok. Allerdings ist Jetstar halt ein Billiganbieter, d.h. das Essen an Board bezahlt man cash. Ich hatte vorher ein Sandwitch gegessen und kam auch so hin. Es half auch, dass die Security kein Problem damit hatte, dass ich mein Wasser mit in den Flieger nahm.

Als wir in Hanoi angekommen waren standen wir dann noch ca. 30Min auf dem Rollfeld weil unser Bus nicht zum Terminal fahren konnte, aufgrund eines nahen Flugzeugs was sich nicht recht entscheiden konnte, ob es startet oder nicht. Zum Glück kam das Gepäck diesmal direkt an. Ich sprach mit zwei Spanierinnen wie sie zu ihrem Hostel kämen. Da unsere Hostel in der Altstadt lagen namen wir zusammen ein Taxi. Eine junge Vietnamesin die gut Englisch sprach schloss sich uns an und übernahm die Kommunikation mit den Fahrern. Auf der Fahrt rief mich Nga an die überrascht war, dass ich erst so spät ankam. Wir verabredeten uns für morgen beim Schneider. Die Fahrt dauerte recht lang und gegen 22:30 war ich endlich im Hostel. Mich plagen Kopfschmerzen und mir ist etwas flau im Magen. Ich versuche deshalb heute etwas mehr Schlaf abzubekommen.