#1 Vollgepackt

Der erste Tag der Reise beginnt am Samstag mit dem Packen. Im nachfolgenden Video zeige ich wie viel Material ich mitnehme um dieses Mal die Videos zu drehen. Außerdem gibt’s noch 3 Tipps für eure nächste Langstreckenreise.

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Indonesien 2018

Endlich steht wieder eine Reise auf dem Plan. Dieses mal geht es mit Tanja, meiner Freundin, nach Indonesien. Der Flug ist gebucht und führt uns über Dubai und Singapore nach Medan/Sumatra. Abflug ist ab Prag am Samstag Abend. Durch den Aufenthalt in Dubai und in Singapur sind wir jedoch erst am Montag Nachmittag in Medan.

Auf Sumatra verbringen wir dann die erste Woche, fliegen dann jedoch kurz nach Kuala Lumpur. Dort schauen wir uns die Stadt an und kommen dann mit einem neuen 30Tage Visum nach Indonesien wo wir die restlichen Wochen verbringen werden. Ziel ist nach Sumatra noch die Inseln Java, Bali und die Inselgruppe der Mulukken zu bereisen. Die Hotspots die ich identifiziert habe sieht man hier:

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Bezüglich Ausrüstung versuche ich diesmal mich auf mein Handy zu konzentrieren. Ich versuche alle meine Aufgaben auf meinem Elephone S8 abzuwickeln. Ich nutze dazu USB-OTG um ein externes Keyboard und Maus anzuschließen sowie einen SD Karten Reader. Außerdem habe ich mir eine Software zur Videobearbeitung auf dem Handy heruntergeladen und plane den Reiseblog zusammen mit Tanja diesmal als Video Blog zu gestalten. Tanja kam dann auf die Idee ein 3-Achsen Gimbal (so ein Bildstabilisator) zu kaufen. Damit sollten wir tolle Videos hinbekommen.

Da ich nebenher noch geschäftlich auskunftsfähig sein möchte, habe ich mir eine Synology DS218 zugelegt um meine geschäftlichen Dokumente abrufen zu können weiterhin benutze ich einen Passwortspeicher auf meinem Handy, welche meine Passwort Datenbank vom Laptop einlesen kann.

Vorbereitungen für Vietnam und Laos

Aktuell bereite ich meine Reise nach Vietnam und Laos vor. Der Flug ist gebucht (<600) bei Etihad und geht am 26.09. von München nach Saigon/HohChiMinhCity und von dort am 31.10. wieder zurück.

Ich habe mir den Reiseführer Vietnam, Cambodia, Laos & Northern Thailand von Lonely Planet gekauft und darauf geachtet, dass es diesmal der aktuelle ist (nicht wie in Griechenland…. 😦 ). Der erste Eindruck sagt mir, dass ich diesen Reiseführer in Thailand und Kambodscha hätte gut gebrauchen können.
Außerdem habe ich mir noch eine Action-Kamera gekauft und hoffe, dass diese ihren Dienst tut auch wenn sie recht günstig war. Hinzu kommen noch ein paar Aquaschuhe und eine (angeblich sehr helle) Taschenlampe da ich in Laos und Vietnam diverse Höhlen besichtigen möchte.

Das Visum habe ich für 90EUR von der Botschaft erhalten. Es gibt zwar aktuell ein Visum@Arrival allerdings nur für 30Tage und Single-Entry. Da ich länger da bin bzw. nach Laos aus und zurück einreise, benötige ich das etwas teurere Visum.

Aktuell versuche ich eine Route zu planen die es mir irgendwo auch erlaubt einen Schneider aufzusuchen um mir das ein oder andere Hemd schneidern zu lassen. Vorschläge sind gern gesehen.

Das Gesamtbudget habe ich mit ungefähr 3000EUR angelegt. Allerdings habe ich schon gesehen, dass einige Touren zu den Spektakulären Höhlen um die 80EUR kosten – was das Tagesbuget sprengt. (Die größte Höhle der Welt ist natürlich außen vor. Dort kostet ein Trip pro Person 3000USD – geht aber auch mehrere Tage und man bezahlt die Träger für die Verpflegung.)

Das war die Reise – Griechenland 2016

Ich bin nun schon einige Tage wieder zurück und wollte wieder Feedback zur Reise, den Höhepunkten und den Zahlen geben. Zuerst zum Ablauf.

Ablauf

Athen: Ich hatte mir diesmal sehr viel Spielraum gelassen und nur mein erstes Hotel gebucht (Hotel Pella-Inn). Dieses war bestenfalls Durchschnitt und Backpackern würde ich eher das Athen Backpackers empfehlen. Nachdem mich Athen mit diversen arbeitsfreien Tagen überraschte, an denen die Akropolis geschlossen war, musste ich schon in Athen mehr Zeit verbringen/anders einplanen als Gedacht. Höhepunkt waren dann die Streiks die meine gesamte restliche Reise über den Haufen warfen – zum Glück hatte ich nichts vorher gebucht und konnte einfach on the Fly mich umentscheiden.

Delphi: Der Ausflug nach Delphi war cool, Landschaft und Grabungsstätte sind beeindruckend, jedoch ist Delphi echt in der Pampa. Eine Verbindung nach Kalambaka ist nicht einfach herzustellen. Der “nächste Bus” kann auch, wie in meinem Fall, erst am Abend(!) des Folgetages(!) fahren.

Rhodos: Rhodos bleibt vor Allem durch die Burganlagen der Altstadt in Rhodus Stadt in Erinnerung. Auch mein Hostel, das “Stay” bleibt mir positiv in Erinnerung und kann ich empfehlen. Ein Ausflug mit dem PKW über die Insel nach Lindos ist ab 2 Personen gut investiert. Hier wären sogar 2 oder 3 PKW Tage angebracht, denn Rhodos ist groß. Die Strände sind jedoch nicht so toll. Wer auf handgemachte Rockmusik steht sollte als Abendprogramm das “Legends” in der Altstadt aufsuchen.

Santorini: Gehypte und überlaufen präsentiert sich Santorini. 3 Nächte sind für mich genug. Was man mal machen sollte ist:

  • An der Caldera entlang die Straßen bis nach Imerovigli hochlaufen.
  • Archäologische Grabungsstätte Akrotiri + Red Beach besuchen
  • Bootsrundfahrt mit Krater, Heißen Quellen und Oia

Das Caveland ist ein nettes Hostel aber ab vom Schuss (Katherados ist 20min Fußweg von Fira entfernt). Einen Pool zu haben ist jedoch schon was feines. Und das in einem Hostel…

Naxos: Mein persönlicher Geheimtipp für Griechenland. Naxos hat schönere Strände als Rhodos, und das Hinterland ist mindestens so spektakulär wie auf Rhodos, die Altstadt von Naxos-Stadt bietet sehr gute Fotomotive und Naxos ist auch noch ein Stück billiger als z.B. Santorini. Das Hotel Palatia ist empfehlenswert, und wenn man nicht im Erdgeschoß wohnt hat man auch Seeblick.

Meteora: Meteora ist rein Landschaftlich so spektakulär wie Santorini. Man sollte einen vollen Tag vor Ort sein und auch den Sonnenuntergang auf dem Berg abwarten. Die Klöster selbst sind nett, aber ab dem dritten Kloster ist man von komplett bemalten Wänden nicht mehr so überrascht. Die Landschaft bleibt aber ein Hingucker. Das Hotel King ist ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben. Nicht unbedingt durch die Ausstattung, die Durchschnitt ist, sondern mehr durch die Hervorragende Beratung an der Rezeption. Leider hat das Hotel keine 24h Rezeption, was die Anreise etwas stressig gemacht hat.

Highlights

Zahlen

In Griechenland habe ich

  • 4 verschiedene Langstrecken-Transportmittel genutzt
    • 2+1 Flüge (Athen>Rhodos, Rhodos>Athen>Santorini)
    • 2 Fähren (Santorini>Naxos, Naxos>Piräus)
    • 1 Bustrip (Athen>Delphi>Athen)
    • 1 Bahntrip (Athen>Kalambaka/Meteora>Athen)
  • 5 Orte besucht, davon 3 Inseln
    • Athen > Rhodos > Santorini > Naxos > Kalambaka/Meteora > Athen

Kosten

Die Gesamtkosten der 17-Tägigen Reise belaufen sich auf etwas unter 1.900EUR. Damit habe ich ca. 111EUR pro Tag ausgegeben. Deutlich mehr als erhofft.
Pro Tag habe ich ca. 22,50EUR für Unterkunft und 25EUR für Essen&Trinken ausgegeben. Wenn ich alle Kosten für Transport im Inland (inkl. Flüge) zusammen rechne, dann ergiebt dies 33,35EUR pro Tag. Selbst wenn man unnötige Flüge vermeidet und man darauf verzichtet allein ein Auto zu mieten, wird man beim Insel-Hopping diesen Wert kaum unter 25EUR drücken können.

Hier nochmal die Gesamtkosten als Grafik:

Ausgabenverteilung

 

Startklar

Heute kehrte ich von einem ziemlich coolen Kurzurlaub aus Tschechien zurück. Und zwar war ich im Rahmen des Junggesellenabschieds meines guten Freundes Markus (von WeiteWeltWeltWeit) mit einer Truppe Bekannter in Jetrichovice im Nationalpark Böhmische Schweiz.

Die Landschaft ist echt ein Wanderparadis. Die Gegend ist in Deutschland wohl noch nicht sehr bekannt (außer bei den sächsischen Kletter- und Wanderfreunden), aber bei den Tschechen sehr beliebt.
Sehr empfehlen kann ich auch den Klettersteig in Decin bei dem ich meine Höhenangst herausfordern konnte. Ein Begleiter mit Klettererfahrung ist mindestens Anfangs von Nöten. Ausrüstung kann man sich direkt vor Ort ausleihen (6EUR). Der der Klettersteig selbst ist kostenlos. Bei Google-Maps ist der Klettersteig auf den Bildern von 2012 noch nicht zu finden. Der Einstieg auf verschiedene Routen ist jedoch genau hier. Kostenlos parken kann man am Parkplatz direkt am Kreisverkehr. Gegenüber von Klettersteig an der Elbe kostet es hingegen Geld. Bilder gibt’s hoffentlich noch später. 😉

Als ich dann, leicht übernächtigt, wieder zu Hause war musste ich mich erstmal aufs Ohr legen. Jedoch mit einem schlechten Gewissen, denn für meinen Flug am Montag Mittag nach Athen hatte ich noch nicht gepackt.

Gegen 22Uhr war ich wieder wach und kam aber sehr schnell voran. Mein Gepäck ist allerdings diesmal wirklich leicht: Nur ca. 11kg + Handgepäck. Ob ich etwas vergessen habe werde ich merken. Geplant habe ich mit Wäsche für ca. 10Tage, d.h. ich muss einmal auf der Reise Wäsche waschen.

Glücklicherweise habe ich dann nochmal mein Flugticket gecheckt. Ich fliege zwar Lufthansa, jedoch sind die fetten Jahre dort wohl vorbei. Bei meinem Ticket war nur 1 Handgepäckstück bis 8kg inklusive. Also durfte ich nochmal 30EUR investieren um meinen 80l-Rucksack mit in den Flieger zu bekommen.

 

Es geht wieder los – Pläne für 2016

Dieses Jahr wird wieder ein Reisejahr! 2015 hatte ich meinen Urlaub damit verbracht geschäftstüchtig zu sein. Dieses Jahr steht wieder Reisen an. Und da mein Arbeitgeber alle Mitarbeiter eindringlich motiviert hat Überstunden abzubauen, werden es zwei Backpacker-Trips!

Reiseziele 2016

Von Ende September bis Ende Oktober werde ich mich 5 Wochen lang nach Vietnam und Laos begeben. Insbesondere Vietnam stand schon lange auf meiner Todo-Liste. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, jedoch werde ich wohl die Zeit so aufteilen, dass der Großteil auf Vietnam fällt und der Rest auf Laos.

Im Mai war ein Angeltrip mit einem früheren Kollegen nach Norwegen geplant. Durch eine böse Verletzung seinerseits fällt der Trip aus und ich habe plötzlich 17 Nächte Zeit mir etwas anderes zu suchen. Mein Ziel: Griechenland
17 Nächte? Das ist die Zeit zwischen Junggesellenabschied und Hochzeit meiner Freunde von weiteweltweltweit.de.

Griechenland 2016

Die Planung für die Griechenlandreise fand komplett am heutigen Tag statt. Vorgenommen habe ich mir Athen, Meteora, Mykonos, Naxos, Santorini und Rhodos.

Leider sind Reisen mit Ortswechsel in Europa etwas teurer als in Süd-Ost-Asien. Dementsprechend werde ich mit ca. 75-80EUR / Tag kalkulieren müssen.

Hin und Rückflug ab Leipzig kostet ca. 260EUR (ohne Steuern; mit eher 300EUR). Außerdem rechne ich mit 200EUR Transportkosten in Griechenland (Bahn, Fähren, Flugzeug) und Übernachtungskosten von ca. 30EUR/Nacht.

Mein erstes Hostel in Athen (Pella-Inn mit Blick auf die Akropolis) ist bereits gebucht (17,30EUR)

Falls ihr Tipps für Griechenland oder Vietnam und Laos habt, bitte in die Kommentare schreiben.

Abschluss und Zusammenfassung

Ich bin nun bereits seit 3 Wochen wieder zurück im Alltag und möchte die Reise insgesamt nochmal zusammen fassen.

Auf dieser Reise konnte ich wieder viel über mich lernen, insbesondere was mich interessierte und was hängen geblieben ist. Natürlich lief auch bei dieser Reise nicht alles nach Plan, wie ich auch gleich an Zahlen zeigen werde.

Thailand

Thailand ist nicht nur eine Reise wert. Das Land ist vielseitig und wirklich schön. Leider ist die Flut an Touristen die jedes Jahr in Thailand anbranden nicht spurlos an Land und Leuten vorbei gegangen. Es wird Touristen sehr einfach gemacht viel Spaß zu haben – wer Westler kennt weiß, dass dies fast schon zwanghaft ausarten muss. Glücklicherweise ist Thailand groß genug für Reisende um primitiven Party-Touristen und öden Bettenburgen aus dem Weg zu gehen. Wer sich aufrafft und den Weg in den Norden findet, kann dort etwas mehr Thailand erleben. Nur zur Einordnung: Der Norden ist keinesfalls touristisch unberührt, Backpacker findet man in Chiang Mai, Chiang Rai und insbesondere in Pai in Mengen, jedoch sieht man kaum Pauschaltouristen.

Apropos Pai. Ich hatte ja so meine Zweifel ob das Dörfchen nicht etwas gehypt ist. Ist es auch, aber es ist trotzdem ein guter Ort um Traveller in entspannter Atmosphäre zu treffen. Man sollte da ruhig 2 oder 3 Nächte bleiben. Pai bietet an Abendunterhaltung mehr als so manche Großstadt in Deutschland: Jeden Abend Livemusik verschiedenster Ausrichtung, Straßenbasar und Cocktailbars zum Chillen.

Thailand ist sehr darauf aus, seinen Besuchern “etwas zu bieten”. Das nimmt dann leider auch unschöne Züge an, wie z.B. die “Bergvölker-Zoos” im Norden, wo Menschen teilweise extra umgesiedelt werden, damit man sie Touristen zeigen kann. Ausgespart habe ich auch die Elefantencamps – ich saß schon mal auf einem, das reicht mir.

Absolut top ist jedoch das Essen in Thailand. Touristen die nach Thailand fliegen und sich nicht getrauen Essen in den Restaurants außerhalb ihrer Unterkunft zu essen, sind bemitleidenswert. Das Essen ist so vielseitig, geschmacksintensiv und überraschend – man muss es einfach probieren. Durch die Vielfalt wird einem auch nicht langweilig. Und wenn doch, dann kann man seine Geschmacksnerven mit westlicher Kost “reset”en um dann weiter zu probieren.

Würde ich nochmal hinfahren? Ich würde mich nicht wehren. Wenn man in der Nähe ist, lohnt sich ein Abstecher ganz sicher. Außerdem war ich noch nicht im Südzipfel und Mittel- sowie Nordost-Thailand sind ja auch noch nicht besucht…

Zusammengefasst: Thailand hat viel mehr zu bieten als weiße Palmenstrände an türkis blauem Wasser und ist definitiv eine Reise wert.

Kambodscha

Kambodscha ist ein Traum in Sachen “Preis-Leistung”. Hier bekommt man vergleichbare Strände wie in Thailand, allerdings zum halben Preis. Mittagessen mit Getränk für 1EUR? Kein Problem! Einzelzimmer mit Frühstück und Pool für 10EUR? Hereinspaziert! Abendessen im Top-Restaurant für 5EUR? Wenn du willst, jeden Tag! 3 Tage Weltkulturerbe besichtigen mit persönlichen Fahrer für weniger als 60EUR? Auf nach Angkor!

Viele Menschen kennen Angkor Wat und wollen es gern besuchen – bis sie hören, dass es in Kambodscha liegt. “Da sind doch viele Menschen gestorben, oder?”. Ja. Aber das ist lange vorbei. Die Roten Khmer sind ein trauriges Kapitel, welches einem aus der deutschen Perspektive erschreckend bekannt vorkommt. Aber das Land hat mehr zu bieten und sollte nicht auf den Genozid beschränkt werden.

Wer als Individualtourist schon Länder wie Thailand bereist hat, findet in Kambodscha eine spannende Herausforderung. Das Land ist “wie Thailand vor 20Jahren” (sagt man). Der Boom geht gerade los. Wer in den nächsten 5 Jahren hin fährt sieht das Land noch unverbaut, muss jedoch hin und wieder auf den gewohnten Komfort verzichten.

Was war besonders toll?

  • Seafood essen in Bangkoks Chinatown.
    Ich war am Anfang meiner Reise zwei Mal im selben “Restaurant” in Chinatown. Das Restaurant bestand aus einem Wagen der voller Fisch und Meeresfrüchte (auf Eis) war, und mehreren Woks die von einem Koch im Dauerbetrieb bedient wurden. Das Essen war lecker, und die Show konnte sich sehen lassen. Am ersten Abend traf ich zwei Traveller direkt dort, einen Südafrikaner und einen Österreicher. Bei meinem zweiten Besuch fuhr ich mit einem polnischen Pärchen, die ich unterwegs getroffen hatte, nach Chinatown um ihnen diese Ecke zu zeigen.

    https://vimeo.com/112642207

  • Per Anhalter zum Gipfel
    Aus der anfänglichen Frustration von Song Thaew Fahrern abgezockt zu werden, wurde ein Top-Moment als mich zwei Jungs mit ihrem PickUp mitnahmen. Ich wollte in Chiang Mai zum “Tempel auf dem Berg” (Wat Phra That Doi Suthep). Leider gab es keine günstige Transportmöglichkeit, da die Song Thaew Fahrer nur Fahren wollten, wenn alle Plätze bezahlt werden. Die beiden Jungs hielten unterwegs sogar an einem Aussichtspunkt an, damit ich ein Foto machen konnte. Tolle Botschafter für ihr Land!
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  • Der Abend in Pie
    Nachdem ich einen sehr spannenden Tag hatte (ich hatte mich mit dem Moped verfahren und bewiesen, dass man mit einem Scooter MotorCross betreiben kann. Kurz darauf stürzte ich mit jenem Scooter auf feinstem Asphalt und musste deshalb das Krankenhaus aufsuchen…) traf ich am Abend diverse “alte Bekannte” aus Chiang Mai wieder und konnte so mit netten Leuten in Cocktail Bars mit super Preisen (2$ Margarita!) den Abend verbringen.SAMSUNG DIGITAL CAMERA
  • Fischerchor auf Ko Kood/Koh Kut
    Ich war auf der Insel unterwegs mit einer Truppe netter Finnen und hatte mit ihnen zusammen am Vortag den Betreiber einer Reggae-Bar kennen gelernt. Dieser lud uns zum Fischen in eine abgelegene Bucht ein und wir waren erfolgreich. Am Abend gab es dann die Fische und anschließend spielten wir zusammen ein kleines Konzert mit ca. 10-20 Zuschauern, bei dem ich mein Debüt als Bassist gab.
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  • Indiana Johnes in den Ruinen von Angkor spielen
    Zusammen mit der Lehrerin Sonja, die ich in meinem Hostel kennen gelernt hatte, erkundete ich die Ruinen von Angkor. Eine wahre Foto-Safari! Zwischenzeitlich setzte ich mich kurz ab, und erkundete einen abgelegenen Zweig eines Labyrinths, wo kein anderer Tourist war und ich jenseits der Absperrungen einen Blick in halb verschüttete Kammern werfen konnte.
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  • Leuchtendes Plankton
    Etwas was ich vor meiner Reise nicht auf dem Schirm hatte, war das leuchtende Plankton auf Rabbit Island. Nach einem chilligen Tag mit Edit und Rubi in den Hängematten am Strand, und dem Abendessen mit dem Olympioniken Tony Moulai war das der krönende Abschluss eines entspannten Tags. Das Plankton leuchtet bei der kleinsten Verwirbelung des Wassers. Und es leuchtet erst recht, wenn man mitten hinein springt und darin schwimmt…. Wer Lichter sehen will ohne Drogen zu nehmen – Plankton ist die Lösung. Leider war das leuchten zu schwach für meine Kamera.

Was hat mich geärgert oder war nicht gut?

Massiv geärgert habe ich mich über die russische Abzockerin auf dem Rückflug. Ich kann Russland nicht wirklich leiden, sie bestätigte mein Weltbild da leider.

Straßenhändler und Tuk Tuk Fahrer. In Thailand sind sie wirklich nervig. Falls man mal richtig heftig genervt sein will, reicht ein Spaziergang über die Khaosan Road. Man kann dann 20x den verschiedenen Schneidern sagen, dass man nichts von ihnen will…

Sex-Touristen die sich nicht entblöden in einem Hostel in aller Öffentlichkeit zu fragen wo man “a good happy ending massage” finden kann. Mit solchen Leuten bin ich ungern im selben Zimmer.

Touri-Spektakel. Damit sind Veranstaltungen und “Zurschaustellungen” gemeint, die nichts mit dem Land oder Tradition zu tun haben, sondern allein der Vermarktung an Touristen dienen. Genau wie die “agyptischen Souveniers” aus China sind solche Dinge eine ständige Verschleierung dessen, was das Land eigentlich zu bieten hat.

Overspending. Ja…. da hilft es auch nicht gut im verhandeln zu sein. Wenn man einfach viel kauft, gibt man viel aus. Bei meinen zwei Traveller Shorts habe ich einen Moment nicht richtig mitgedacht und schwupps habe ich 20EUR zu viel ausgegeben.  Und damit sind wir auch bei der finanziellen Seite der Reise:

Die Reise in Zahlen 

Ich habe 4 Länder (Tschechien, Russland, Thailand und Kambodscha) durchquert und 2 davon besucht. Dabei habe ich 11 Orte besichtigt: [Hinflug] -> Bangkok -> [Nachtzug] -> Chiang Mai -> [Tagesausflug Chiang Rai] -> Pai -> Chiang Mai -> [Flug] -> Bangkok -> [Bus] -> Trat -> [Fähre] -> Ko Kut -> [Fähre, Bus] -> Chanthaburi -> [Bus -> Bangkokg -> Flug] -> Siem Reap -> [Fähre] -> Phnom Penh -> [Bus] -> Kep -> [Fähre] -> Rabbit Island -> [Fähre, Bus -> Phnom Penh -> Flug] -> Bangkok -> [Rückflug]

Reiseverlauf

Geld habe ich einiges Ausgegeben:

Ausgabenverteilung

Geplant war ein Tagesbudget von ca. 35EUR. Damit wäre ich bei 30 Tagen bei rund 1000EUR gelandet. Bereits da war natürlich der Wurm drinn und ich musste mir eingestehen, dass ich erst einmal nach Thailand kommen muss. Der Flug war verhältnismäßig günstig mit 560EUR (hin und zurück). Das Budget lag damit bei 1500EUR.

Lange vorgenommen hatte ich mir aber Anzüge schneidern zu lassen. Das habe ich, und wenn man nicht den billigsten Schneider mit dem billigsten Stoff wählt kommt halt auch etwas zusammen…. Schlussendlich war dann Zeit natürlich ein Problem. Man hat ja nur 4 Wochen Urlaub *hust*…. Nunja, aber man will nicht unbedingt jeweils einen Tag verlieren nur weil man die Lokation wechselt. Das tut man aber, wenn man weite Strecken zurück legt. Ich entschied mich deshalb 3x für das Flugzeug und bezahlte 300EUR zusätzlich. Was hat die Reise insgesamt gekostet? Knapp über 3000EUR. 

Muss man soviel bezahlen? Nein. Wenn ich die Flüge weg lasse und weniger für Shopping ausgebe – sagen wir nur 50EUR pro Woche – dann kommt man mit 2000EUR gut hin.

Wie hoch waren die Kosten pro Land? Thailand lag bei 63EUR pro Tag, während Kambodscha bei 60EUR lag. Das ist sehr viel. In Thailand war es das Shopping. In Kambodscha waren es die Flüge von und nach Bangkok. Ohne diese lagen die Tagesausgaben bei ca. 30EUR. Das ist immer noch recht hoch, wenn man bedenkt, dass ich an einigen Tagen in Summe vielleicht 10EUR ausgegeben habe. Wohin ging das Geld? In meinen Magen! Auch wenn Kambodscha es möglich macht für 1EUR Mittag zu essen, ermöglicht es einem auch Seafood günstig zu essen. Günstig heißt, statt 25EUR für 8EUR. Folge war, dass ich in Kambodscha doppelt so viel pro Tag für Essen ausgegeben habe als in Thailand. Nebenbei: Die beiden Mädels die ich auf Rabbit Island getroffen habe, lebten von weniger als 10EUR pro Person pro Tag.

Lessons Learned

  • Ausgaben genauer Planen!
    Dazu muss ich nichts mehr sagen…
  • Kleines Gepäck reicht aus.
    Mehr als 1Woche an Wäsche ist unnötig. T-Shirts muss man nur für 2-3 Tage mitbringen. Man kann sich dann noch 4-5 Stück kaufen (kosten in Thailand ca. 4-5EUR pro Stück). Ansonsten gilt was ich schon beim letzten Mal zur Ausrüstung geschrieben habe.
  • Meine Ausrüstung war gut.
    Einzig eine neue Kamera muss her. Die geliehene erfüllte ihren Zweck, aber ich vermisste meine Spiegel Reflex etwas. Ich brauch etwas wasserdichtes, lichtstarkes mit weitwinkel und zoom….
  • Ich kann mich durchschlagen.
    Ich flog nach Kambodscha ohne echten Plan und ohne Reiseführer im Gepäck. Wer Kommunikativ ist und “Go With The Flow” mit gesundem Menschenverstand kombiniert, kommt auch ohne lange Planung gut durch.
  • Ich mag den Trubel von Großstädten in Entwicklungsländern.
  • Ich mag es mehr für mein Geld zu bekommen als zu Hause.
    Entwicklungsländer sind deshalb ein tolles Reiseziel. Das Hostel in Siem Reap war toll!
  • Auf Inseln ist alles etwas teurer.
    Egal ob Ko Kut oder Rabbit Island, auf Inseln muss man für die Insel-Atmosphäre bezahlen.
  • Ich kann 2-3 Nächte in primitiven Behausungen leben – aber nicht länger.
    Ich benötige mindestens eine europäische Toilette (mit Sitz), eine Dusche und ein sauberes Bett ohne Getier.
  • Wenn es keine Waschmaschine gibt, sollte man keine Wäsche waschen lassen.
    Handarbeit hat ihren Platz in Kunst und Handwerk, aber nicht beim Wäsche waschen. Die Kleidung wird nicht wirklich sauber und hat nach dem Waschen einen antik anmutenden “Grauschleier”.
  • Hostels in Hotspots sind besser als abgelegene Geheimtips.
    Wieso? Wenn man alleine reist braucht man keine Geheimtips, sondern Leute mit denen man was unternehmen kann. Geheimtipps der Art “Geh in Hostel XYZ. Da sind viele Traveller und die Stimmung war klasse.” sind hingegen hilfreich.
    (Hotspots sind Orte wo viele Hostels sich konzentrieren, wo Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind und eventuell auch Zugang zu Verkehrsmitteln besteht)

Alles gepackt – Morgen gehts los

Kurze Wasserstandsmeldung: Ich habe nun alles gepackt. Die Elektronik nochmal gecheckt und bin soweit abreisebereit. Morgen früh muss ich dann um kurz vor halb sechs am Bahnhof sein.
Schwer zu schleppen habe ich diesmal nicht. Ich bin recht stolz darauf mit nur 10kg Hauptgepäck zu reisen. Heißt natürlich, dass Platz für 13kg Mitbringsel bleibt. 😉 

Grobablauf des Urlaubs

Hallo zusammen,

ich hab die Abendstunden diese Woche genutzt um meinen Urlaub etwas weiter zu planen. Flug und Anreise nach Prag via DB ist geklärt. Nun habe ich auch meine erste Unterkunft gebucht. Das “The Blocks Hostel” sollte hinreichend einfach vom Flughafen aus zu erreichen sein.

Unabhängig von der ersten Unterkunft stellt sich die Frage, was ich eigentlich in Thailand so sehen will. Der erste Blick auf die Sehenswürdigkeiten Thailands die Google ausspuckt, zeigt dass in Bangkok einiges zu sehen sein wird. Entsprechend bleibe ich erstmal 3 Nächte da bevor ich mich mit dem Nachtzug nach Chiang Mai und Chiang Rai im Norden aufmache.

Eine Alternative im Nordosten wäre noch Loei. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob ich Zeit dafür habe. Der Nordosten ist touristisch noch nicht so erschlossen – was erstmal gut ist – jedoch gibt es auch kein “Must See” in der Ecke. Mal schauen. Vielleicht finden sich am Ende noch 2 Nächte und ich fahre mal hin.

Nach Chiang Mai geht’s dann in den Süden Richtung Phuket, Krabi – oder Ko Samui? Sonne, Strand und Palmen auf jeden Fall. Dort möchte ich dann in Summe 1 Woche bleiben, bevor ich wieder nach Bangkok fliege, denn von dort aus möchte ich 1 Woche nach Kambodscha fahren. (Eventuell fliege ich auch direkt von den Inseln nach Phnom Penh. Werde ich dann nach und nach entscheiden.) In Kambodscha steht dann Rote Khmer und Alte Khmer (Angkor) auf dem Programm.

Danach geht’s zum letzten Stop: 5 Nächte Pattaya und was so rings rum ist.

Die letzten 3 Nächste wollte ich dann nochmal in Bangkok verbringen um die ein oder andere Beschaffung zu tätigen.

Karte

Geplanter Ablauf

Irrungen und Wirrungen bei der Anreiseplanung

Wie ich das letzte mal schrieb, habe ich einen Flug ab Prag via Moska nach Bangkok gebucht. Eine clevere Idee – wie ich immer noch finde – schließlich ist der nächste Flughafen nicht zwingend im eigenen Land.

Problem ist jedoch die Anreise. Erst dachte ich: Heimspiel! Man sieht regelmäßig (Fern-)Busse ab Chemnitz, durch das Erzgebirge nach Prag fahren. Buchen, fertig und sogar noch schön billig. (14EUR eine Strecke).

Als ich aber beim ausfüllen der Buchungsmaske mein Reisedatum auswählen wollte, stellte ich erschrocken fest, dass der Bus nur Montags und Samstags fährt. #@$%&! … Toll.

Also werde ich mich wohl um 5:30Uhr in Chemnitz in den Zug steigen um dann via Dresden um 9:37Uhr in Prag Hbf anzukommen. Von dort gehts dann mit dem Airport Express oder normalen Öfis zum Flughafen.

5:30Uhr!…. Noch hab ich die Karte nicht gebucht. Falls jemand ne bessere Verbindung kennt, her mit den Vorschlägen.

PS: Preislich ist die Sache vertretbar. Chemnitz-> Prag = 29EUR