02 Charkov nach Zaporizhzhya

Heute wollten wir das schöne Wetter nutzen und Richtung Gorki-Park laufen. Auf dem Weg liegt das Dershprom, ein massiver Gebäudekomplex mit öffentlichen Einrichtungen.

Wir nahmen die Metro bis zur Universität. Dort angekommen sahen wir eine Menschenmenge und hörten Musik. Als wir näher kamen, sahen wir, daß eine Ausstellung von alten Fahrzeugen lief. Wir schauten uns etwas um bevor wir weiter liefen. Als nächstes kamen wir an der Universität vorbei. Leider konnten wir nicht weit hinein gehen, da an den Eingangsdrehkreuzen für uns Schluss war.

Neben der Uni standen ein paar Statuen vom Studentenbatallion aus dem 2.WK. Daran schloss sich das Dershprom an. Dieser Gebäudekomplex beheimatet diverse öffentliche Einrichtungen und besticht durch seine schlichte Wuchtigkeit. Anflüge von “Bauhaus” sind erkennbar und lassen den Bau auch nach 60Jahren noch modern wirken.

Danach liefen wir durch die Wohnviertel Richtung Gorki-Park. Der “Spaziergang” dauerte länger als gedacht, und wir waren froh eine Erfrischung im Park zu bekommen. Auf dem Weg sahen wir einen mit bunter Farbe “gepuderten” Menschen und dachten noch “härter Partygänger”. Im Gorki-Park erklärte sich das Bild: Es war “Fest der Farben” und überall flogen Kreidebeutel. Die jungen Teenager fanden das total toll, wir blieben lieber am Rand und naschten eine “Wolke” Zuckerwatte.

Wir beschlossen nach etwas herum geschlender im Park wieder zum Hostel zu fahren. Wir hatten dort unser Gepäck eingelagert. Wir nahmen den Bus und waren nach kurzem Fußmarsch wieder zurück. Gerade rechtzeitig um unsere Sachen zu packen und zum Zug zu laufen. Auf dem Weg gab es noch einen Snack (gefüllte Plinzen) deren Fülling nicht ganz 100% gut gewesen sein muss. Unser Abteil war voll ausgebucht (4Personen) und wir hatten die oberen “Betten”. Die sahen bequemer aus als sie waren. Gerade für mich, der etwas über dem Normmaß von 160cm hinausragt. Die Reise wurde zum Ende hin eine Qual, als mein Magen langsam anfing den oben genannten Snack zu verarbeiten. Wir war leicht übel und ich war froh, als der Zug in Zaporizhzhya-1 (dem Hauptbahnhof) einrollte. Mit einem Uber ging es dann zum Hostel.

Es war zwar nicht sehr spät, aber wir waren beide so fertig, dass wir ins Bett fielen und erstmal ein Nickerchen machten. Dementsprechend passierte an dem Tag auch nichts mehr. Morgen schauen wir uns Zaporizhzhya an.

01 Charkov zu Fuß

Es geht wieder los, Kev ist unterwegs: Diesmal in die Heimat von Tanja.

Nach einem Zwischenstop/Umstieg in Kiev sind wir am Abend in Charkov angekommen. Da wir mittlerweile Taxifahrer am Flughafen nicht mehr über den Weg trauen, hatten wir uns auf den Weg hinaus aus den Flughafengelände gemacht. Eigentlich wollten wir zur Bahn, aber uns Sprach ein Taxifahrer Drau-en an, uns sein Preis war deutlich g[nstiger. Also fuhren Wir so in die Stadt.

Das Hostel lag in direkter N’he zum Bahnhof. Am Abend gingen wir nur noch kurz zum Bahnhofsplatz um etwas die Umgebung zu erkunden, fanden dann aber einen Shop und kauften uns noch etwas Proviant.

Am nächsten Morgen machten wir Frühstück beim Bäcker. Danach liefen wir zu der großen bunt gebänderten Kathedrale. Von da ging es zum Zentralmarkt. Dort holte uns das schlechte Wetter ein. Wir versuchten vergeblich das Wetter auszusetzen. Wir liefen weiter ins Zentrum und orientierten uns dabei an den Sehenswürdigkeiten die Google Maps vorschlug. Der Park am Fluss war leider eine Baustelle, also liefen wir Richtung Zirkus. Dabei kamen wir am Gebäude der Ukrainischen Telekom vorbei, was äußerlich mehr einer SciFi Festung ähnelte.

Da wir vom vielen gehen fertig waren, nahmen wir die Tram zurück.